Freitag, 16. April 2021
The Lathums: Parallel Lines
Donnerstag, 15. April 2021
Methyl Ethel: Vorstellungskraft
Crumb: Geheimnisvoll bis verstörend [Update]
Update: Gesagt, getan - am 30. April erscheint das zweite Album unter dem Titel "Ice Melt" und wird zehn neue Stücke enthalten (Cover Art unten).
Dienstag, 13. April 2021
Tom Jones: Same but different [Update]
19.05. Siegen, KulturPur Festival
21.05. Berlin, Tempodrom
15.07. Graz, Stadthalle
17.07. Wien, Konzerthaus
29.07. Köln, Roncalliplatz
13.08. Kiel, Schleswig-Holstein Musik Festival
Update: Wir können es nicht verhehlen, der Mann überrascht uns weiter - hier kommt eine wunderbar soulige Version von "One More Cup Of Coffee" von Bob Dylan ... gefolgt von der ersten neuen Eigenkomposition "Pop Star".
Montag, 12. April 2021
Lambchop: Gute Musik und gutes Benehmen [Update]
Update: Zum zweiten Vorabsong gibt es ein sehr spezielles Video, gedreht hat den Kurzfilm zu "Fuku" der Regisseur Doug Anderson. Wir sehen Stummfilmszenen, Laientheater, verwirrte Darsteller in komisch und befremdlich anmutenden Posen - dazu das experimentelle Stück von Wagner.
Sonntag, 11. April 2021
Outlander: Sonnenuntergang in Überlänge
Melby: Ohne Pause
The Early Mornings: Für und wider
Freitag, 9. April 2021
Julien Baker: Paperworks [Update]
Das passt tatsächlich schön ins Bild: Gerade haben zwei Münchner Schülerinnen, um der Langeweile des Lockdowns zu entgehen und weil sie die Aktion berechtigterweise für eine ziemlich coole Idee hielten, ein komplettes Zimmer in Zeitungspapier eingewickelt - elf Tage, 61 Stunden hat die ganze Sache gedauert und glaubt man ihren Schilderungen, war es ganz gewiss keine einfache Aufgabe. Das kann allerdings nur der Anfang gewesen sein, denn hört man sich die Geschichte von Regisseur Joe Baughman an, dann haben die beiden Damen noch einiges an Herausforderungen vor sich. Der Mann nämlich hat für den animierten Videoclip zum neuen Song "Hardline" der Künstlerin Julien Baker ganze 600 Stunden an Feinarbeit gebraucht und sicher auch Unmengen von bedrucktem Papier dazu benötigt. Baughman ergänzt: "It was a fun and ambitious challenge creating something that could accompany such a compelling song. The style of the set design, inspired by a sculpture that Julien created, was especially fun to work in. I loved sifting through magazines, maps, and newspapers from the ’60s and ’70s and finding the right colors, shapes, and quotes to cover almost every surface in the video." Das Stück selbst findet sich (wie übrigens auch "Faith Healer") auf Bakers nächstem Album "Little Oblivions", das Ende Februar bei Matador erscheinen soll.
Update: Noch ein gutes Jahr hin bis zur Tour, dennoch schon mal die Termine für die Agenda.
17.04.2022 Hamburg, Fabrik
28.04.2022 Berlin, Festsaal Kreuzberg
30.04.2022 Wien, Arena
01.05.2022 Salzburg, Rockhouse
06.05.2022 Zürich, Bogen F
07.05.2022 Schorndorf, Manufaktur
08.05.2022 München, Technikum
10.05.2022 Köln, Kulturkirche
Paul Weller: Pop mit Nachdruck [Update]
Und wo wir gerade von der zunehmenden Lust an der Elektrifizierung gesprochen haben - die scheint allem Anschein nach auch Mod-Legende Paul Weller erwischt zu haben. Nachdem im vergangenen Jahr aus bekannten Gründen die Promotour für sein Album "On Sunset" abgesagt werden musste, fand der Mann laut Rolling Stone genügend Zeit, das heimische Archivmaterial neueren Datums zu studieren und das gab offensichtlich den Ausschlag, dem oft beargwöhnten Pop noch etwas mehr Platz einzuräumen. Und so soll die nächste Platte denn "Fat Pop (Volume I)" heißen (weil später auch noch ein weiterer Teil folgen soll), Vorabsingle Nummer eins "Cosmic Fringes" pluckert und pocht dann auch erstaunlich gelöst aus den Boxen. Zu Gast auf dem Album sind, wie wir lesen, Andy Fairweather Low, Lia Metcalfe von The Mysterines, Hannah Peel und sogar die eigene Tochter Leah, die wohl für den Song "Shades Of Blue" Zuarbeit leistete.
Update: Und hier ist dann der Song, bei dem der Nachwuchs half - "Shades Of Blue".
Leoniden: Zurück im Namen der Liebe [Update]
Damit kann man getrost ins Wochenende geschickt werden: Die Leoniden aus Kiel melden sich heute mit einem neuen Track aus der Musikpause zurück und das ganz im Zeichen der Liebe. "L.O.V.E." nämlich heißt der Song, den sie zusammen mit Produzent Markus Ganter aufgenommen haben. Die visuelle Umsetzung der lockeren Tanznummer übernahm ein Design-Kollektiv namens No Talent und weil wiederum für die bewegungstechnische Umsetzung reichlich Publikum geladen werden muss, hängen wir gleich auch noch die geplanten Konzerttermine der Band hintendran - im März sollte das ja wieder möglich sein.
06.09. Hamburg, Große Freiheit 36
07.09. Hamburg, Große Freiheit 36
10.09. Wiesbaden Schlachthof
11.09. Stuttgart, Im Wizemann
12.09. Köln, E-Werk
14.09. Wien, Arena
16.09. Salzburg, Rockhouse
17.09. Winterthur, Salzhaus
18.09. Bern, Dachstock
20.09. Leipzig, Täubchenthal
21.09. München, Muffathalle
22.09. Berlin, Astra
23.09. Osnabrück, Hyde Park
24.09. Bremen, Schlachthof
Update: Das Begräbnis also, an dem keiner Schuld, wo niemand dabei sein will - die neue Single der Leoniden heißt "Funeral". Und die findet sich auf dem jetzt benannten Doppelalbum "Complex Happenings Reduced To A Simple Design", das am 20. August 2021 erscheinen wird. Und die Tourtermine sind auch auf dem neusten Stand ... Nachgereicht und neu angemeldet - die Singles "Disappointing Life" und ganz neu "Blue Hour".
Slut: Runderneuert [Update]
Update: Das Video zur ersten Single "For The Soul There Is No Hospital" stammt von Ludwig Noack, die Illustrationen von Bandmitglied und Grafiker René Arbeithuber ... und die gerade digital erschienenen Remixe der Single von Acid Pauli und Console, was dann genaugenommen in Person von Martin Gretschmann ein und dieselbe Quelle ist. In physischer Form erscheinen die Stücke übrigens am Record Store Day ... Und nun haben wir auch die restlichen Fakten auf dem Tisch: Am 18. Juni soll das Album mit zehn Stücken und dem Titel "Talks Of Paradise" bei Lookbook erscheinen (Artwork unten), begleitet wird diese Nachricht von der nächsten Single "Belly Call", das Video stammt von Anton Kaun.
Donnerstag, 8. April 2021
Alan Vega: Nachlassverwaltung [Update]
St. Vincent: Hinter den Fassaden [Update]
Update: Die zweite Auskopplung aus dem Album heißt "The Melting Of The Sun" und kommt mit einem bunten Cartoon-Clip mit Animationen von Chris McD.
Darkside: Eingeläutet [Update]
Noch nichts mit Winterschlaf in diesem Jahr, es gibt noch ein paar Neuigkeiten. Und diese hier ist keine kleine. Denn Nicolás Jaar und Dave Harrington, gemeinsam für elektronische Arbeitsgemeinschaft Darkside in New York am Schrauben, haben - endlich, möchte man sagen - einen Nachfolger für ihr phänomenales Debütalbum "Psychic" aus dem Jahr 2013 angekündigt. "Spiral", so der Titel, soll am 23. Juli bei Matador Records erscheinen und mit "Liberty Bell" gibt es auch schon eine erste Single davon zu hören. So weit, so kurz, so gut.
Update: Mit "The Limit" haben wir nun einen weiteren Track des Folgealbums zum Vorhören, das Cover-Artwork gibt's obendrein zu sehen.
Mittwoch, 7. April 2021
Godspeed You! Black Emperor: Verwirrspiel [Update]
01 A Military Alphabet (five eyes all blind) (4521.0kHz 6730.0kHz
4109.09kHz) / Job’s Lament / First of the Last Glaciers / where we break
how we shine (ROCKETS FOR MARY)
02 Fire at Static Valley
03
“GOVERNMENT CAME” (9980.0kHz 3617.1kHz 4521.0 kHz) / Cliffs Gaze /
cliffs’ gaze at empty waters’ rise / ASHES TO SEA or NEARER TO THEE
04 OUR SIDE HAS TO WIN (for D.H.)
Wem das zu kryptisch, zu verwirrend ist, der sollte jetzt nicht weiterlesen, denn auch der Handzettel zum Erscheinen des siebten Albums bietet sehr eigenwillige Passagen, dort heißt es u.a.:
"... This record is about all of us waiting for the end.
all current forms of governance are failed.
this record is about all of us waiting for the beginning,
and is informed by the following demands=
empty the prisons
take power from the police and give it to the neighbourhoods that they terrorise.
end the forever wars and all other forms of imperialism.
tax the rich until they're impoverished ..."
Sagen wir also nicht, wir hätten es nicht gewußt. Coverart und Teaser anbei, Singleauskopplungen sind laut Band nicht zu erwarten, Livekonzerte aber hoffentlich schon.
Update: Und voilá, drei Termine sind für '22 auf der Liste.
31.01. Karlsruhe, Substage
01.02. Köln, Kantine
02.02. Berlin, Festsaal Kreuzberg
Freitag, 2. April 2021
Schmyt: Reise Richtung Abgrund
Schmyt
„Gift“
(Division Entertainment)
Auf die Schnelle ist uns kein un/passenderes Bild eingefallen, aber säßen wir auf dem drehbaren Plastikungetüm während der sogenannten blind auditions in einer dieser doofen Casting-Shows, mit dem Rücken zum vortragenden Künstler also – es würde keine drei Augenblicke dauern, bis wir mit voller Wucht auf den Buzzer hauten. Einmal ganz davon abgesehen, dass Julian Schmit aka. Schmyt in seinem Leben dort hoffentlich nicht mehr stehen wird, wäre es doch eine komische Sache. Denn eigentlich wollen wir doch, das liegt wohl in unserer Natur, niemandem zuhören, der uns geschlagene zwanzig Minuten lang erklärt, wie abgrundtief trostlos und deprimierend sein Dasein ist. Eigentlich, wie gesagt. Dieser Schmyt aber tut genau das auf eine Art, die beim Zuhören etwas zum Schwingen bringt, ein Mitgefühl, ein Wiedererkennen, das Weghören unmöglich macht. Wer Selbstmitleid so gekonnt buchstabiert wie er, der hat die Leute schnell auf seiner Seite.
Ob bei Opener „Gift“ gemeinsam mit RIN, wo er davon singt, dass Liebeskummer nur dann zu ertragen sein, wenn er voll sei wie die See. Oder bei Zwiegespräch mit dem „Taximann“, den er schnurstracks in Richtung Hölle schickt, auch wenn er nicht weiß, was ihn die Fahrt kosten wird. „Jenny“ hat weiche Lippen, aber ein hartes Herz und bei „Poseidon“ kann sich Schmyt nichts Besseres vorstellen, als im blaugrünen Licht ihrer Augen zu ertrinken – sie dafür „geht unter als ginge sie heim“. Apropos Poseidon – nicht der einzige Song mit literarischem Bezug. Denn auch das schönste Stück auf der EP nimmt Bezug auf die Odyssee von Homer, wo der Held sich dem Zyklopen als „Niemand“ vorstellt und so mit List der Rache der zu Hilfe eilenden Ungeheuer entgeht. Bei Schmyt steht der Name allerdings als trauriges Bild seiner Selbstwahrnehmung, mit Hilfe rechnet, einmal ganz unten angekommen, wohl auch er nicht. Es geht also Richtung Abgrund und wir bereitwillig mit. Hoffentlich macht er was draus …
Gewalt: Strange Combinations
Hier der Link zur Sendung: Gewalt und Drangsal
Donnerstag, 1. April 2021
Dinosaur Jr: Bis zur Offenbarung [Update]
Kaum zu glauben, wie lange es diesmal vom Gerücht zur belastbaren Nachricht gebraucht hat. Obwohl, ein richtiges Gerücht war es ja genaugenommen gar nicht, denn hatte nicht Bassist Lou Barlow selbst im Dezember 2019 davon geschrieben, dass er, sobald der Schneefall beendet sei, bei Kumpel J [Mascis] vorbeischauen und die Sache - wir vermuten: das neue, zwölfte Album - zu einem Ende bringen würde? Nun, keine Ahnung, wo Herr Barlow seinen dauerhaften Wohnsitz aufgeschlagen hat, aber es muss ein fürchterlich kalter, ungastlicher Ort sein, wenn dort der Schnee erst jetzt und nach so langer Zeit das Fallen einstellt. Und mittels dieser Gnade uns zu der Hoffnung verhilft, es könnte tatsächlich etwas werden mit dem 23. April und der Veröffentlichung von "Sweep It Into Space" bei Jagjaguwar. Wer jetzt behauptet, man könne sich ja die Wartezeit getrost mit den anderen Platten der Grungetruppe vertreiben, sie würden ohnehin alle gleich klingen, hat so überhaupt keine Ahnung vom Charakter der Offenbarung, die Alben von Dinosaur Jr ein ums andere Mal genießen. Es wird demnach dringlich, das letzte Studiowerk liegt mit "Give A Glimpse Of What Yer Not" stammt immerhin schon aus dem Jahr 2016 (!). Hier schon mal die erste Auskopplung "I Ran Away", bei der, wie wir lesen, auch Kurt Vile als Produzent und Gastgitarrist zugegen war.
Update: Schon klar - drei Mann im Schnee, zwinker, zwinker. Aber so sieht es tatsächlich aus, das neue Video zur Vorabsingle "Garden".

































