Dienstag, 15. Oktober 2013
Darkside: Bei der Arbeit
Eine durchaus lohnende Dokumentation ihrer Arbeit liefern gerade Nicolas Jaar und Dave Harrington alias Darkside. Für eine Session von Resident Advisor spielten sie eine zehnminütige Version des Stückes "Paper Trails" vom aktuellen Album "Psychic" ein - zu sehen in einem dazugehörigen Videoclip.
Screaming Females: Einseitig
Montag, 14. Oktober 2013
The Avett Brothers: Sie können nicht anders
The Avett Brothers
„Magpie And The Dandelion“
(Universal)
Man schreibt: “Endlich!” und denkt sich: “Schon wieder?” Gerade mal ein gutes Jahr ist es her, dass die Avett Brothers ihr wundervolles Album “The Carpenter” veröffentlichten, im März waren sie damit hierzulande auf Tour – Titel wie “Live And Die”, “Winter In My Heart” oder “Through My Prayers” schwirren und schwingen deshalb noch im Gehörgang. Nun also gleich der nächste Streich – sorgenvolles Stirnrunzeln: Kann das gutgehen? Nun, olle Rick Rubin war ja wieder mit von der Partie, und auch wenn mancher mittlerweile meint, der Mann dürfte bei der Auswahl seiner Engagements ruhig etwas wählerischer sein – verhauen konnte er auch diese Platte nicht. Vielmehr hatten die Gebrüder Seth und Scott offenbar noch genügend Körner in der Tasche, um aus “Magpie And The Dandelion” ein würdiges Nachfolgewerk zu zimmern. Der Beginn gerät mit dem wilden Shuffle “Open Ended Life” so furios wie lange nicht mehr – da jault die Mundharmonika, da raucht die Fiedel und das Banjo gibt Zunder. Hernach werden natürlich wieder einige Tränchen verdrückt, auf das ernüchternde Erwachen (“Morning Song”) folgt das traurige Eingeständnis (“Never Been Alive”), auch bei “Good To You” wird am offenen Herzen operiert und “Apart From Me” läßt einen samt traurigem Cello knietief in der melancholischen Ursuppe zurück. Was nicht weiter schlimm ist, denn ganz zum Schluß greifen die Jungs noch einmal ein erstaunlich forsch in die Saiten, “Vanity” ist dabei näher bei Ben Folds als am Countryrock konventioneller Prägung. Sich treu zu bleiben und dennoch nicht zu langweilen – die Avett Brothers können einfach nicht anders. www.theavettbrothers.com
Der Komplettstream des Albums zur Zeit bei NPR.
„Magpie And The Dandelion“
(Universal)
Man schreibt: “Endlich!” und denkt sich: “Schon wieder?” Gerade mal ein gutes Jahr ist es her, dass die Avett Brothers ihr wundervolles Album “The Carpenter” veröffentlichten, im März waren sie damit hierzulande auf Tour – Titel wie “Live And Die”, “Winter In My Heart” oder “Through My Prayers” schwirren und schwingen deshalb noch im Gehörgang. Nun also gleich der nächste Streich – sorgenvolles Stirnrunzeln: Kann das gutgehen? Nun, olle Rick Rubin war ja wieder mit von der Partie, und auch wenn mancher mittlerweile meint, der Mann dürfte bei der Auswahl seiner Engagements ruhig etwas wählerischer sein – verhauen konnte er auch diese Platte nicht. Vielmehr hatten die Gebrüder Seth und Scott offenbar noch genügend Körner in der Tasche, um aus “Magpie And The Dandelion” ein würdiges Nachfolgewerk zu zimmern. Der Beginn gerät mit dem wilden Shuffle “Open Ended Life” so furios wie lange nicht mehr – da jault die Mundharmonika, da raucht die Fiedel und das Banjo gibt Zunder. Hernach werden natürlich wieder einige Tränchen verdrückt, auf das ernüchternde Erwachen (“Morning Song”) folgt das traurige Eingeständnis (“Never Been Alive”), auch bei “Good To You” wird am offenen Herzen operiert und “Apart From Me” läßt einen samt traurigem Cello knietief in der melancholischen Ursuppe zurück. Was nicht weiter schlimm ist, denn ganz zum Schluß greifen die Jungs noch einmal ein erstaunlich forsch in die Saiten, “Vanity” ist dabei näher bei Ben Folds als am Countryrock konventioneller Prägung. Sich treu zu bleiben und dennoch nicht zu langweilen – die Avett Brothers können einfach nicht anders. www.theavettbrothers.com
Der Komplettstream des Albums zur Zeit bei NPR.
James Blake: Taking a low ride
Die Bilder magisch, der Sound nicht minder: James Blake hat für den Song "Life Round Here" vom aktuellen Album "Overgrown", den er zusammen mit Chance The Rapper eingespielt hat, einen Remix aufgenommen, den er nun mit einem Videoclip garniert ins Netz gestellt hat. Der Film stammt im Übrigen von Nabil, der an gleicher Stelle auch schon für Arbeiten mit Frank Ocean und den Foals Erwähnung fand.
Sufjan Stevens vs. Miley Cyrus: Die Korrekturen
Da hat mal jemand ganz genau zugehört: Sufjan Stevens war wohl schon im College ganz vorn dran, wenn es um fehlerfreie Grammatik ging. Deshalb konnte er gar nicht anders, als einen offenen Brief an Abrißbirnchen Miley Cyrus zu ihrem Song "Get It Right" zu schreiben, in welchem er sie über den korrekten Gebrauch verschiedener Zeitformen und deren Konjunktionen unterrichtet. Die komplette Lektion findet sich auf seiner Website, wie ernst das Schriftstück gemeint ist, kann man wohl aus dem Schluss desselben ermessen:
"Anyway, doesn’t that also sum up your career right now? Present. Perfect. Continuous. And Tense. Intense? Girl, you work it like Mike Tyson. Miley, I love you because you’re the Queen, grammatically and anatomically speaking. And you’re the hottest cake in the pan. Don’t ever grow old. Live brightly before your fire fades into total darkness."
"Anyway, doesn’t that also sum up your career right now? Present. Perfect. Continuous. And Tense. Intense? Girl, you work it like Mike Tyson. Miley, I love you because you’re the Queen, grammatically and anatomically speaking. And you’re the hottest cake in the pan. Don’t ever grow old. Live brightly before your fire fades into total darkness."
Samstag, 12. Oktober 2013
Henry Rollins: Frühe Schätze
Hätten Sie geahnt, dass der smarte junge Mann, der Ihnen damals, also zu Beginn der 80er, in Washington D.C. mit aller gebotenen Höflichkeit einen Banana-Cream-Split über den Tresen reichte, ein paar Wochen später schon gemeinsam mit den Jungs von Black Flag auf der Bühne stand und Stücke wie "Thirsty And Miserable", "Depression" oder "Damaged" ins Publikum bellte? Tja, so kann man sich täuschen. Und hätte Henry Rollins, von dem wir hier reden, nicht einen Tagesverdienst bei Häagen-Dazs sausen lassen, um zum Bandcasting zu kommen, wer weiß, was aus dem netten Jungen wohl geworden wäre... Bei Buzzfeed finden sich eine ganze Reihe solcher frühen Schätze der Musikfotografie, wer wissen will, welcher berühmte Kollege zur gleichen Zeit mit Rollins jobbte, der sollte dringend mal hier vorbeischauen.
Arcade Fire: Letzte Warnung
Hilfe, sie teasern wieder! Lange dauert es nicht mehr und es wird Zeit für einen gesalzenen Drohbrief: "So, liebe Jungs und Mädels von Arcade Fire, wir hatten jetzt schon fast alles, was das Geschäft an Promogimmicks so hergibt - verschlüsselte Botschaften, Geheimkonzerte, kurze Filme, lange Filme, Kunst, Trash, Splatter, und ja, auch Musik. Jedem halbwegs bekannten Popsternchen fällt plötzlich ein, dass er eigentlich schon seit Jahrzehnten auf Eure Musik steht und diese Erkenntnis muss dann auch brühwarm in der Öffentlichkeit breitgetreten werden. Machen wir, ist ja auch gar kein Problem. Aber wenn dieses neue Album, was da am 25. Oktober erscheint, nicht wirklich mindestens genial, besser noch revolutionär, einzigartig, epochal wird, dann, liebe Leute, habt ihr's ein für allemal verschissen!" So - der neue Teaser zum Song "Awful Sound" bei Vimeo.
Freitag, 11. Oktober 2013
The Knife: Ein paar Beats mehr
Nicht das erste mal, dass ein Remix den Weg zum schwer zugängigen Album "Shaking The Habitual" ebnet: Nachdem gerade erst Planningtorock "Full Of Fire" zerlegt und komplett neu zusammengebaut hat, macht sich nun die Londoner DJane Hannah Holland an einen Remix von The Knife und "Raging Lung" - hier bei Soundcloud.
Janelle Monáe: Metropolis zur Prime Time
Und wir verschwinden natürlich nicht ins Wochenende ohne den aktuellen Clip von Janelle Monáe, die bei leuchtenden Eiswürfeln und allerlei Neongeglitzer in Metropolis Rapper Miguel aka. ihren Traummann für die "Prime Time" findet - Dramaturgie: simpel, Song: klasse, hier bei Youtube.
We Are Scientists: Atemberaubend 2.0
Gerade noch mal nachgeschaut - der Song hat es in Deutschland 1986 immerhin auf Platz 3 der Charts geschafft, weitaus erfolgreicher war er in den USA und England (beide auf eins), außerdem gewann er mit "Top Gun" einen Oscar und einen Golden Globe. Aber hallo! Stammen tut "Take My Breath Away" von Berlin im Übrigen aus der Feder von Giorgio Moroder, der ja seit Daft Punk wieder fett im Rennen ist. Sei es wie es sei - We Are Scientists haben sich selbiges Stück für ihre neue 5-Track-EP "Business Casual" - Streaming und Tracklisting bei CoS.
Azealia Banks vs. Britney Spears: Real Bitch
Na also, doch noch was geworden aus dem Song: Azealia Banks hat sich "Work Bitch" von Britney Spears vorgenommen - vom Original ist zwar nicht mehr viel übriggeblieben, dafür klingt's jetzt wenigstens - naja, eben: bitchy, hier bei Soundcloud.
Captain Capa: Vertrackte Runde
Na, schon vergessen? Ab heute gibt's die neue Single von Captain Capa "Foxes" zum gleichnamigen Album im Handel samt einem stimmungsvollen, aber auch ziemlich vertrackten Jahrmarktvideo. Der Longplayer ist dann ab dem 25. Oktober bei unserem Lieblingslabel Audiolith zu haben - die dazugehörigen Livetermine wie schon erwähnt an dieser Stelle.
Sky Ferreira: Die neue Nacktheit
Es passiert ja leider eher selten, dass sich Öffentlichkeit abseits von "Boah ey!" oder auch "Bettina, pack Deine Brüste ein!" ausführlicher als auf Schlagzeilenlänge mit dem verhaltenesauffälligen Drang junger Popmusikerinnen zu provozierender Nacktheit auseinandersetzt - Joachim Hentschel hat am Beispiel von Miley Cyrus in der heutigen Ausgabe der SZ ein Versuch dazu unternommen, den man deshalb nicht geringschätzen sollte. Zum gleichen Thema passt auch das gerade veröffentliche Cover des amerikanischen Popsternchens Sky Ferreira - sie hat sich für ihr Debütalbum "Night Time, My Time" von Filmkünstler Gaspar Noé in recht unvorteilhafter Pose ablichten lassen. Weil sich auf der Platte auch noch ein Titel namens "I Blame Myself" finden läßt, darf man wohl davon ausgehen, dass hier billige Promo nicht das vorrangige Ziel ist. Noch offensiver geht im Übrigen Leanne Macomber für die aktuelle Single "It's Only Love" ihres Projektes Ejecta mit dem Thema Nacktheit um. Also - raus an den Kiosk, Süddeutsche kaufen, Hentschel lesen, dümmer wird man dabei nicht...
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Polly Scattergood: Die kleine Schwester
Polly Scattergood
“Arrows”
(Mute Reocrds)
Wer es sich mit Polly Scattergood ganz einfach machen will, der blättert sich mal eben schnell durch die Liste der möglichen Referenzen – meint Kate Bush, Alison Goldfrapp, Austra, Lily Allen und Kate Nash, irgendwo zwischen diesen Stühlen sitzt die junge Dame aus England und bastelt an ihrem unterkühltem Synthpop für Album Nummer zwei. Aktuell könnte man vielleicht auch noch die schottischen Chvrches hinzufügen, Scattergoods Stimme ist der von Lauren Mayberry nicht ganz unähnlich, auch sie gibt zu satten Technobeats ein zartes Stimmchen hinzu, auch sie beackert das eng gesteckte, eher düstere Territorium aus Einsamkeit, Entfremdung, Liebeswirren und sonstigen Schmerzensangelegenheiten. Der Anfang mit dem verwunschenen “Cocoon” gerät als Einstimmung so rührend wie famos, ähnlich gelagert auch die leidenschaftliche Beschwerde-Ballade “Machines” und das sehr an ihre eingangs genannten Londoner Schwestern Nash und Allen erinnernde Pianostück “Miss You”. Zwischendrin immer wieder ein paar mal mehr ("Wanderlust"), mal weniger ("Disco Damaged Kid") spannende, aufgepeppte Dancetracks, bei manchem von ihnen steht Scattergood schon mit einem Fuß in der Großraumdisko. Weil sie aber immer rechtzeitig die Kurve bekommt, bleibt das Album am Ende doch ein gutes. http://pollyscattergood.com/
Der Remix von "Wanderlust" von Charli XCX - hier bei Soundcloud.
“Arrows”
(Mute Reocrds)
Wer es sich mit Polly Scattergood ganz einfach machen will, der blättert sich mal eben schnell durch die Liste der möglichen Referenzen – meint Kate Bush, Alison Goldfrapp, Austra, Lily Allen und Kate Nash, irgendwo zwischen diesen Stühlen sitzt die junge Dame aus England und bastelt an ihrem unterkühltem Synthpop für Album Nummer zwei. Aktuell könnte man vielleicht auch noch die schottischen Chvrches hinzufügen, Scattergoods Stimme ist der von Lauren Mayberry nicht ganz unähnlich, auch sie gibt zu satten Technobeats ein zartes Stimmchen hinzu, auch sie beackert das eng gesteckte, eher düstere Territorium aus Einsamkeit, Entfremdung, Liebeswirren und sonstigen Schmerzensangelegenheiten. Der Anfang mit dem verwunschenen “Cocoon” gerät als Einstimmung so rührend wie famos, ähnlich gelagert auch die leidenschaftliche Beschwerde-Ballade “Machines” und das sehr an ihre eingangs genannten Londoner Schwestern Nash und Allen erinnernde Pianostück “Miss You”. Zwischendrin immer wieder ein paar mal mehr ("Wanderlust"), mal weniger ("Disco Damaged Kid") spannende, aufgepeppte Dancetracks, bei manchem von ihnen steht Scattergood schon mit einem Fuß in der Großraumdisko. Weil sie aber immer rechtzeitig die Kurve bekommt, bleibt das Album am Ende doch ein gutes. http://pollyscattergood.com/
Der Remix von "Wanderlust" von Charli XCX - hier bei Soundcloud.
David Bowie X James Murphy: Schon im Radio
Yeah - we've got it! Der mit der meisten Spannung erwartete Track auf David Bowies angekündigter Deluxe-Edition von "The Next Day" ist wohl der Remix von James Murphy - genauer: "Love Is Lost" Hello Steve Reich Remix by James Murphy. Ha! Gibt es bei Soundcloud als Radio-Rip - voilá: ab Minute 04:15.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Kele Okereke: Bleibt in der Familie
Auch keine schlechte Idee: Im Rahmen der aktuellen, auf dem Label !K7 erscheinenden Reihe "Tapes", welche hierzulande ab dem 18. Oktober käuflich zu erwerben sein wird, hat Bloc-Party-Frontmann Kele Okereke alles zusammengetragen, was ihn und seine Band im Laufe der Jahre so beeinflusst hat. Mit dabei neben Stücken der Junior Boys und Do Make Say Think ist auch der Remix eines Stückes von Bloc Party selbst. "Obscene" stammt von der kürzlich veröffentlichten EP "The Nextwave Sessions" und gibt in dieser Neubearbeitung den Technostampfer - hier bei Soundcloud, das gesamte Tracklisting auf der Labelseite.
Paul Banks X RZA: It's in the mix
Wirklich überraschend kommt das nicht, auch wenn man manchmal beim Lesen meint, sich noch die Augen wischen zu müssen: Nachdem Paul Banks, hauptberuflich Leadsänger von Interpol, ja schon in diversen Interviews seine Vorliebe für HipHop hat durchblicken lassen, im vergangenen Jahr auch ein eigenwilliges Mixtape die Runde machte, wurde nun ein Rolling-Stone-Interview mit dem Wu-Tang-Clan-Chefstrategen RZA publik, in welchem dieser davon spricht, dass er mit Banks die Tracks für ein komplettes Album aufgenommen habe. Hören wird man davon allerdings erst in ca. einem Jahr, so lange würde es brauchen, um dem Werk einen finalen Mix zu verpassen. Weil der Clan ja in letzter Zeit wieder die Konzertbühnen schmückt und Interpol mitten in den Arbeiten zu Album Nummer 5 stecken, ist wohl auch die Vollbeschäftigung der beiden Schuld an der längeren Wartezeit.
Turbonegro: Leck mich!
Die skandinavische Post scheint in Sachen Neukundengewinnung dem restlichen Europa eine großen Schritt voraus zu sein: Während hierzulande nicht einmal das nervige Dreigestirn aus Dudelsuse Nena, Kuscheljazzer Till Brönner oder Schlagertrine Helene Fischer für eine Briefmarke posieren dürfen, zeigt Norwegen keinerlei Berührungsängste und bringt die altgedienten Metalpunks von Turbonegro nun im Zackenrahmen. Das nennen wir mal Rock'n Roll!
Dienstag, 8. Oktober 2013
Kitchens Of Distinction: Regenbilder
Da waren es schon zwei: Vom neuen Album "Folly" der Kitchens Of Distinction gibt es nach "Japan To Jupiter" einen zweiten Song zum Vorhören - "Photographing Rain" heißt das Stück und es klingt wie eine Mischung aus Simon & Garfunkel und Interpol. Globste nich? Hörste dir an - hier bei Slicing Up Eyeballs...
Anna Calvi: Alles richtig gemacht
16.02. Heidelberg, Kalstorbahnhof
01.03. München, Freiheiz
12.03. Berlin, Huxley´s Neue Welt
13.03. Hamburg, Fabrik
25.03. Köln, Kantine
26.03. Frankfurt, St. Peter
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