Samstag, 21. Januar 2017

Splashh: Langerwartet [Update]

Sieht ganz so aus, als ob das die Stunde der Gitarre ist. Denn auch diesen Song hier wollen wir noch aus der letzten Tage Meldungen herauskramen und weitersharen - äh: teilen. Die vierköpfige Londoner Band Splashh, die nebenbei bemerkt eigentlich aus Neuseeland und Australien stammt, hat kürzlich die Ankündigung ihres zweiten Albums "Waiting A Lifetime" wiederholt, mit der sie im Mai schon einmal von sich hören ließ. Sie scheinen es diesmal ernst zu meinen, denn auch die Vorabsingle "Rings" ist seit ein paar Tagen im Umlauf und klingt für die lange Wartezeit erstaunlich frisch.

Update: Und natürlich wollen wir den Titelsong des Albums nicht vorenthalten - hier ist also auch "Waiting A Lifetime".


Freitag, 20. Januar 2017

Maximo Park: Volles Risiko

Vor ein paar Jahren wäre das noch ein Aufschrei gewesen, heute ist man da etwas vorsichtiger geworden. Doch die letzte Platte von Paul Smith und seinen Maximo Park "Too Much Information" (2014) war gar keine so schlechte und so darf man zumindest einigermaßen erwartungsvoll auf den 21. April schauen, dann nämlich erscheint die neue Platte "Risk To Exist", deren Titelsong hier schon mal angespielt werden darf.

MUNA: Neue Buchstaben [Update]

Über den erfrischenden Synthpop des Trios MUNA aus Los Angeles hatte man sich im Frühjahr schon anlässlich ihrer "Loudspeaker EP" freuen dürfen - die drei Damen gaben auch optisch Gesprächsstoff ab und sorgten so für doppeltes Aufsehen. Das dürfte sich nun wiederholen, denn gerade ist die erste Single ihres kommenden Debütalbums "About U" (VÖ 03.02.) erschienen und "I Know A Place" ist die konsequente Fortführung dessen, was sie mit ihren ersten Stücken angekündigt hatten. Wer diese Art von Musik bisher mit den Buchstaben H, A, I und M verband, kann hier dazulernen.

Update: Und auch die neue Single "Crying On The Bathroom Floor" ist ein absoluter Leckerbissen.



Giant Rooks: Auf der Überholspur

Giant Rooks
„New Estate“

(Haldern Pop Recordings)

Über die undankbare Aufgabe, im Vorprogramm bekannter Band zu spielen, muß man nicht groß Worte verlieren – außer denen, die glauben, mit einer Castingshow aus dem Stand zum Superstar katapultiert zu werden, haben das alle schon mal durch. Der Fall aber, daß ein Support von Beginn an fesselt und man diese Zwischenzeit bis zum Beginn des Hauptacts nicht für ausgiebiges Begrüßungsgequassel, Getränkebestellungen oder Besuche am Merchandising-Stand nutzt, der ist nun wieder ziemlich selten. Erst recht, wenn die Jungs, von denen wir hier reden, gerade mal das achtzenhte Lebensjahr erreicht haben und somit eher vor als auf der Bühne stehen müßten. Falsch? Bei den Giant Rooks auf jeden Fall. Denn obwohl sie vor Kraftklub, The Temper Trap und Von Wegen Lisbeth aufgetreten sind, machten sie doch stets den Eindruck, als könnten sie auch mühelos den Headliner geben. Machen sie später im Jahr dann auch und zwar mit ihrer aktuellen EP. Die fünf Songs darauf klingen so eingängig wie reif und wenn man nicht wüßte, daß dieser Vergleich durchaus auch ein Karrierekiller sein kann, man wollte die fünf sofort mit den frühen Coldplay in Bezug setzen. Hochmelodiöse Gitarrenhooks, dazu der gefühlvolle Gesang von Frederik Rabe, wenn sie sich die Leidenschaft und das ausgezeichnete Songwriting bewahren, dann wird der landesweite Durchbruch nicht lange auf sich warten lassen.

10.02.  Lingen, Alter Schlachthof
11.02.  Heidelberg, Halle 02
12.02.  Hannover, Lux
16.02.  Hamburg, Nochtspeicher
17.02.  Berlin, Musik und Frieden
18.02.  Münster, Gleis 22
19.02.  Wiesbaden, Schlachthof
24.02.  Bremen, Tower
06.04.  Stuttgart, Keller Klub
07.04.  Zürich, Devis Bar
08.04.  München, Milla
09.04.  Wien, B72
10.04.  Leipzig, Täubchenthal
11.04.  Bochum, Bahnhof Langendreer
12.04.  Köln, Studio 672

The Divine Comedy: Rettung naht

Quasi im Nachgang zu einem der Alben, die 2016 scheinbar ein wenig untergegangen sind - und das zu Unrecht: Neil Hannon alias The Divine Comedy hat nun mit "Foreverland", ganz wie gewohnt, nichts falsch gemacht - viel britisches Understatement, schwarzer Humor, prächtige Songs, alles dabei. Und um uns das noch einmal in Erinnerung zu rufen, kommt jetzt das Video zur Single "To The Rescue" hinterher plus ein, zwei Livetermine für Unersättliche.

11.02.  Lausanne, Théâtre de l'Octogone
13.02.  Berlin, Huxley's Neue Welt
18.02.  Hamburg, Mojo Club

Damaged Bug: Angemessen abgefahren

Von John Dwyer gibt es zwei Arten von Fotos. Solche, auf denen er ziemlich entrückt mit seinem Instrument zu sehen ist und somit seinem Hauptberuf, also Musiker, nachgeht. Und solche, auf denen er ziemlich viel Unsinn treibt - siehe oben. Da er sowohl mit seiner Band Thee Oh Sees als auch solo unter dem Moniker Damaged Bug unterwegs ist, überwiegen die Gitarrenbilder. Gerade hat er sein nächstes Album im Alleingang angekündigt, nach "Hubba Bubba" und "Cold Hot Plumbs" kommt nun also "Bunker Funk" via Castle Face Records zum Verkauf und Single Nummer eins "Bog Dash" klingt schon wieder angemessen abgefahren.

Candelilla: Ausgezählt

Man durfte ja mit einigen Überraschungen rechnen (und hatte auch genügend Zeit, sich welche zu überlegen), nun sind es gleich mehrere: Am heutigen Tag erscheint sie also, die erste Single vom neuen Album "Camping" (Cover oben) der Münchner Band Candelilla und siehe da - die Zahlen sind weg. Bislang hatte ja jeder Song eine Nummer, mit dieser Tradition ist nun gebrochen worden und so heißt der neue schlicht "Intimität". Der Sound ruckelt schroff und kantig, die Bilder von Susanne Steinmassl geben sich trotz der vielen nackten Haut kühl und unnahbar. Was sonst noch kommt, wissen wir spätestens am 3. März.

16.03.  Linz, STWST
17.03.  Wolfsberg, Container25
18.03.  Wien, Venster99
15.04.  München, Milla (Record Release)
19.04.  Dresden, Ostpol
20.04.  Leipzig, Spelunke
21.04.  Berlin, Berghain Kantine
22.04.  Hamburg, Golem
24.04.  Erfurt, Frau Korte
25.04.  Frankfurt, Klapperfeld Ex-Gefängnis
26.04.  Nürnberg, MUZ
27.04.  Karlsruhe, Kohi
28.04.  Saarbrücken, tba.
29.04.  Schorndorf, Manufaktur

Donnerstag, 19. Januar 2017

Arcade Fire feat. Mavis Staples: Power to the people

Ziemlich viel Kreativität für einen Abend am Rande der Dämmerung. Nicht nur die Gorillaz, auch Arcade Fire sind wie vermutet zurück mit einem neuen Stück und auch dieses steht in unmißverständlichem Zusammenhang mit dem morgigen Tag. "I Give You Power" singt Will Butler im Übrigen zusammen mit Mavis Staples - dazu gibt es ein hübsches, handgemaltes Symbol.

Gorillaz: Freakshow

Hätte man sich das nicht denken können? Das sich Damon Albarn und seine Cartoon-Kollegen von den Gorillaz den heutigen Tag vor der (ähem) Machtergreifung aussuchen, um ihr neues, verstörendes und düsteres Lied "Hallelujah Money" samt Video zu posten? Nun ja, daß es sich im weitesten Sinne um Trump dreht, das legen Zeitpunkt, Thema und Bilder nahe - ein paar Kapuzenmänner, Animal Farm, Japanischer Horror und natürlich auch Clint Eastwood, Assoziationskino at it's best und dazu der weihevolle, monotone Gesang von Mercury-Prize-Gewinner Benjamin Clementine. Der Clip stammt im Übrigen von Giorgio Testi, der auch schon mit den Killers, den Savages, London Grammar und Damon Albarn selbst arbeitete - hier jedenfalls schaurig und faszinierend zugleich.

Austra: Kein Schicksal, nirgends

Austra
„Future Politics“

(Domino)

Wer an die höhere Macht des Schicksals glaubt, den wird diese Platte sinnigerweise gleich in doppelter Hinsicht beschäftigen. Zum einen steht sie, ganz im Sinne ihrer Schöpferin Katie Stelmanis, vehement auf gegen Fatalismus, gegen lähmende Ängstlichkeit und Dystopien – Tenor: Es gibt nichts, wogegen man nichts tun könnte, man muß es halt nur versuchen. Und sie tut dies ironischerweise genau an dem Tag, da ein wildgewordener und höchstwahrscheinlich auch sehr gefährlicher Toupet-Träger im Weißen Haus das Ruder übernimmt und keiner so recht weiß, was genau das für die Zukunft dieses Landes oder besser noch des ganzen Planeten zu bedeuten hat. Das heißt dann also, daß Austra ihre These von einer mitmenschlichen Zukunftspolitik, die möglich sei und sein muß für jeden einzelnen von uns, in Stellung bringt gegen einen der vermeintlich härtesten Gegner – und zwar an einem „Schicksalstag“. Ha! Mehr Drama geht eigentlich gar nicht.

Daß die Kanadierin seit ihrer letzten Platte „Olympia“ so einiges von oben nach unten gewendet hat, merkt sehr schnell, wer sich die Texte zu ihren Liedern anschaut – politischer war sie nie und große Lust, die ganze Thematik in Metaebenen oder mehrdeutige Sprachbilder zu verpacken, gab es offensichtlich auch nicht: „I look ahead and I think about it, there's still a hope somebody needs to feel. I don't wanna hear that it's all my fault, the system won't help you and your money won't help”, singt sie im Titelsong und es gibt kaum etwas, das man da missverstehen könnte. Es geht um Utopien, um Selbstbestimmheit, Empathie und Widerstände. Unzufriedenheit zu artikulieren ist das eine, doch wer sich allein darauf beschränkt, endet schnell als Troll und Hater – sich aber der eigenen Gestaltungskraft bewusst zu werden und tatsächlich auch das Mögliche zu tun, dieser Aufruf darf wohl als das Grundanliegen von “Future Politics” gelten und wird kaum eindrucksvoller als im Opener “We Were Alive” zur Sprache gebracht.



Aber nicht nur Texte, sondern auch die Töne sind Stelmanis, unterstützt von Maya Postepski, Dorian Wolf und Ryan Wonsiak, zum wiederholten Male wunderbar gelungen. Schon das Debüt “Feel It Break” und besagter Nachfolger “Olympia” hatten es sich ja zur Aufgabe gemacht, Synthpop, Darkwave und Tanzmusik auf das Trefflichste zu vermählen, auf Album Nummer drei wird dieses Ansinnen nun perfektioniert. Pulsierende Beats zu glockenheller Stimme, flirrende Klangflächen und allerlei elektronische Spielereien – in den besten Momenten sind die Stücke nicht weit entfernt von Björks exzentrischen Hyperballaden (oft genug jedenfalls, als daß man der Band die eine oder andere Enya-Haftigkeit verzeiht). Keine kleine Leistung jedenfalls, ein politisch derart aufgeladenes Werk – man denke auch an das Schlußstück “43” und das damit verbundene Schicksal der verschwundenen Studenten in Mexiko, Stelmanis’ neuer Wahlheimat – so anmutig zum Schwingen zu bringen. Sie hat ihren Teil für’s erste erledigt, jetzt sind dann wohl wir dran. http://www.austramusic.com/

06.03.  Hamburg, Uebel und Gefährlich
08.03.  Berlin, Astra                                          
09.03.  München, Ampere                                 
10.03.  Leipzig, Conne Island
18.03.  Köln, Gloria

COTE: Goldene Stunde [Update]

Wir sammeln weiter: Heute kommt die dritte Single der jungen New Yorkerin COTE, nach "London" und "Green Light" nun also "Golden Hour", ein ruhiges, zartes Schmuckstück, das wie auch die ersten Songs Lust auf mehr macht.

Update: Auch hier noch ein Nachtrag - COTE schickt mit "Cruel" ein weiteren Track hinterher.

ISLAND: Nicht zum Lachen

Man hätte auch "Haarige Angelegenheit" oder "Hauptsache" als Überschrift wählen können, aber dann sind wir schnell bei den ach so spaßigen Namen von Provinzfrisören, die bei Gesichtsbuch Tag für Tag herumgereicht werden - gähn. Langweilige ist die Musik des Londoner Quartetts ISLAND aber keineswegs, lächerlich schon gleich gar nicht, vielmehr spielen die vier lupenreinen Gitarrenpop der zarten Sorte und weil sie Anfang Februar ihre neue EP "A Place Like You" veröffentlichen, wollen wir doch gleich mal drei aktuelle Beispiele davon vorlegen - neben dem Titelsong und "Waves" ganz frisch auch das Stück "Dreaming Of".

Rodes Rollins: Weit gereist [Update]

Und wo wir gerade bei der Abteilung "Popfeinkost" sind: Rodes Rollins stammt ursprünglich aus Colorado, verbrachte einige Zeit ihres noch jungen Lebens in Buenos Aires, Argentinien und lebt nun wahlweise in New York und Los Angeles. Von dort kennt sie sicher auch Stella Mozgawa, Drummerin der All-Girl-Kombo Warpaint, die ihr auf der bezaubernden neuen Single "Young And Thriving" an den Sticks zur Seite steht. Produziert wurde der Song von Alex Goose (Weezer), bald wird ihm die EP "Young Adult" folgen.

Update: Viel mehr als diese Aktualisierung haben wir leider noch nicht, aber wenigstens den neuen Song "Wes Come Back" - Ähnliches darf 2017 gern folgen.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Familienalbum # 21: Soft Error

Hausfassaden, noch dazu solche aus weniger gut beleumundeten Vierteln, schrecken einen ja sonst eher ab, da will man nicht wirklich hin, geschweige denn eine Wohnung beziehen. Beim Plattenkauf sieht das wie so oft etwas anders aus, da animiert die Patina, nennt sich shabby schick, passt die Tristesse stilistisch bestens zum verpackten Sound. Die berühmteste Fassade steht natürlich in New York City und ziert das Cover des Led-Zeppelin-Albums "Physical Graffiti" aus dem Jahr 1975, aber auch andere Künstler schmücken ihre Alben gern mit abgewohnten Fensterfronten.

Neuestes Beispiel ist die gerade erschienene Platte "Mechanism" des Elektroduos Soft Error (Village Green Recordings). Überraschenderweise ist der Sound, den Tim Paris und Rupert Cross für ihr Debüt aufführen, zwar stellenweise recht dramatisch, aber selten düster oder gar trist. Streicher- und Pianoakkorde zu synthetischen Loops und allerlei Geräuschen, die beiden Herren mischen zwischen Synth-, Post- und Krautrock ein mal kraftvoll hämmerndes, mal bedächtig schimmerndes Klanggebilde. Nur Stimmen wollten sie wohl keine dabeihaben - getreu dem Titel einer ihrer Songs "Southend After Everyone Has Left". Nun, wie man hört geht es auch ohne.

Das neue Familienalbum für Vinyllover darf wie die bisherigen auch als kleiner Fingerzeig für die Freizeitgestaltung verstanden wissen - im Berliner Kreativquartier C/O Berlin gastiert noch bis zum 23. April die Ausstellung Total Records mit ca. 500 Exponaten, kuratiert wurde sie von Antoine de Beaupré, Serge Vincendet und Sam Stourdzé. Die Erläuterung der hier aufgeführten Hüllen wie immer von links nach rechts und oben nach unten.

Soft Error "Mechanism" - Bobby Long "Ode To Thinking" - Led Zeppelin "Physical Graffiti" - The Streets "Original Pirate Material" - The Streets "Computers And Blues" - Eagulls "Tough Luck" - Eagulls "Eagulls" - Matchbox Twenty "Exile On Mainstream" - Slum Of Legs "Begin To Disolve" - The Enemy "Streets In The Sky"

Gurr: Noch mal los

Immer ganz ratsam, sich noch ein, zwei Lücken im Kalender offen zu halten, man weiß ja nie was oder wer kommt. Andreya Casablanca und Laura Lee Jenkins aka. Gurr zum Beispiel möchten im Frühjahr schnell noch ein paar Menschen mehr von ihrem wunderbaren Album "In My Head" überzeugen und starten deshalb eine ausgedehnte Tour durch die Lande.

Achtung - wer bei dem Konzert im Leipziger Conne Island dabeisein möchte, der schickt mal ganz schnell Name und Adresse an info@mapambulo.de und dazu noch einen halbwegs glaubhaften Grund, wann er oder sie denn so im Allgemeinen das Gurren anfängt. Und dafür gibt's dann zwei Tickets...

20.01.  Nürnberg, MUZ
21.01.  Stuttgart, Pop Freaks Festival @ Merlin
22.01.  Saarbrücken, Synop
23.01.  Köln, Secret Show
24.01.  Münster, Sputnik Café
25.01.  Dresden, Ostpol
26.01.  Leipzig, Conne Island (Verlose)
27.01.  Hamburg, Hafenklang
28.01.  Wuppertal, Die Börse
29.01.  Trier, Exhaus
30.01.  Tübingen, Epplehaus
31.01.  Karlsruhe, Kohi
01.02.  München, Unter Deck
03.02.  Mainz, Schon Schön
04.02.  Jena, Glashaus im Paradies
20.02.  Berlin, Lido,
22.02.  Graz, Postgarage
23.02.  Wien, Rhiz
24.02.  Salzburg, Rockhouse
25.02.  Linz, Kapu

Dude York: Woher sonst? [Update]

Wieder mal ein hübsches Stück Rock, woher sollte es denn kommen, wenn nicht aus Seattle? Das Trio Dude York ist seit 2011 mit diversen Veröffentlichungen aktenkundig (und auch hier waren schon zwei Tracks im Gespräch), nun haben Peter Richards (Gesang), Claire England (Bass) und Andrew Hall (Drums) ihr nächstes Album angekündigt - "Sincerely" soll am 24. Februar bei Hardly Art erscheinen und mit "Black Jack" steht auch schon die erste Single parat.

Update: Nicht mehr lang hin, deshalb hier Song Nummer zwei "Tonight" vom neuen Album.

Dutch Uncles: Hitfutter [Update]

Kurzhaarschnitt, Bomber - das Outfit hält nicht immer, was es verspricht. Zumindest bei den Dutch Uncles. Die Viermannkapelle aus dem englischen Marple macht zwar optisch einen auf hart, die Musik darf man aber ohne weiteres unter erstklassige Tanzmucke einordnen. Zumindest trifft das auf den Titelsong ihres für den 17. Februar anstehenden, fünften Albums "Big Balloon" zu - im dazugehörigen Video von Nick Middleton besucht das Quartett eine Art Seifenkistenrennen für große Jungs, der Song selbst ist bestes Hitfutter.

Update: Und hier gleich noch mit "Oh Yeah" Pop at it's best hinterher!



Timber Timbre: Slowly goes the night

Hooray for the Langsamkeit, denn Timber Timbre sind zurück! Und zwar mit einem neuen Album - am 7. April soll der Nachfolger von "Hot Dreams" (2014) bei City Slang erscheinen und natürlich hat die Band aus Ontario auch eine erste Hörprobe von "Sincerely, Future Pollution" dabei, nennt sich "Sewer Blues" und der Clip dazu stammt von Karl Lemieux.

11.04.  Berlin, Huxley's Neue Welt
15.04.  Hamburg, Uebel und Gefährlich

Sofi Tukker: Alles beim alten

Zugegeben, bei all den Remixen hatten wir im vergangenen Jahr in Sachen Sofi Tukker erst den Überblick und später den Anschluß verloren - dennoch gilt: Das New Yorker Duo aus Sophie Hawley-Weld und Tucker Halpern bleibt eines der interessantesten Danceprojekte der letzten Zeit und so ist es nur konsequent, wenn auch ihr neuestes Stück "Johny" gepostet wird - vertrackt, nervös, verdammt tanzbar, verdammt gut. Alles beim alten also.

Dienstag, 17. Januar 2017

Kite Base: Für unterwegs

Nun haben sie es doch noch geschafft: Kürzlich gaben Kite Base, Indieprojekt von Savages-Bassistin Ayşe Hassan und Kendra Frost, die Daten für ihre Tour in die Runde, nun folgt der Ankündigung endlich auch die Nachricht vom neuen Album. Das neun Titel umfassende Debüt mit dem Namen "Latent Whispers" soll im Mai erscheinen, mit dabei auch die drei bislang auf EP erhältlichen Stücke "Soothe", "Miracle Waves" und "Dadum".