Und noch einmal eine schöne Nachricht, diesmal allerdings nur für Berlin, Anrainer und Reisewillige: LCD Soundsystem, kürzlich unter großem Ballyhoo ins Rampenlicht zurückgekehrt und zwar mit einem Album, daß keine noch so große Hoffnung enttäuschte, kommen im Sommer nächsten Jahres für ein Konzert in die Hauptstadt. Das ist nicht viel (vor allem wenn man sich die zehn !!! aufeinanderfolgenden Termine in Brooklyn anschaut), aber eben auch besser als nichts.
30.05. Berlin, Tempodrom
Dienstag, 14. November 2017
Montag, 13. November 2017
Fever Ray: Rundreise
Das ist dann schon so etwas wie ein kleiner Traum: Karin Dreijer Andersson aka. Fever Ray wird nun also im kommenden Frühjahr auf Livetournee quer durch Europa ziehen und auch wenn Daten und Orte auf ihrer Website noch ziemlich wild durcheinandergewürfelt erscheinen und nicht so ganz klar ist, wann und wo welche Tickets zu haben sind, gibt es die Termine schon mal vorab. Das Album "Plunge" ist bekanntlich seit einigen Tagen zumindest als Download verfügbar, die physische Veröffentlichung muß wohl auch bis 2018 warten. Hier noch einmal in Reinschrift und dazu der neueste Clip zum fabelhaften Track "Red Trails".
19.02. Wien, SiMM City
22.02. München, Muffathalle
23.02. Lausanne, Les Docks
24.02. Zürich, Volkshaus
28.02. Berlin, Columbiahalle
13.03. Hamburg, Docks
17.03. Köln, Palladium
19.02. Wien, SiMM City
22.02. München, Muffathalle
23.02. Lausanne, Les Docks
24.02. Zürich, Volkshaus
28.02. Berlin, Columbiahalle
13.03. Hamburg, Docks
17.03. Köln, Palladium
Samstag, 11. November 2017
Chrystal: Noch viel vor [Update]
Mutter zu sein ist ja grundsätzlich erst einmal nichts Ungewöhnliches. Wenn man allerdings wie Chrystal gerade mal 26 Jahre alt ist und schon eine neunjährige Tochter hat, dann bedeutet das, daß man ziemlich früh ziemlich viele Erfahrungen machen durfte, die sich viele Frauen für später aufheben. Und zwar deutlich später. Aufgewachsen im nordenglischen Bolton, die Schule so leidlich und eher schlecht als recht absolviert, mäßig coole Vorstadtclubs, mit 22 angefangen, Songs zu schreiben, besser nicht die Musik der Mutter gehört, sondern Aaliyah, solche Sachen (nachzulesen in einem Artikel des i-D-Magazines). Und hier nun also die erste Single "Waves", die tatsächlich so klingt, als hätten Lily Allen und M.I.A. zusammen gejammt - na, ein bisschen jedenfalls. Man sollte sie mal im Auge behalten, da könnte noch was draus werden, der Lebenslauf hat ja noch viel Platz für Spannendes...
Update: Und da ist schon der zweite Song - "New Shoes", immer noch ziemlich lässig.
Update: Und da ist schon der zweite Song - "New Shoes", immer noch ziemlich lässig.
Queens Of The Stone Age: Nichts zu holen
Queens Of The Stone Age
Support: Broncho
Zenith, München, 10.November 2017
Vielleicht hat sie es ja einfach nur gut gemeint, die Halle? Wollte einem den Abschied leichter machen? Es ist nun mal so: Über die Jahre hat sich vor jedem Besuch des Münchner Mehrzweckungetüms Zenith eine Erwartungshaltung eingestellt, die zwischen „Oh Mann, schon wieder endlos weit da raus gurken?“ bis „Na ja, ganz so schlimm wird es schon nicht werden“ pendelte und dann, von sehr seltenen Ausnahmen abgesehen, in einem Erlebnis gipfelte, das eben doch viel schlimmer wurde als befürchtet. Das Stahlmonster mag ja unter architektonischen Gesichtspunkten durchaus interessant sein, akustisch allerdings und somit als Rahmen für Konzerte mit einer Kapazität von über 5.000 Zuschauern ist es schlicht eine Katastrophe. Nun weiß, wer in München wohnt, um die Alternativlosigkeit dieser Spielstätte auf der trostlosen Brache im Norden der Stadt, ohnehin gilt die Regel: Musst Du Dir eine Band im Zenith anschauen, bist Du leider um Jahre hintendran. Soll heißen, München bietet, wenn schon nicht in erfreulicher großer, so doch wenigstens ausreichender Anzahl jede Menge Clubs, Klein- und Kleinsthallen, die ein Konzerterlebnis unmittelbarer und lohnender machen als in besagten, überdimensionierten Klanggräbern, wo es lange nicht mehr um Hörgenuss, sondern nur noch um Beschallung geht. Was aber machen mit so erfolgreichen und guten Bands wie Josh Hommes Queens Of the Stone Age, deren Anhang einfach nicht mehr in einen Probekeller passen will, deren Popularität Massen zieht und Platz fordert?
Da beginnt das eigentliche Dilemma, denn just diese Band hatte ja gerade mit „Villains“ eines der besten Alben ihrer Geschichte vorgelegt, hatte altbekannte Stoner-Tugenden mit dem coolen Hüftschwung des Rock’n Roll versöhnen können und Hits im Gepäck, die förmlich nach einem adäquaten Liveerlebnis schrien. Den kläglichen Soundbrei allerdings, mit dem sie dann dem erwartungsvollen Publikum serviert wurden, hatten weder Band noch Anhänger wirklich verdient. Wobei man an dieser Stelle auch die Ton-Crew nicht gänzlich von Schuld freisprechen darf, denn eingedenk der erwähnten Ausnahmeerlebnisse vor Ort weiß man, dass es sehr wohl möglich ist, mit einiger Mühe für einen ordentlichen Klang zu sorgen. Wenn aber die ausschließliche Maxime heißt: Regler auf, Feuer frei!, dann ist nicht viel Gutes zu erwarten – das Ergebnis an diesem Abend war entsprechend. Egal, an welchem Punkt der Halle man sich befand, der Brei wurde nicht genießbarer, sondern bestenfalls lauter – einfache Dinge wie Rhythmusempfinden, Tiefe und Komplexität der Arrangements oder auch nur die scharfkantigen Mathmetal-Riffs (bei den Queens bekanntlich kein unwesentliches Qualitätsmerkmal), alles nicht zu haben. Oder eben nicht in der Qualität, die man bei Musikern dieser Kategorie erwarten durfte.
Was doppelt schade war, denn die Setlist hätte durchaus als Quelle der Verzückung dienen können: Auch wenn „Avon“ als eines der ältesten Stücke auf der Strecke von Oberhausen nach München offenbar verlustig ging, waren doch jede Menge Killer im Programm – „Monsters In The Parasol“, „Leg Of Lamb“ und „The Lost Art Of Keeping A Secret“ vom 2000er-Werk „Rated R“, natürlich „A Song For The Dead“, „Go With The Flow“ und „No One Knows“ vom Meilenstein „Songs For The Deaf“, das fabelhafte „If I Had A Tail“ durfte den Abend sogar eröffnen. Auch die klassische Lichtshow, ergänzt durch lustig wippende Slalomstangen, wäre dazu angetan gewesen, einen gelungenen Vortrag abzurunden. Hätte, wäre, zu viel Konjunktiv: Ist die Lokalität für Triumphe nicht gemacht und bleibt dazu die Sorgfalt auf der Strecke, dann ist auch für die besten Musiker und stärksten Songs nichts zu holen. Wer sich hingegen einfach den Schädel mit dumpf hämmerndem Einerlei vermöbeln lassen will, dem reicht dazu die semiprofessionelle Anlage jeder beliebigen Spelunke in der Stadt, der Weg dorthin ist zudem nicht so weit und das Bier gibt’s in Gläsern statt im schnöden Plastik. Sollte das jetzt zu viel Gejammer gewesen sein – auch kein Problem, kommt bestimmt nicht wieder vor. Denn der Schwur ist getan: Das Zenith ist ab heute aus dem Kalender gestrichen, endgültig. Danke München.
Support: Broncho
Zenith, München, 10.November 2017
Vielleicht hat sie es ja einfach nur gut gemeint, die Halle? Wollte einem den Abschied leichter machen? Es ist nun mal so: Über die Jahre hat sich vor jedem Besuch des Münchner Mehrzweckungetüms Zenith eine Erwartungshaltung eingestellt, die zwischen „Oh Mann, schon wieder endlos weit da raus gurken?“ bis „Na ja, ganz so schlimm wird es schon nicht werden“ pendelte und dann, von sehr seltenen Ausnahmen abgesehen, in einem Erlebnis gipfelte, das eben doch viel schlimmer wurde als befürchtet. Das Stahlmonster mag ja unter architektonischen Gesichtspunkten durchaus interessant sein, akustisch allerdings und somit als Rahmen für Konzerte mit einer Kapazität von über 5.000 Zuschauern ist es schlicht eine Katastrophe. Nun weiß, wer in München wohnt, um die Alternativlosigkeit dieser Spielstätte auf der trostlosen Brache im Norden der Stadt, ohnehin gilt die Regel: Musst Du Dir eine Band im Zenith anschauen, bist Du leider um Jahre hintendran. Soll heißen, München bietet, wenn schon nicht in erfreulicher großer, so doch wenigstens ausreichender Anzahl jede Menge Clubs, Klein- und Kleinsthallen, die ein Konzerterlebnis unmittelbarer und lohnender machen als in besagten, überdimensionierten Klanggräbern, wo es lange nicht mehr um Hörgenuss, sondern nur noch um Beschallung geht. Was aber machen mit so erfolgreichen und guten Bands wie Josh Hommes Queens Of the Stone Age, deren Anhang einfach nicht mehr in einen Probekeller passen will, deren Popularität Massen zieht und Platz fordert?
Da beginnt das eigentliche Dilemma, denn just diese Band hatte ja gerade mit „Villains“ eines der besten Alben ihrer Geschichte vorgelegt, hatte altbekannte Stoner-Tugenden mit dem coolen Hüftschwung des Rock’n Roll versöhnen können und Hits im Gepäck, die förmlich nach einem adäquaten Liveerlebnis schrien. Den kläglichen Soundbrei allerdings, mit dem sie dann dem erwartungsvollen Publikum serviert wurden, hatten weder Band noch Anhänger wirklich verdient. Wobei man an dieser Stelle auch die Ton-Crew nicht gänzlich von Schuld freisprechen darf, denn eingedenk der erwähnten Ausnahmeerlebnisse vor Ort weiß man, dass es sehr wohl möglich ist, mit einiger Mühe für einen ordentlichen Klang zu sorgen. Wenn aber die ausschließliche Maxime heißt: Regler auf, Feuer frei!, dann ist nicht viel Gutes zu erwarten – das Ergebnis an diesem Abend war entsprechend. Egal, an welchem Punkt der Halle man sich befand, der Brei wurde nicht genießbarer, sondern bestenfalls lauter – einfache Dinge wie Rhythmusempfinden, Tiefe und Komplexität der Arrangements oder auch nur die scharfkantigen Mathmetal-Riffs (bei den Queens bekanntlich kein unwesentliches Qualitätsmerkmal), alles nicht zu haben. Oder eben nicht in der Qualität, die man bei Musikern dieser Kategorie erwarten durfte.
Was doppelt schade war, denn die Setlist hätte durchaus als Quelle der Verzückung dienen können: Auch wenn „Avon“ als eines der ältesten Stücke auf der Strecke von Oberhausen nach München offenbar verlustig ging, waren doch jede Menge Killer im Programm – „Monsters In The Parasol“, „Leg Of Lamb“ und „The Lost Art Of Keeping A Secret“ vom 2000er-Werk „Rated R“, natürlich „A Song For The Dead“, „Go With The Flow“ und „No One Knows“ vom Meilenstein „Songs For The Deaf“, das fabelhafte „If I Had A Tail“ durfte den Abend sogar eröffnen. Auch die klassische Lichtshow, ergänzt durch lustig wippende Slalomstangen, wäre dazu angetan gewesen, einen gelungenen Vortrag abzurunden. Hätte, wäre, zu viel Konjunktiv: Ist die Lokalität für Triumphe nicht gemacht und bleibt dazu die Sorgfalt auf der Strecke, dann ist auch für die besten Musiker und stärksten Songs nichts zu holen. Wer sich hingegen einfach den Schädel mit dumpf hämmerndem Einerlei vermöbeln lassen will, dem reicht dazu die semiprofessionelle Anlage jeder beliebigen Spelunke in der Stadt, der Weg dorthin ist zudem nicht so weit und das Bier gibt’s in Gläsern statt im schnöden Plastik. Sollte das jetzt zu viel Gejammer gewesen sein – auch kein Problem, kommt bestimmt nicht wieder vor. Denn der Schwur ist getan: Das Zenith ist ab heute aus dem Kalender gestrichen, endgültig. Danke München.
Freitag, 10. November 2017
Sgrow: Unterwegs nach Hause
Sgrow
„Circumstance“
(No Forevers)
Da wird’s wohl wieder mal Zeit, einem Klischee Lebewohl zu sagen: Seit 2015 machen Vilde Nupen und Kristoffer Lislegaard gemeinsam Musik und zwar nicht, wie sich das der bildungsferne Gewohnheitseuropäer so von Norwegern vorstellt, knorrig-schwermütige Seemanns-Shanties für endlos dunkle und natürlich maßlos alkoholisierte Polarnächte. Sondern fein gewirkten, klug verbastelten Elektrosound mit wippenden Clubtunes, sphärischem Trance und dronig fetten Noisebeats. Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbum “Terrors and Ecstasies“ sind die beiden, quasi als Geräuschesammler, viel unterwegs gewesen, das Reisetagebuch listet Orte wie Florenz und Toronto, und jede neue Umgebung brachte neben technischen Herausforderungen auch viel Input für ihr Songwriting mit sich, gab ihnen immer wieder die Chance, ihre Herangehensweise zu überdenken, sich neu zu erfinden, zu improvisieren.
Herausgekommen ist dabei eine ganze Menge frischen Materials, das sie nun auf mehrere EPs verteilen und so erscheint mit „Circumstance“ (einen passenderen Titel hätten sie tatsächlich kaum finden können) nun das erste Kurzformat, das den vieltönigen Klangkosmos des Duos auf’s feinste widerspiegelt. Dem zurückhaltend zarten Eingangstrack „Is Anyone Where They Want To Be“ setzen sie das nervös flackernde „Feel Something“ entgegen, „Kismet“ wiederum nimmt erst langsam Fahrt auf, nach experimentellen Sequenzen und kühler Maschinenmusik setzt dann „Minds Eye“ einen Schlußpunkt, dessen akustische Gitarrenloops auch Jamie Smith und The XX gut zu Gesicht gestanden hätten. Viele schöne Ideen dicht an dicht verbaut, die Gesangsspuren, so liest man, haben sie dann in einem heimischen Holzschuppen in der Nähe von Oslo dazugemischt. In der Ferne gefunden, daheim vollendet, wenn das nicht ein weiteres Klischee bedienen würde, man müßte es glatt so hinschreiben…
„Circumstance“
(No Forevers)
Da wird’s wohl wieder mal Zeit, einem Klischee Lebewohl zu sagen: Seit 2015 machen Vilde Nupen und Kristoffer Lislegaard gemeinsam Musik und zwar nicht, wie sich das der bildungsferne Gewohnheitseuropäer so von Norwegern vorstellt, knorrig-schwermütige Seemanns-Shanties für endlos dunkle und natürlich maßlos alkoholisierte Polarnächte. Sondern fein gewirkten, klug verbastelten Elektrosound mit wippenden Clubtunes, sphärischem Trance und dronig fetten Noisebeats. Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbum “Terrors and Ecstasies“ sind die beiden, quasi als Geräuschesammler, viel unterwegs gewesen, das Reisetagebuch listet Orte wie Florenz und Toronto, und jede neue Umgebung brachte neben technischen Herausforderungen auch viel Input für ihr Songwriting mit sich, gab ihnen immer wieder die Chance, ihre Herangehensweise zu überdenken, sich neu zu erfinden, zu improvisieren.
Herausgekommen ist dabei eine ganze Menge frischen Materials, das sie nun auf mehrere EPs verteilen und so erscheint mit „Circumstance“ (einen passenderen Titel hätten sie tatsächlich kaum finden können) nun das erste Kurzformat, das den vieltönigen Klangkosmos des Duos auf’s feinste widerspiegelt. Dem zurückhaltend zarten Eingangstrack „Is Anyone Where They Want To Be“ setzen sie das nervös flackernde „Feel Something“ entgegen, „Kismet“ wiederum nimmt erst langsam Fahrt auf, nach experimentellen Sequenzen und kühler Maschinenmusik setzt dann „Minds Eye“ einen Schlußpunkt, dessen akustische Gitarrenloops auch Jamie Smith und The XX gut zu Gesicht gestanden hätten. Viele schöne Ideen dicht an dicht verbaut, die Gesangsspuren, so liest man, haben sie dann in einem heimischen Holzschuppen in der Nähe von Oslo dazugemischt. In der Ferne gefunden, daheim vollendet, wenn das nicht ein weiteres Klischee bedienen würde, man müßte es glatt so hinschreiben…
Xul Zolar: Früher Kommen [Update]
Normalerweise kommt so etwas aus dem zertrümmerten Königreich über dem Ärmelkanal oder den skandinavischen Talenteschmieden. Dachte man schon vor Monaten, als das Debüt "Happy Freedom" der Kölner Band WOMAN hereinschneite und solche Schlüsse umgehend pulverisierte. Und nun schon wieder. Und nicht ohne Verbindung, denn die ebenfalls aus der Domstadt stammenden Xul Zolar touren derzeit mit ersteren und man sollte rechtzeitig zu den Auftritten erscheinen, denn auch der Support ist - wie man unschwer hört und sieht - nicht zu verachten. Manchem Auskenner sind sie vielleicht schon zuvor mal über die Bühnenbretter gelaufen, denn auch für die Battles, Future Islands oder auch SOHN waren die vier Herren schon als Aufmacher unterwegs. Seit der Gründung im Jahr 2011 sind von ihnen diverse Kurzformate erschienen, nun ist für den 19. Januar via Asmara Records ihr erstes Album "Fear Talk" angekündigt, die aktuelle Single "NYE" gibt es samt sepiafarbenem Retroclip von Leri Matehha gleich mal hier vor Ort.
18.11. Düsseldorf, Tanzhaus NRW
24.11. Köln, Arttheater
01.12. Essen, Hotel Shanghai
02.12. Berlin, Kantine Berghain
05.12. Hamburg, Uebel und Gefährlich
07.12. Leipzig, Kulturzentrum So und So
08.12. Stuttgart, Kellerklub
09.12. Frankfurt, Lotte Lindenberg
Update: Und hier gleich noch ein weiterer wunderbarer Song vom Album - "Soft Drones".
18.11. Düsseldorf, Tanzhaus NRW
24.11. Köln, Arttheater
01.12. Essen, Hotel Shanghai
02.12. Berlin, Kantine Berghain
05.12. Hamburg, Uebel und Gefährlich
07.12. Leipzig, Kulturzentrum So und So
08.12. Stuttgart, Kellerklub
09.12. Frankfurt, Lotte Lindenberg
Update: Und hier gleich noch ein weiterer wunderbarer Song vom Album - "Soft Drones".
Die Mausis: Grausamkeiten
Klar könnte man jetzt versuchen, eine gewitzte Rezension zu schreiben. Aber warum denn? Für einen der seltenen Fälle, wo der Song mal für sich spricht, ist jede zusätzliche Bemerkung unnützes Beiwerk. Am Ende kommt nur Schwachsinn raus und damit ist dann auch wieder keinem gedient. Also nur die Fakten: Die wunderbaren Stella Sommer (Die Heiterkeit) und Max Gruber (Dragsal) haben heute zusammen eine EP unter dem Namen Die Mausis bei Buback Tonträger veröffentlicht, ganze vier Songs finden sich darauf und alle haben, man vermutet es schon, das Mausgraue zum Thema. "Was kann ein Mausi dafür", die ausgekoppelte Single, hat sogar ein hübsches Filmchen bekommen, das Mini-Album - nur um dem Namedropping noch die fehlende Krone aufzusetzen - wurde von Max Rieger (Die Nerven) abgemischt. Ob die beiden Teilzeitnager mit dem Werk auf Tour gehen, war noch nicht zu erfahren, mit Sicherheit wird das aber ein MustSee werden. Genug der Worte, nur noch das Motto: "Sei schlau, bleib grau." Alles gesagt.
Tocotronic: Die durch die Hölle gehen
Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß die Zeiten ziemlich ungemütlich sind. Und das meint nicht das Wetter. Und trotzdem war es nicht selbstverständlich, daß Tocotronic, sonst eher in den Metaebenen zu Hause, dem Unwesen da draußen eine unzweideutige Ansage widmen. Machen sie aber. Am 26. Januar wird das bislang zwölfte Album "Die Unendlichkeit" der Hamburger Band erscheinen, es soll sich in zwölf autobiografische Kapitel gliedern - und gleich die erste Single "Hey Du" läßt überraschenderweise an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Das Video dazu ist eine schnurgerade Fahrt durch die deutsche Vorstadtspießerhölle. Und besonders erfreulich: Die Herren haben auch gleich ein paar Termine zur Verlautbarung ins Netz gestellt - VVK läuft bereits. Ach ja, den zweiten heute erschienenen Song "1993" gibt es im Stream bei Spotify.
06.03. Bremen, Schlachthof
07.03. Münster, Sputnikhalle
08.03. Heidelberg, Halle 02
09.03. Erlangen, E-Werk
11.03. Erfurt, Stadtgarten
12.03. Wiesbaden, Schlachthof
13.03. Köln, E-Werk
14.03. Hannover, Capitol
17.03. Hamburg, Große Freiheit 36
06.04. Leipzig, Werk II
07.04. Essen, Weststadthalle
08.04. Stuttgart, Theaterhaus
11.04. Freiburg, E-Werk
12.04. München, Tonhalle
13.04. Salzburg, republic
14.04. Dresden, Alter Schlachthof
16.04. Berlin, Columbiahalle
28.07. Wien, Arena Open Air
06.03. Bremen, Schlachthof
07.03. Münster, Sputnikhalle
08.03. Heidelberg, Halle 02
09.03. Erlangen, E-Werk
11.03. Erfurt, Stadtgarten
12.03. Wiesbaden, Schlachthof
13.03. Köln, E-Werk
14.03. Hannover, Capitol
17.03. Hamburg, Große Freiheit 36
06.04. Leipzig, Werk II
07.04. Essen, Weststadthalle
08.04. Stuttgart, Theaterhaus
11.04. Freiburg, E-Werk
12.04. München, Tonhalle
13.04. Salzburg, republic
14.04. Dresden, Alter Schlachthof
16.04. Berlin, Columbiahalle
28.07. Wien, Arena Open Air
Donnerstag, 9. November 2017
City Calm Down: Gute Antwort
Hin und wieder taucht auch hier die Frage auf, wo er denn geblieben ist, der gute alte Gitarrenpop. Vor zwei Jahren hatten City Calm Down aus Melbourne diese mit dem recht gelungenen Debüt "In A Restless House" ausreichend beantwortet und auch heute liefern sie mit ihrer neuen Single "In This Modern Land" den Beweis, daß noch nicht alle Hoffnung verloren ist. Mit dem Album zum Song ist im Frühjahr 2018 via I Oh You Records zu rechnen, zuvor wird erst mal fleißig getourt, die Termine folgen.
Mittwoch, 8. November 2017
Belly: Broccoli, Baby!
Das hätten wir ja fast noch vergessen: Tanya Donelly is back! Für gewissenhafte Follower und Fans natürlich nicht erst seit gestern, haben Belly doch schon Anfang Oktober auf der Crowdfunding-Plattform PledgeMusic ein neues Album in Aussicht gestellt. Nun dürfen wir auch akustisch daran teilhaben, denn die Band hat einen ersten Song - nach ganzen 22 Jahren Abstinenz und ihrem letzten Album "King" auf der Spendenseite geteilt. Interessanterweise ist es keine Eigenkomposition, sondern ein Cover des 68'er Knallers "Hushabye Mountain" aus dem Film "Chitty Chitty Bang Bang" von Albert R. Broccoli. Kurzer Hinweis noch an die deutsche Wiki-Seite der Band: Könnte jetzt wieder auf Gegenwart geschaltet werden ...
Dienstag, 7. November 2017
Steve Buscemi's Dreamy Eyes: Untertauchen
Schon lustig: Zeitgleich mit diesem Song kam auch einer aus Finnland - dieser allerdings von einer Band namens Have You Ever Seen the Jane Fonda Aerobic VHS? (die hier auch früher schon mal zu Gast waren), sie scheinen also viel Sinn für Humor zu haben da oben im Norden. Gut, Steve Buscemi's Dreamy Eyes kommt dagegen ein wenig brav daher, dafür klingt ihr Dreampop-Sound ein Stück gefälliger, auch spannender. Das Quartett aus der schwedischen Hauptstadt jedenfalls wird am 24. November ihre Debüt-EP "Four Waters" via Rama Lama Records veröffentlichen, hier ist davon schon mal die erste Single "Swim Deep" zu hören.
Montag, 6. November 2017
Dama Scout: Unter Beobachtung [Update]
Okay, damit ist es entschieden - widmen wir den Rest des heutigen Tages noch zum Gitarrentag um. Nach Material der kalifornischen SOAR gibt es nämlich an gleicher Stelle schon den nächsten feinen Song, diesmal von einer Band namens Dama Scout. Das Trio stammt aus dem schottischen Glasgow und hat im vergangenen Jahr eine Reihe von Stücken online gestellt, die auch den Perlentauchern von der BBC aufgefallen sind. Nicht nur die werden deshalb die neue, selbstbetitelte EP von Eva Lui (Gesang), Luciano Rossi (Bass, Keyboard) und Danny Grant (Drums) mit Ungeduld erwarten, könnte schließlich gut sein, daß da noch mehr draus wird. Hier jedenfalls der erste von vier Tracks "Suzie Wong".
Update: Dann wollen wir mal schnell nachholen - nachdem vor einiger Zeit schon "Sugar" ergänzt werden konnte, dürfen wir heute noch "Toothache" ergänzen.
Update: Dann wollen wir mal schnell nachholen - nachdem vor einiger Zeit schon "Sugar" ergänzt werden konnte, dürfen wir heute noch "Toothache" ergänzen.
Sonntag, 5. November 2017
King Krule: Freischwimmer
King Krule
„The Ooz“
(XL Recordings)
Auch heute, da das Internet das gesamte gesellschaftliche Leben schon komplett und unumkehrbar durchdringt und lenkt (nicht wenige meinen: in seinen Klauen hat), verwundert die Bereitwilligkeit, mit der Mitmenschen ihre Privatsphäre, ihr Intimstes und Innerstes dem voyeuristischen, ja gierigen Blick des Netzes preisgeben, sich angreifbar machen, bloßstellen und zwar ganz ohne jeden Zwang. Was den einen als vermeintlicher Quell der Selbstbestätigung normal und harmlos erscheint, empfinden andere als befremdlichen Leichtsinn, verstörend oder sogar bedrohlich. Interessant ist dabei nicht nur die Frage, wo die Grenze zwischen unterhaltsamem Mitteilungsbedürfnis und krankhafter Selbstdarstellungssucht verläuft, sondern auch, ob zwischen Kunst und Kommerz ein Unterschied gemacht werden muss. Womit wir bei Archy Marshall aka. King Krule wären. Natürlich ist nicht anzunehmen, daß der blassgesichtige Rotschopf mit der rostigen Stimme den Inhalt seiner Songs eins zu eins aus dem eigenen Lebenslauf übersetzt hat – ein Irrtum, dem sich bekanntlich viele Künstler ausgesetzt sehen.
Der Schluss aber liegt nahe, daß für die düstere Grundstimmung vieler seiner Stücke auf den beiden bislang erschienenen Alben „6 Feet Beneath The Moon“ und nun eben „The Ooz“ sehr persönliche, unmittelbare Erlebnisse ursächlich sind. Denn auch wenn Marshall seine Worte zu bildhaften, kryptischen Rätseln baut, wimmelt es darin doch von allerlei Dämonen, tieftraurigen Gestalten und bedrückenden Schatten, ist kaum je Trost zu finden. „I’m alone, I’m alone, in deep isolation, in the dead of night, in the dead of night“ („Locomotive“) – das schreibt gewiß kein vergnügter Teenager, dem Zeit seines jungen Lebens alle Türen und Tore offenstanden und der eine sorglose Kindheit vorweisen kann. Der würde sich sicher nicht sehnlichst die Rettung aus dem „kingdom of trash“ („Lonely Blue“) erträumen. Viel eher geht es hier um traumatische Erfahrungen der Jugend, auch in der eigenen Familie („Logos“), um die eigenen Unzulänglichkeiten, oft als Last und Ungerechtigkeit empfunden und Grund für Ablehnung und Benachteiligung („A Slide In (New Drugs)“) oder auch die wesensverändernde Wirkung von Drogen („Emergency Blimp“).
Mit dem Zauberer von Oz oder anderen Märchen hat das alles aber herzlich wenig zu tun, vielmehr greift Marshall im Titel der Platte auf seine musikalischen Anfänge unter dem Pseudonym Zoo Kid zurück und weiter auf eine Marotte seines Bruders, der seine eigene Band Words Backwards nannte – beides vermischt er nun im wörtlichen Sinne und liefert so eine weitere Anekdote. Andere kann der Hörer auf Umwegen beispielsweise in „Czech One“ entdecken, eine Anspielung auf tatsächlich vorhandene tschechische Wurzeln des Protagonisten, wild verdrahtet mit Marshalls Erinnerungen an eine Filmsequenz der Sopranos. Nicht nur hier kann man eine spielerische Lust an der Verquickung von Realität und Fiktion entdecken, die manchen Text in einem seltsam unscharfen Licht erscheinen lassen. Die dunkelgraue Kulisse und der eingangs erwähnte Ernst werden so wieder etwas relativiert. Kurz vor Schluss bei „Midnight 01 (Deep See Diver)“ gelingt Marshall der Freischwimmer im übrigen ganz ohne doppelten Boden, da meint man mit ihm zusammen aus dem Dunkel ans Licht zu steigen, um hernach im versöhnlichen Licht von „La Lune“ davonzutreiben.
Zum Sound des Albums noch ein paar Worte: „The Ooz“ ist ein wahres Kaleidoskop an verschiedenartigen Stilen, Färbungen, Klangwelten. Zuvorderst natürlich hauptsächlich vom Jazz und vom Pop geführt und geprägt, erlaubt sich der Junge dennoch mutige Ausflüge in Richtung Punk und Rockabilly, gehören neben den gewohnt verschleppten Beats und Loops auch kreischende Gitarren und dreckige Bassgrooves zum Repertoire („Vidual“, „Half Man, Half Shark“), alles dicht verschränkt und auf verblüffende Weise arrangiert. Gibt es hier mal die downgepitchte Stimme der befreundeten New Yorkerin Okay Kaya, anderswo den Gastauftritt des philippinischen Musikers Eyedress, ein paar gesampelte Lyrics von Billie Holiday und selbst der Vater des Künstlers meldet sich im letzten Drittel zu Wort. Komplex und ganz und gar nicht einfach zu haben das alles, King Krule ist weit davon entfernt, Musik als leichtgewichtiges Entertainment zu liefern. Insofern erübrigt sich die zu Beginn gestellte Frage nach mutwilligem Leichtsinn im Dienste der Kunst – dies hier ist Seelenarbeit der leidenschaftlichen Sorte. http://kingkrule.co.uk/
30.11. Zürich, Rote Fabrik
01.12. Köln, Bürgerhaus Stollwerck
03.12. Hamburg, Uebel und Gefährlich
04.12. Berlin, Astra
„The Ooz“
(XL Recordings)
Auch heute, da das Internet das gesamte gesellschaftliche Leben schon komplett und unumkehrbar durchdringt und lenkt (nicht wenige meinen: in seinen Klauen hat), verwundert die Bereitwilligkeit, mit der Mitmenschen ihre Privatsphäre, ihr Intimstes und Innerstes dem voyeuristischen, ja gierigen Blick des Netzes preisgeben, sich angreifbar machen, bloßstellen und zwar ganz ohne jeden Zwang. Was den einen als vermeintlicher Quell der Selbstbestätigung normal und harmlos erscheint, empfinden andere als befremdlichen Leichtsinn, verstörend oder sogar bedrohlich. Interessant ist dabei nicht nur die Frage, wo die Grenze zwischen unterhaltsamem Mitteilungsbedürfnis und krankhafter Selbstdarstellungssucht verläuft, sondern auch, ob zwischen Kunst und Kommerz ein Unterschied gemacht werden muss. Womit wir bei Archy Marshall aka. King Krule wären. Natürlich ist nicht anzunehmen, daß der blassgesichtige Rotschopf mit der rostigen Stimme den Inhalt seiner Songs eins zu eins aus dem eigenen Lebenslauf übersetzt hat – ein Irrtum, dem sich bekanntlich viele Künstler ausgesetzt sehen.
Der Schluss aber liegt nahe, daß für die düstere Grundstimmung vieler seiner Stücke auf den beiden bislang erschienenen Alben „6 Feet Beneath The Moon“ und nun eben „The Ooz“ sehr persönliche, unmittelbare Erlebnisse ursächlich sind. Denn auch wenn Marshall seine Worte zu bildhaften, kryptischen Rätseln baut, wimmelt es darin doch von allerlei Dämonen, tieftraurigen Gestalten und bedrückenden Schatten, ist kaum je Trost zu finden. „I’m alone, I’m alone, in deep isolation, in the dead of night, in the dead of night“ („Locomotive“) – das schreibt gewiß kein vergnügter Teenager, dem Zeit seines jungen Lebens alle Türen und Tore offenstanden und der eine sorglose Kindheit vorweisen kann. Der würde sich sicher nicht sehnlichst die Rettung aus dem „kingdom of trash“ („Lonely Blue“) erträumen. Viel eher geht es hier um traumatische Erfahrungen der Jugend, auch in der eigenen Familie („Logos“), um die eigenen Unzulänglichkeiten, oft als Last und Ungerechtigkeit empfunden und Grund für Ablehnung und Benachteiligung („A Slide In (New Drugs)“) oder auch die wesensverändernde Wirkung von Drogen („Emergency Blimp“).
Mit dem Zauberer von Oz oder anderen Märchen hat das alles aber herzlich wenig zu tun, vielmehr greift Marshall im Titel der Platte auf seine musikalischen Anfänge unter dem Pseudonym Zoo Kid zurück und weiter auf eine Marotte seines Bruders, der seine eigene Band Words Backwards nannte – beides vermischt er nun im wörtlichen Sinne und liefert so eine weitere Anekdote. Andere kann der Hörer auf Umwegen beispielsweise in „Czech One“ entdecken, eine Anspielung auf tatsächlich vorhandene tschechische Wurzeln des Protagonisten, wild verdrahtet mit Marshalls Erinnerungen an eine Filmsequenz der Sopranos. Nicht nur hier kann man eine spielerische Lust an der Verquickung von Realität und Fiktion entdecken, die manchen Text in einem seltsam unscharfen Licht erscheinen lassen. Die dunkelgraue Kulisse und der eingangs erwähnte Ernst werden so wieder etwas relativiert. Kurz vor Schluss bei „Midnight 01 (Deep See Diver)“ gelingt Marshall der Freischwimmer im übrigen ganz ohne doppelten Boden, da meint man mit ihm zusammen aus dem Dunkel ans Licht zu steigen, um hernach im versöhnlichen Licht von „La Lune“ davonzutreiben.
Zum Sound des Albums noch ein paar Worte: „The Ooz“ ist ein wahres Kaleidoskop an verschiedenartigen Stilen, Färbungen, Klangwelten. Zuvorderst natürlich hauptsächlich vom Jazz und vom Pop geführt und geprägt, erlaubt sich der Junge dennoch mutige Ausflüge in Richtung Punk und Rockabilly, gehören neben den gewohnt verschleppten Beats und Loops auch kreischende Gitarren und dreckige Bassgrooves zum Repertoire („Vidual“, „Half Man, Half Shark“), alles dicht verschränkt und auf verblüffende Weise arrangiert. Gibt es hier mal die downgepitchte Stimme der befreundeten New Yorkerin Okay Kaya, anderswo den Gastauftritt des philippinischen Musikers Eyedress, ein paar gesampelte Lyrics von Billie Holiday und selbst der Vater des Künstlers meldet sich im letzten Drittel zu Wort. Komplex und ganz und gar nicht einfach zu haben das alles, King Krule ist weit davon entfernt, Musik als leichtgewichtiges Entertainment zu liefern. Insofern erübrigt sich die zu Beginn gestellte Frage nach mutwilligem Leichtsinn im Dienste der Kunst – dies hier ist Seelenarbeit der leidenschaftlichen Sorte. http://kingkrule.co.uk/
30.11. Zürich, Rote Fabrik
01.12. Köln, Bürgerhaus Stollwerck
03.12. Hamburg, Uebel und Gefährlich
04.12. Berlin, Astra
Bully: Zweitverwertung
Ihr Album "Losing" ist gerade raus, nun veröffentlichen Bully zum Eröffnungsstück "Feel The Same" ein Video. Und zwar kein gewöhnliches. Gebastelt haben hier nämlich Josie Keefe und Phyllis Ma, besser bekannt unter dem Pseudonym Lazy Mom - die zwei Damen bereiten schon geraume Zeit für diverse Projekte die verschiedensten Fotos und Filme mit allerlei Ess- und Wachsbarem zu. Im Mai kommenden Jahres sind Bully übrigens in London zu Gast, gut möglich also, daß sich um diesen Termin herum auch etwas auf dem europäischen Festland ergibt ...
Baxter Dury: Der letzte Beweis
Baxter Dury
„Prince Of Tears“
(Heavenly Recordings)
Ein Engländer, der auch klingt wie einer und dennoch als Ziehsohn von Serge Gainsbourg durchgehen könnte? Klingt so spannend wie es sich tatsächlich anhört. Nur das mit dem Ziehsohn wäre dann ein Stück zu viel, hat Baxter Dury ja schon genug daran zu schaffen, dass sein wirklicher Vater Ian ein ebenso berühmter war und die Emanzipation vom übergroßen Schatten Kraft genug kostet. Trotzdem: Der straighte, punktgenaue Lofi-Pop des Mannes aus Buckinghamshire kommt auf der fünften Platte so überzeugend und ausgereift daher, dass man gar nicht groß in Versuchung kommt, Vergleiche über den Stammbaum herzuleiten. Die trockenen, sarkastisch-bissigen Texte, die Dury mit seiner, wie der Guardian schreibt, „London-accented sprechgesang voice“ auf „Prince Of Tears“ präsentiert, funktionieren wunderbar zum mit Streichern und Synthakkorden angereicherten Psychpop.
Das hat sogar Seele, also besser: Soul, und dass Dury für die richtigen Stellen die passenden Begleitungen ans Mikro holt, spricht für seine Überlegtheit und künstlerische Reife: Bei „Porclain“ ist es Rose Elinor Dougall, frühere Frontfrau der Pipettes, die aus Hohn und Abneigung des Besungenen keinerlei Hehl macht, wenig später rappt sich Jason Williamson von den unvergleichlichen Sleaford Mods in gewohnter Manier durch die zweite Hälfte von „Almond Milk“. Die wirklichen Highlights bleiben trotzdem andere: Die Einstiegssingle „Miami“ mit Durys schlecht gelauntem, ja arroganten Monolog zu zartem Backgroundchor („I'm the turgid fucked up little goat, pissing on your fucking hill and you can't shit me out. 'Cos you can't catch me, ‘cos you're so fat, so fuck ya I'm Miami“). Und natürlich die fast schon liebevolle Rückschau „Oi“ auf raubeinige Jugendtage – Pulp, Divine Comedy, sie kommen einem in den Sinn, lauscht man Durys charmanten Geschichten. Wenn es also noch eines Beweises für die Eigenständigkeit gebraucht hätte – mit dieser Platte hat er sie endgültig erbracht.
27.02. Lausanne, Les Docks
„Prince Of Tears“
(Heavenly Recordings)
Ein Engländer, der auch klingt wie einer und dennoch als Ziehsohn von Serge Gainsbourg durchgehen könnte? Klingt so spannend wie es sich tatsächlich anhört. Nur das mit dem Ziehsohn wäre dann ein Stück zu viel, hat Baxter Dury ja schon genug daran zu schaffen, dass sein wirklicher Vater Ian ein ebenso berühmter war und die Emanzipation vom übergroßen Schatten Kraft genug kostet. Trotzdem: Der straighte, punktgenaue Lofi-Pop des Mannes aus Buckinghamshire kommt auf der fünften Platte so überzeugend und ausgereift daher, dass man gar nicht groß in Versuchung kommt, Vergleiche über den Stammbaum herzuleiten. Die trockenen, sarkastisch-bissigen Texte, die Dury mit seiner, wie der Guardian schreibt, „London-accented sprechgesang voice“ auf „Prince Of Tears“ präsentiert, funktionieren wunderbar zum mit Streichern und Synthakkorden angereicherten Psychpop.
Das hat sogar Seele, also besser: Soul, und dass Dury für die richtigen Stellen die passenden Begleitungen ans Mikro holt, spricht für seine Überlegtheit und künstlerische Reife: Bei „Porclain“ ist es Rose Elinor Dougall, frühere Frontfrau der Pipettes, die aus Hohn und Abneigung des Besungenen keinerlei Hehl macht, wenig später rappt sich Jason Williamson von den unvergleichlichen Sleaford Mods in gewohnter Manier durch die zweite Hälfte von „Almond Milk“. Die wirklichen Highlights bleiben trotzdem andere: Die Einstiegssingle „Miami“ mit Durys schlecht gelauntem, ja arroganten Monolog zu zartem Backgroundchor („I'm the turgid fucked up little goat, pissing on your fucking hill and you can't shit me out. 'Cos you can't catch me, ‘cos you're so fat, so fuck ya I'm Miami“). Und natürlich die fast schon liebevolle Rückschau „Oi“ auf raubeinige Jugendtage – Pulp, Divine Comedy, sie kommen einem in den Sinn, lauscht man Durys charmanten Geschichten. Wenn es also noch eines Beweises für die Eigenständigkeit gebraucht hätte – mit dieser Platte hat er sie endgültig erbracht.
27.02. Lausanne, Les Docks
Freitag, 3. November 2017
Wanda: Vom Können und Wollen [Update]
Wanda
„Niente“
(Vertigo Berlin)
Das kannste ja gern mal versuchen. Einem Wiener zu sagen, daß du nicht ganz so zufrieden bist, etwas mehr erwartet hat und das nun alles eine kleine Enttäuschung ist. Für einen Piefke. Ist vielleicht keine so gute Idee, denn wenn er einigermaßen drauf ist, wird dir der sagen, daß ihm das eigentlich wuascht ist, er die ganzen Kritiken ohnehin ziemlich fad findet und du ihn mal kurz dort lecken kannst, wo die Sonne so so selten hinkommt. Nützt trotzdem nix, wir müssen drüber reden. Könnte nämlich sein, daß sich Wanda wegen dieser, ihrer dritten Platte, einige böse Worte mehr werden anhören müssen. Denn ein richtiger Knaller (und die Herren wissen, wie das geht, sie haben ja schließlich mit „Amore“ einen unvergleichlichen rausgehauen) – ein richtiger Knaller also ist das hier nicht geworden. Von „Niente“, um im Bild zu bleiben, kann man weiß Gott nicht sprechen, aber anders als beim Debüt und in großen Teilen auch beim Nachfolger sucht man auf dem aktuellen Album über weite Strecken die ausschweifende Wehleidigkeit, das Kaputte, anrempelnd Rotzige vergeblich. Wanda sind, so bitter das klingt, etwas zu brav geworden.
Nur um keine Irritationen aufkommen zu lassen, von einer Schlagerhaftigkeit sind die fünf Lichtjahre entfernt, aber so ganz ohne Muttermord, Totalabsturz und hämmerndem Suffschädel ist diese sonst so heißgeliebte Mucke einfach nur noch die Hälfte wert. Klar ist der „Columbo“ ein netter Einfall, das sehnsüchtige „Schottenring“ hat einen ordentlichen Schmäh und die Gitarren im „Cafe Kreisky“ zwirbeln ganz ordentlich. Aber das Irre, Wilde, das unstete Flackern ist ihnen irgendwo abhanden gekommen und so klingen die meisten der zwölf Neuen eben okay. Aber leider nicht mehr. Dummerweise treffen sich also allzu oft mittelmäßige Texte mit mittelmäßiger Musik und wenn Wanda dann noch ihren Wiederholungs-Tick auspacken und ganze Textzeilen deckungsgleich von Song zu Song reichen, dann macht es das halt auch nicht unbedingt besser.
Alles schlecht also? Iwo. Es hat schon noch Momente. „0043“ (also das richtige, nicht das was sich „Wenn du schläfst“ nennt) ist herrlich verträumt, fast weggetreten und hakt sich als Ohrwurm sofort in der Hirnrinde fest. Ganz groß: „Ein letztes Wienerlied“ – das torkelt, taumelt, plärrt und jault, das tut weh und hat plötzlich die vorher so schmerzlich vermißte Fallhöhe. Und sofort haben sie einen am Sack! Ähnlich gelungen dann der Kehraus, nennen wir’s mal eine Art von landestypischer beschwingter Morbidität, fünf Minuten Todeskampf mit brennendem Herzen und (ungewohnt) elektrischen Loops zum Fadeout. Woran’s nun gelegen hat – man weiß es nicht. Dass sie’s können, hören wir, vielleicht haben sie nicht wollen oder gemeint, es würde ausreichen. Nun, die verbeulte Lederjacke wird im Frühjahr trotzdem aus dem Schrank geholt und die Leute, soviel ist sicher, werden sie immer noch lieben. Vielleicht weil ein ehrliches Lied, mag es auch nicht ganz so gelungen sein, eben immer noch ehrlich ist. Klingt simpel, macht aber Sinn. http://niente.wandamusik.com/
12.03. Würzburg, Posthalle
13.03. Wiesbaden, Schlachthof
15.03. Hannover, Capitol
16.03. Köln, Palladium
17.03. Berlin, Max-Schmeling-Halle
20.03. München, Zenith
21.03. Dortmund, Phoenixhalle
23.03. Lingen, Emsland Arena
24.03. Hamburg, Sporthalle
01.04. Zürich, Halle 622
03.04. Fürth, Stadthalle
04.04. Stuttgart, Beethoven Saal
07.04. Wien, Stadthalle
11.04. Ravensburg, Oberschwabenklub
13.04. Leipzig, Haus Auensee
14.04. Innsbruck, Dogana
18.05. Graz, Kasematten
19.05. Graz, Kasematten
Update: Ganz neu - das Video zu "Lascia Mi Fare" (siehe oben), Rest bleibt.
„Niente“
(Vertigo Berlin)
Das kannste ja gern mal versuchen. Einem Wiener zu sagen, daß du nicht ganz so zufrieden bist, etwas mehr erwartet hat und das nun alles eine kleine Enttäuschung ist. Für einen Piefke. Ist vielleicht keine so gute Idee, denn wenn er einigermaßen drauf ist, wird dir der sagen, daß ihm das eigentlich wuascht ist, er die ganzen Kritiken ohnehin ziemlich fad findet und du ihn mal kurz dort lecken kannst, wo die Sonne so so selten hinkommt. Nützt trotzdem nix, wir müssen drüber reden. Könnte nämlich sein, daß sich Wanda wegen dieser, ihrer dritten Platte, einige böse Worte mehr werden anhören müssen. Denn ein richtiger Knaller (und die Herren wissen, wie das geht, sie haben ja schließlich mit „Amore“ einen unvergleichlichen rausgehauen) – ein richtiger Knaller also ist das hier nicht geworden. Von „Niente“, um im Bild zu bleiben, kann man weiß Gott nicht sprechen, aber anders als beim Debüt und in großen Teilen auch beim Nachfolger sucht man auf dem aktuellen Album über weite Strecken die ausschweifende Wehleidigkeit, das Kaputte, anrempelnd Rotzige vergeblich. Wanda sind, so bitter das klingt, etwas zu brav geworden.
Nur um keine Irritationen aufkommen zu lassen, von einer Schlagerhaftigkeit sind die fünf Lichtjahre entfernt, aber so ganz ohne Muttermord, Totalabsturz und hämmerndem Suffschädel ist diese sonst so heißgeliebte Mucke einfach nur noch die Hälfte wert. Klar ist der „Columbo“ ein netter Einfall, das sehnsüchtige „Schottenring“ hat einen ordentlichen Schmäh und die Gitarren im „Cafe Kreisky“ zwirbeln ganz ordentlich. Aber das Irre, Wilde, das unstete Flackern ist ihnen irgendwo abhanden gekommen und so klingen die meisten der zwölf Neuen eben okay. Aber leider nicht mehr. Dummerweise treffen sich also allzu oft mittelmäßige Texte mit mittelmäßiger Musik und wenn Wanda dann noch ihren Wiederholungs-Tick auspacken und ganze Textzeilen deckungsgleich von Song zu Song reichen, dann macht es das halt auch nicht unbedingt besser.
Alles schlecht also? Iwo. Es hat schon noch Momente. „0043“ (also das richtige, nicht das was sich „Wenn du schläfst“ nennt) ist herrlich verträumt, fast weggetreten und hakt sich als Ohrwurm sofort in der Hirnrinde fest. Ganz groß: „Ein letztes Wienerlied“ – das torkelt, taumelt, plärrt und jault, das tut weh und hat plötzlich die vorher so schmerzlich vermißte Fallhöhe. Und sofort haben sie einen am Sack! Ähnlich gelungen dann der Kehraus, nennen wir’s mal eine Art von landestypischer beschwingter Morbidität, fünf Minuten Todeskampf mit brennendem Herzen und (ungewohnt) elektrischen Loops zum Fadeout. Woran’s nun gelegen hat – man weiß es nicht. Dass sie’s können, hören wir, vielleicht haben sie nicht wollen oder gemeint, es würde ausreichen. Nun, die verbeulte Lederjacke wird im Frühjahr trotzdem aus dem Schrank geholt und die Leute, soviel ist sicher, werden sie immer noch lieben. Vielleicht weil ein ehrliches Lied, mag es auch nicht ganz so gelungen sein, eben immer noch ehrlich ist. Klingt simpel, macht aber Sinn. http://niente.wandamusik.com/
12.03. Würzburg, Posthalle
13.03. Wiesbaden, Schlachthof
15.03. Hannover, Capitol
16.03. Köln, Palladium
17.03. Berlin, Max-Schmeling-Halle
20.03. München, Zenith
21.03. Dortmund, Phoenixhalle
23.03. Lingen, Emsland Arena
24.03. Hamburg, Sporthalle
01.04. Zürich, Halle 622
03.04. Fürth, Stadthalle
04.04. Stuttgart, Beethoven Saal
07.04. Wien, Stadthalle
11.04. Ravensburg, Oberschwabenklub
13.04. Leipzig, Haus Auensee
14.04. Innsbruck, Dogana
18.05. Graz, Kasematten
19.05. Graz, Kasematten
Update: Ganz neu - das Video zu "Lascia Mi Fare" (siehe oben), Rest bleibt.
Mighty Oaks: Kaum der Rede wert
Muß man über die Mighty Oaks wirklich noch viele Worte verlieren? Die Berliner Neo-Folk-Kapelle hat sich mittlerweile in so vielen Hirnen und Herzen gemütlich eingerichtet, daß sie kaum noch wegzudenken sind und somit auf jeder halbwegs okayen Playlist und jedem ernstzunehmenden Festival zu finden sind. Nach dem zweiten Album "Dreamers" gibt es nun mit "Storm" eine neue EP mit vier neuen Songs und ab nächster Woche eine weitere Tour, die natürlich auch hierzulande haltmacht. Ach ja, und das Titelstück samt Video von Andrew Saunderson gleich noch hier vor Ort.
13.11. Hannover, Capitol
15.11. Berlin, Tempodrom
16.11. Hamburg, Mehr Theater
21.11. Bielefeld, Ringlokschuppen
23.11. Köln, Live Music Hall
24.11. Ludwigshafen, BASF Feierabendhaus
25.11. Saarbrücken, Garage
03.12. Luzern, Schüür
04.12. Lausanne, Les Docks
05.12. Augsburg, Parktheater
07.12. Schaffhausen, Kammgarn
08.12. Stuttgart, Liederhalle Mozartsaal
10.12. Linz, Posthof
11.12. Wien, Ottakringer Brauerei
14.12. München, Muffathalle
15.12. Nürnberg, Löwensaal
16.12. Mainz, Frankfurter Hof
17.12. Dresden, Alter Schlachthof
13.11. Hannover, Capitol
15.11. Berlin, Tempodrom
16.11. Hamburg, Mehr Theater
21.11. Bielefeld, Ringlokschuppen
23.11. Köln, Live Music Hall
24.11. Ludwigshafen, BASF Feierabendhaus
25.11. Saarbrücken, Garage
03.12. Luzern, Schüür
04.12. Lausanne, Les Docks
05.12. Augsburg, Parktheater
07.12. Schaffhausen, Kammgarn
08.12. Stuttgart, Liederhalle Mozartsaal
10.12. Linz, Posthof
11.12. Wien, Ottakringer Brauerei
14.12. München, Muffathalle
15.12. Nürnberg, Löwensaal
16.12. Mainz, Frankfurter Hof
17.12. Dresden, Alter Schlachthof
Donnerstag, 2. November 2017
U2: Meinungsbildung
Was wirklich mal lustig ist: U2 klingen jetzt genau wie die Killers. Das ist mal weniger ein Kompliment für Brandon Flowers und seine einstmals so gefeierte Indierock-Truppe, andererseits auch verständlich, weil der gute Bono ja, wie man liest, dem armen Brandon bei der Überwindung seiner Schreib-Blockade geholfen haben soll. Und daß dessen Songs dann genauso klingen wie die vom Bono versteht sich von selbst. Sei's wie es sei - die wichtigere Frage lautet: Ist ein U2-Song noch eine Nachricht? Oder schon so egal wie ein Trump-Tweet? Muß jeder selbst für sich klären, hier jedenfalls zur Meinungsbildung die aktuelle Single "Get Out Of Your Own Way", flankiert vom etwas älteren "You're The Best Thing About Me". Beide stammen im Übrigen, nur der Vollständigkeit halber, vom nächsten Album der Iren, das unter dem Namen "Songs Of Experience" am 1. Dezember erscheinen wird. Aber kaufen muß man das nun wirklich nicht, oder?
Mittwoch, 1. November 2017
Stillwave: Überzeugungstäter [Update]
Die drei Herren von Stillwave aus dem niederländischen Utrecht waren hier im vergangenen Jahr schon mit ihrem eigenwilligen Indiepop zu Gast und wußten schon da mit Auszügen aus ihrer EP "The Heim" zu überzeugen. Nun, von dieser Fähigkeit ist ihnen im Verlauf der letzten Monate offenbar nichts abhanden gekommen - diesmal kündigen sie ihr Debütalbum "'94 Civic" an, von dem bislang drei Songs hierzulande verfügbar sind - hier im Stream also "She Flies A Tracer", Cradle " und ganz aktuell der Titelsong.
Update: Dann dürfen wir hier das Video zur aktuellen Single "Adeleide" nachreichen - rätselhafte Bilder, vertraute Töne, eine tolle Mischung.
Update: Dann dürfen wir hier das Video zur aktuellen Single "Adeleide" nachreichen - rätselhafte Bilder, vertraute Töne, eine tolle Mischung.
Isolation Berlin: Nicht viel leichter
Na toll, als ob die Auswahl zum Album des Jahres nicht schon kompliziert genug wäre! Wie? Ach so, kommt erst 2018. Genauer am 23. Februar. Dann also wird die zweite Studioplatte von Isolation Berlin erscheinen und weil das Debüt "Und aus den Wolken tropft die Zeit" schon unglaublich gut war, muß man bei "Vergifte dich", so der neue Titel, die Ansprüche und Erwartungen nicht unnötig tief hängen. Auf den ersten Blick - Haare ab bei Sänger Tobi Bamborschke, sonst sollte aber, glaubt man der Vorankündigung des Labels Staatsakt, alles beim Alten geblieben sein - Melancholie satt zwischen Hein, Regener und Reiser. Das Cover wieder von Freund Yannik Riemer und schon die erste Single "Kicks" läßt ahnen, dass auch den Jungs das Leben nicht unbedingt leichter fällt, wie sollte es auch. Die Tour im kommenden Jahr ist erfreulich ausgedehnt, da braucht sich niemand über mangelnde Aufmerksamkeit beschweren...
15.03. Potsdam, Waschhaus
16.03. Hannover, Cafe Glocksee
17.03. Bremen,Tower
21.03. Weinheim, Cafe Central
22.03. Frankfurt, Zoom Club
23.03. Reutlingen, franz.K
04.04. Wien, Fluc
05.04. Salzburg, Rockhouse
06.04. Gleisdorf, Forum Kloster
07.04. Zwickau, Alter Gasometer
11.04. Rostock, Helgas Stadtpalast
12.04. Hamburg, Uebel & Gefährlich
13.04. Köln, Luxor
18.04. Chemnitz, Atomino
20.04. Augsburg, Musikkantine
21.04. Passau, Zeughaus
25.04. Nürnberg, MUZclub
26.04. Luzern, Sedel
27.04. Bern, Dachstock
28.04. Zürich, Mascotte
29.04. München, Hansa39
30.04. Regensburg, Alte Mälzerei
01.05. Dresden, Groovestation
02.05. Fulda, Kulturkeller
03.05. Essen, Zeche Carl
04.05. Göttingen, Musa
05.05. Münster, Gleis 22
11.05. Leipzig, Naumanns
12.05. Berlin, Astra Kulturhaus
23.05. Düsseldorf, Zakk
24.05. Wiesbaden, Schlachthof
25.05. Lingen, Alter Schlachthof
26.05. Leer, JuZ
15.03. Potsdam, Waschhaus
16.03. Hannover, Cafe Glocksee
17.03. Bremen,Tower
21.03. Weinheim, Cafe Central
22.03. Frankfurt, Zoom Club
23.03. Reutlingen, franz.K
04.04. Wien, Fluc
05.04. Salzburg, Rockhouse
06.04. Gleisdorf, Forum Kloster
07.04. Zwickau, Alter Gasometer
11.04. Rostock, Helgas Stadtpalast
12.04. Hamburg, Uebel & Gefährlich
13.04. Köln, Luxor
18.04. Chemnitz, Atomino
20.04. Augsburg, Musikkantine
21.04. Passau, Zeughaus
25.04. Nürnberg, MUZclub
26.04. Luzern, Sedel
27.04. Bern, Dachstock
28.04. Zürich, Mascotte
29.04. München, Hansa39
30.04. Regensburg, Alte Mälzerei
01.05. Dresden, Groovestation
02.05. Fulda, Kulturkeller
03.05. Essen, Zeche Carl
04.05. Göttingen, Musa
05.05. Münster, Gleis 22
11.05. Leipzig, Naumanns
12.05. Berlin, Astra Kulturhaus
23.05. Düsseldorf, Zakk
24.05. Wiesbaden, Schlachthof
25.05. Lingen, Alter Schlachthof
26.05. Leer, JuZ
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