Montag, 9. Februar 2015

No Jaws: Nächste Gelegenheit

Aufmerksamkeitstest: No Jaws? Gelesen? Gehört? Nicht? Na dann gibt's hier noch mal den Review-Link zum wirklich gelungenen Album der Zwickauer Noise-Formation, gemeinsam mit dem Hinweis, dass ebenjene Platte gerade in einer auf 200 Stück limitierten Sonderausgabe (Red Edition) wiederveröffentlicht wurde (via Modern Guilt Records) und parallel dazu das neue Video zum Song "Phalanx" im Netz steht. Na wenn das jetzt keine Grund zur Nachbetrachtung ist...

25.03.2015  Dresden, Scheune

Samstag, 7. Februar 2015

Purity Ring: Nicht von dieser Welt

Purity Ring
„Another Eternity“
(4AD)

Der Begriff der Weltfremdheit hat ja in der Regel einen negativen Beigeschmack, für Menschen, denen man diese vorwirft, gibt es gemeinhin nicht mehr als ein abschätziges Kopfschütteln. Dass sie  durchaus positive Aspekte bereithalten kann, sollte auch dem größten Ignoranten eingehen. Dabei muss, wer sich von Rationalität und Alltagsstress lösen will, nicht unbedingt gleich den kompletten Jahresurlaub für den Besuch eines japanischen Zen-Klosters herschenken – für die Minimallösung reichen vielleicht auch knappe fünfzehn Euro für den Kauf des neuen Albums von Purity Ring. Das kanadische Synthpop-Duo hat es sich nämlich auch auf diesem zur Aufgabe gemacht, den Hörer für eine gute halbe Stunde auf eine Reise durch ihr selbstentworfenes Paralleluniversum mitzunehmen. So entrückt, wie Cover und Titel ihrer zweiten Platte andeuten, klingen auch die zehn darauf befindlichen Stücke, bezaubernde elektronische Klanggebilde, weit entfernt von Esoterik-Unfug oder verkappter Meditationsmucke, aber eben auch kein explizit auf Dance gebürstetes Clubfutter. “You’ll be the moon, I'll be the earth and when we burst, start over o darling, begin again…” haucht Megan James zwischen die dicht verspurten Synthesizer-Loops, ein Muster, welches, maßvoll variiert, bei jedem Stück der Platte wiederkehrt: Da kontrastiert eine zerbrechliches, zartes Elfenstimmchen, vorsichtig sorgsam gehütete Gedanken, Sehnsüchte und Geheimnisse preisgebend, mit gewaltigen Soundflächen und wuchtigen Bassdrums. Selten entwickelt sich daraus ein lockerer Beat, der zum Tanz einlädt, das meiste verbleibt – je nach Grundstimmung – in versonnener Andacht, träger Schwermut oder verzückter Jenseitigkeit. Nicht von dieser Welt jedenfalls, weder James‘ Gesang noch das, was Partner Corin Roddick seinen Geräten entlockt. Und genau das Richtige, um sich die Zeit des Wartens auf das nächste Album der Chvrches zu verkürzen, egal ob nun in dieser oder einer anderen Welt…  http://purityringthing.com/

12.04.  Köln, Gebäude 9
13.04.  Berlin, Postbahnhof
21.04.  Hamburg, Gruenspan
22.04.  München, Strom
23.04.  Lausanne, Les Docks
24.04.  Zürich, Mascotte

Freitag, 6. Februar 2015

Love A: Aber irgendwie auch Punk

Sie haben tatsächlich nichts verlernt: Love A, vierköpfige Punkrockformation aus Trier, hatten vor einiger Zeit ihr neues Album "Jagd und Hund" angekündigt und nun, da mit "100.000 Stühle leer" die erste Single im Video verfügbar ist, erinnert man sich wieder an die Qualitäten der Band - Energie, Leidenschaft, Melodik, Klartexte. Nichts davon ist, zumindest was die ersten vier Minuten angeht, verloren gegangen. Selber hören - bitte.

"Wenn man sie kennt, darf man getrost die Regeln brechen,
weil die meisten doof sind, fällt's uns nicht schwer,
nur wer mal aufgestanden ist, der darf sich setzen,
und darum bleiben hier so viele Stühle leer."

Hot Chip: Warum?

Zuerst gab es ein paar Festival-Termine und nun eine kryptische Botschaft: Hot Chip haben unter http://dominorecordco.com/whymakesense/ genau diese drei Worte WHY MAKE SENSE an die Luft gesetzt - was sie genau bedeuten, ist noch nicht klar. Aber da die Londoner Synthpop-Kombo selten etwas von durchschnittlicher Qualität abgeliefert haben, darf man auch mal eine solche Sparinfo posten. Im besten Falle ist dies der Titel eines Nachfolgealbums für das 2012 veröffentlichte "In Our Heads".


Zugezogen Maskulin: Weil es so ist

Huiuiui, dass Schiefnase Noel Gallagher sich mal in Deutschland einen ganz und gar ordnungsgemäßen Shitstorm abholt, war so auch nicht zu vermuten - die Zeiten, in denen die beiden Brüder nicht so wohlmeinenden Zeitgenossen Kloppe angedroht (und sich dann auch abgeholt) haben, sind ja schon länger vorbei. Nun aber hat der geläuterte Proll gerade der SPEX in einem Interview ein paar durchaus mutige Sätze zum deutschen Hip Hop in den Block diktiert und daraufhin gab's jede Menge Häme und Verbalgeprügel. Viel besser als das abgekaute Beef ist allerdings der Videoclip von Zugezogen Maskulin, den die SPEX als Beweis für die Relevanz des heimischen Sprechgesangs ins Feld führt - "Plattenbau O.S.T." braucht jedoch kaum einen Zusatzkontext, knallt auch ganz von allein. Nächste Woche erscheint im Übrigen das Album zum Song, "Alles brennt" der Titel (via Buback Tonträger).

The Leisure Society: Dranbleiben

Folkpop alter Schule hat es ja zwischen den ganzen nerdigen Fricklern und Folktronikern etwas schwer in letzter Zeit, kein Grund, nicht weiter standhaft zu Passion und Profession zu stehen: The Leisure Society, sechsköpfige Formation aus Brighton, gehören zu den Unbeirrbaren und veröffentlichen deshalb Mitte April ihr nächstes Album. "The Fine Art Of Hanging On" läßt, wie man es von Briten, erwarten kann, einiges an feinsinnigem Humor erwarten - mit "Tall Black Cabins" präsentiert die Band, die noch dazu in Nick Hemming einen waschechten Iren am Mikrophon vorweisen kann, ihre erste Single samt Videoclip.

02.06.  Berlin, Berghain Kantine
03.06.  Hamburg, Prinzenbar

Donnerstag, 5. Februar 2015

Interpol: Fremdvergabe

Ihre Vorliebe für ausgefallene Neubearbeitungen war hier ja schon öfter ein Thema, nun haben Interpol erneut einen ihrer Songs fremdvergeben: James Greenwood, bekannter unter seinem Moniker Ghost Culture und gerade mit dem selbstbetitelten Debütalbum (via Phantasy Sound) im Gespräch, hat die Single "Anywhere" der New Yorker mit einem flirrenden Dancebeat unterlegt - anhören kann man sich die Arbeit bei www.dummymag.com.

KWABS: Schluss mit heimlich

Wer "Walk", den letzten Hit von Kwabena Sarkodee Adjepong aka. KWABS bisher noch verschämt unter "Heimliche Lieblingslieder" wegordnete, könnte ab dem 15. Mai ein wirkliches Problem bekommen. Dann nämlich, das wissen wir seit heute, wird der gebürtige Londoner sein lang erwartetes Debütalbum "Love + War" bei Warner Music veröffentlichen und wenn alles stimmt, was die PR-Agenturen so daherflöten, dann sind da so viele potentielle Hits drauf, dass heimlich nicht mehr geht. Einer davon, gerade erst mit einem Video versehen, dürfte in jedem Falle "Perfect Ruin" sein.



Monobo Son: Trotzdem

Monobo Son
„Jambo“
(International Bohemia)

Ganz so vorbehaltlos abfeiern wie noch vor ein paar Jahren möchte man die andauernde Lust am bayerischen Dialekt und Brauchtum heute nicht mehr. Vor Zeiten ließ sich beobachten, wie sich eine Reihe von jungen Künstlern, Filmemachern, Autoren und Musikern erfolgreich aufmachte, dem traditionell Mundsprachlichen die Hinterwäldlerei und Volkstümelei auszutreiben und es zum Sinnbild für eine vielgestaltige, weltoffene und zugleich traditionsbewusste Lebensart zu machen. Seit aber versucht wird, dem Ganzen mit werbewirksamer Umarmung der staatlichen Kulturamtlichkeit die Spontaneität und Unangepasstheit auszutreiben, seit sich ein Heimatministerium um die Einhaltung der richtigen Linie kümmert, alle vom 'Mia-Gfui' (Focus) beseelt sind und dahoam sowieso dahoam is, läßt sich eine gewisse Sättigung, ja Überdrüssigkeit kaum mehr verbergen.

Sei’s drum: Manuel Winbeck gehört als Posaunist von La Brass Banda quasi zur Speerspitze des besagten Aufbruchs, mittlerweile hat er sich mit Monobo Son ein zweites Standbein zugelegt – „Jambo“ ist nach einer EP aus dem Sommer 2013 das Langspieldebüt der fünf Musiker. Dass Winbeck die Rolle als Bandleader nicht übernommen hat, weil er unbedingt mal etwas vollkommen anderes probieren musste, glaubt sofort, wer die Stücke seiner neuen Formation hört – so weit entfernt von den Ideen seines Wegbegleiters Stefan Dettl ist das nämlich gar nicht. Denn natürlich, das gehört zu Winbecks Selbstverständnis und Vita, speist sich der Sound des Quintetts zu großen Teilen aus der bekannten Mixtur von traditioneller Brassmusik mit bayerischer Eigenart und den verschiedensten Einflüssen von Jazz, Afrobeat, (ganz viel) Dance und (ein wenig) Rock.

Hinzu kommt eine offenkundige Vorliebe für Mediterranes, mit der sympathisch hingenuschelten Liebeserklärung an „Angela“ als Münchner Jovanotti gleich zu Beginn nimmt er Anlauf zum eigentlichen Servus: „Aber i bin in Italien, i hob des Fenster obikurbelt und die Haar a weng verwirbelt in Italien, i woas ned wann i wiederkimm, i woas ned ob i wiederkimm.“ – Hilfsausdruck Autofahrerhit (würde der Brenner sagen). Mittendrinnen, davor und danach erfreulich viele elektronische Spielereien, behutsam klopfende Beats und stetiges Wippen, denn in erster Linie ist „Jambo“ tatsächlich eine Tanzplatte geworden. Allerdings sind es mehr die in sich gekehrten, verstohlenen Bewegungen, die hier dem sachten Rhythmus folgen, jazziger Technopop wie bei „Eierspeis“ ist eher die Ausnahme.

Dann doch besser der dezente und charmante Schwung von „Gscheider“, eine leichtfüßige Konsumkritik wie „Nimmer Normal“ oder das Hypochonder-Mantra „Wenn i da hi druck“ – Dance scheint bei Winbeck stets etwas sehr intimes zu sein und weil ihm die Geschichte vom „König von der Strass“ nicht ganz fremd sein kann, glaubt man den Stücken herauszuhören, dass er sie zunächst einmal für sich selbst singt. Eine Platte also, die den Spaß an der zeitgemäßen Umdeutung herkömmlicher Blasmusik-Klänge wachhält, ohne im allzu seichten Trend mitzuschwimmen. Apropos unfreiwillige Umarmung: Kürzlich behauptete eine Moderatorin des BR in einem Beitrag über Andreas Hofmeir, Winbecks Ex-Kollegen bei La Brass Banda, die Tuba sei bekanntlich seit jeher ein Lieblingsinstrument dessen ganz droben gewesen – wer kenne schließlich nicht das Gebet: „Vater, der tu-bist im Himmel“ … Ein Witz so flach, dass wohl beide schon wieder drüber lachen können …

14.02.  Neubeuern, Auers Livebühne
21.02.  Dornstadt, Wildwechsel
27.02.  Schwabmünchen, Museumstraße
28.02.  Seehausen, Westtor
07.03.  Siegsdorf, Cafe Weinmüller
11.03.  Berlin, Badehaus Szimpla Musiksalon
19.03.  Regensburg, Alte Mälzerei
25.03.  München, Substanz
26.03.  Pfarrkirchen, Club Boogaloo
27.03.  Landau, Kuki

Mittwoch, 4. Februar 2015

No Age: Handverlesenes

Dana Lechtenberg ist hierzulande wahrscheinlich nicht allzu vielen ein Begriff, auf der anderen Seite des großen Teiches sieht das aber schon ganz anders aus. Unter dem Pseudonym The Nerdist kennt man ihn dort als vielbeschäftigten Grafiker und Musikverrückten. Für eine Ausstellung der Gallery 1988 in Los Angeles hat Lechtenberg ein Vinyl-Boxset mit dem Titel Thirty Three And A Third kuratiert und gestaltet, auf dem No Age, Sean Bonette, Eel Bros und Rozwell Kid namhafte Punkklassiker covern. Den kompletten Stream des auf 400 Exemplare limitierten Sammlerstücks kann man sich hier im Stream anhören, Black Flag's "Six Pack" in einer Version von No Age gibt's gleich vor Ort.

Neil Young vs. Jimmy Fallon: So geht's

Ob das der Raab mit seiner Ukulele auch so charmant hingebracht hätte? Nun, wir kennen dessen Duette mit Kylie Minogue, Wladimir Klitschko und Verona Feldbusch/Pooth - also lautet die Antwort: Nein, hätte er nicht. Jimmy Fallon aber machte gerade als Bodydouble zusammen mit Neil Young einen erstklassigen Eindruck, nachdem er zahlreiche Auftritte im selben Kostüm, aber ohne den Musiker selbst, in den letzten Jahren absolviert hatte - "Old man, take a look at my life, I'm a lot like you...", jetzt war's an der Zeit. Null Fremdscham, jede Menge Spaß.

All We Are: Es ist nicht einfach

All We Are
„All We Are“
(Domino Records)

Dass hier ausgerechnet der eloquente Bayerntrainer für eine Plattenkritik in den Zeugenstand gerufen wird, das war so nicht abzusehen. Aber die Erinnerung daran, wie Pep Guardiola nach dem vergurkten Rückrundenauftakt im Wolfsburger Presseraum saß und mit angespannter, leicht vibrierender Stimme um Verständnis bat, ist noch zu präsent. “Es ist nicht einfach!” – mehrfach und sehr nachdrücklich sagte er diesen Satz und meinte, dass hinter scheinbar spielerischer Leichtigkeit, hinter Eleganz und Perfektion immer auch ein Höchstmaß an Mühe und Konzentration steht. All We Are aus Liverpool (und damit vom Apfel zur Birne) dürfte dieser Umstand durchaus geläufig sein, denn bevor eine Platte wie ihr vorliegendes Debüt so locker und unbeschwert klingen konnte, haben sie mit Sicherheit viel Anstrengung und Hinschmalz investieren müssen. Die meisten Songs des Albums werden in kürzester Zeit auf den Favoritenlisten der Radiosender, Streamingdienste und Cloud-User landen – es fällt nicht schwer, sich in die Mischung aus funkigem Gitarrenpicking und geschmeidigen Pop-Rhythmen zu verlieben. Das internationale Kleinstkollektiv aus Bassist Guro Gikling (Norwegen), Drummer Rich O'Flynn (Irland) und Luís Santos (Brasilien) versteht das Ganze dazu noch mit zarten (und zumeist sehr hochtönenden) Kopfstimmen zu verfeinern. Hitpotential zu Hauf also, manchmal („Go“, „Something About You“) lassen sie die Leinen aber auch etwas lockerer, so dass sich die Stücke etwas die Füße vertreten können, für „Utmost Good“ gibt’s dafür ein paar angedeutete Reggae-Tunes und das grandiose „Keep Me Alive“ vermählt die Bee Gees mit Gitarrenakkorden, für die man vor Jahren Travis noch bedenkenlos seine Seele verkauft hätte. Sieht ganz so aus, als hätte Liverpool nach langer Zeit mal wieder einen Volltreffer gelandet – ob’s für die prominent besetzte Hall of Fame der Stadt reicht, werden die nächsten Jahre zeigen. https://soundcloud.com/thisisallweare

25.02.  Hamburg, Prinzenbar
26.02.  Berlin, Prince Charles
27.02.  Köln, Studio 872
28.02.  München, Strom

Dienstag, 3. Februar 2015

Doldrums: Nachmachen gilt nicht

Mit dem Begriff 'Industrial' heißt es sehr vorsichtig umzugehen, allzu oft taucht er im Zusammenhang mit Bands auf, die nicht mehr fertigebracht haben, als minutenlang in einem dürftig beleuchteten Abrißhaus mit einem Paar Eisenstangen auf alte Abfalltonnen einzuschlagen, speckige Lederkluft und wirrer Blick inklusive - Thema verfehlt. Auch Airick Woodhead ist von Maschinenmusik früherer Stilikonen wie Throbbing Gristle, Test Dept. oder Coil meilenweit entfernt, dennoch sucht er für den Sound seines Projektes Doldrums gezielt Anleihen beim kalten, technoiden Noise dieser Ära und verbindet sie mit einem dunkel stampfenden Beat zu durchaus Tanzbarem. Schön herauszuhören bei der ersten Single "Hotfood" seines neuen Albums "The Air Conditioned Nightmare", das am 10. April via Sub Pop in die Läden kommt. Benannt ist diese (seine zweite) Platte im Übrigen nach einer Essaysammlung von Henry Miller aus dem Jahr 1945, und das klingt doch eigentlich schon abgefahren genug...

Young Fathers: Alle gleich

Irgendwelche Zweifel daran, dass die schottischen Young Fathers im vergangenen Jahr auf den Punkt die richtige Wahl für den Sieg beim renomierten Mercury Prize Award waren? Falls ja, dann werden diese spätestens mit der neuen Single "Rain Or Shine"  pulverisiert. "White Men Are Black Men Too", der Nachfolger zum Debüt "Death", soll Anfang April via Big Dada kommen. Nun heißt es nur noch hoffen, dass die drei Herren auch bald wieder auf hiesige Bühnen zurückkehren.

Tubbe: Stoffschwein vs. Kettenbär

Erst der "Punkopa", jetzt der Tanzbär: Die Wahlberliner Tubbe haben ja bekanntlich für Mitte März ihr neues Album "Keine Arbeit Lieber Tanzen" angekündigt, der ersten Single folgt nun mit "Dummheit sticht Armut" die zweite und im Clip zu dieser darf Steffi Jakobs samt angekettetem 'Tubbär' durch den Hauptstadtkiez ziehen und trifft dort auf ein paar Hinterhofprolls samt angriffslustigem Stoffschwein - na toll...

02.04.  Berlin, Privatclub
11.04.  München, Milla
16.04.  Hannover, Café Glocksee
17.04.  Oberhausen, Druckluft
18.04.  Münster, Gleis 22
25.05.  Weissenhäuser Strand
30.04.  Dresden, Scheune
01.05.  Frankfurt, Zoom
02.05.  Köln, Gebäude 9
15.05.  Leipzig, Täubchenthal

Wu-Tang Clan: Enter the stage

Neue Platte so lala, live aber sicher ungeschlagen. Der Wu-Tang Clan vermeldet Konzerttermine für Deutschland, seit heute Morgen um 09:00 Uhr sind sie im Verkauf und so sehen sie aus:

09.06.  Hamburg, Stadtpark
15.06.  München, Tonhalle
17.06.  Offenbach, Stadthalle
23.06.  Leipzig, Parkbühne
24.06.  Berlin, Columbiahalle

Montag, 2. Februar 2015

Little Dragon: Chillout

Zunächst einmal die Namen: Little Dragon, Schweden - soweit bekannt. Ronald Rummell Coleman? Nicht ganz so? Vielleicht eher unter seinem Pseudonym OG Ron C, amerikanischer HipHop-Produzent, Houston Texas? Auch nicht? Okay, ist auch schon sehr speziell. Dann vielleicht Omar Barton aka. DJ Candlestick? ... Gut, soll nicht sein. Schon möglich allerdings, dass man sich die Herren in Zusammenhang mit "Nabuma Rubberband", dem aktuellen Album von Little Dragon, bald besser wird merken können, haben die beiden doch gerade die komplette Platte einem Remix unterzogen. Und den kann sich, wer möchte, bei Adult Swim für lau herunterladen - jedes der 123 Megabytes nicht mehr sonderlich originalgetreu, dafür aber sehr, sehr chillig.

Villagers: Mathematik für Liebhaber

Über den Neo- oder Electrofolk der irischen Villagers haben wir vor zwei Jahren schon ausgiebig gewundert, "Awayland" war tatsächlich ein recht überzeugendes Album und Sänger Conor J. O’Brien dessen Erfolgsgarant. Nun soll im April mit "Darling Arithmetic" die dritte Platte der Band folgen, die erste Auskopplung daraus nennt sich "Courage" und O'Brien trägt jetzt Vollbart.

Sonntag, 1. Februar 2015

Some Reading Done - Klappentexte

Ab und an gab es hier auch mal was übers Lesen zu lesen - immer dann, wenn Autoren wie David Mitchell, Ian Rankin, Philip Roth oder David Foster Wallace einen solch bleibenden Eindruck hinterlassen hatten, dass Ignorieren keine Möglichkeit war. Angelehnt an Motto und Methode von Karl Bruckmaier (nur geborgt, weil von ihm selbst leider nicht fortgeführt) gibt es nun im Blog unten rechts eine Art "Some Reading Done"-Rubrik - ein Buch, ein Satz, mehr nicht. Musik und Literatur sind also beisammen - Anregung erwünscht.

Sleaford Mods: Keine Ausreden mehr

Den letzten Zwischenstand gab's hier im November '14, seit dem ist die Tourliste wieder etwas länger geworden: Die Sleaford Mods sind im April und im Juni in einigen Clubs auf dem Festland unterwegs und die Termine lesen sich mittlerweile wie folgt:

24.04.  Bochum, Bahnhof Langendreer
25.04.  Wiesbaden, Kulturzentrum Schlachthof
26.04.  Köln, Gebäude 9
28.04.  München, Milla
29.04.  Salzburg, Rockhouse
19.06.  Berlin, SO36
20.06.  Leipzig, Werk 2
22.06.  Bremen, Kulturzentrum Lagerhaus
23.06.  Münster, Gleis 22

Wer noch einen Grund zum Kartenkauf braucht, der kann sich hier noch einmal die 3voor12-Session beim letztjährigen Le-Guess-Who-Festival in Utrecht (NL) anschauen - danach gibt's allerdings keine Ausreden mehr!