Mittwoch, 13. August 2014

The Hidden Cameras: Wiederholte Vorladung

Glühendheiß aus dem Ticker und sehr interessant für alle Münchner: The Hidden Cameras, die ja in diesem Jahr schon einmal in der Milla zu Gast waren, kommen nochmals nach Monaco di Bavaria - und zwar am Sonntag, 5. Oktober in's Atomic Cafe. Und wenn nicht alles täuscht, werden sie dort auch ihre aktuelle Single "Carpe Jugular" zum Besten geben.

03.10.  Wien, Waves Vienna
04.10.  Salzburg, Rockhouse
05.10.  München, Atomic Cafe
01.11.  Wiesbaden, Schlachthof
02.11.  Köln, Gebäude 9
03.11.  Münster, Gleis 22
04.11.  Hamburg, Kampnagel
05.11.  Nürnberg, K4
06.11.  Insbruck, Weekender
07.11.  Linz, Posthof
08.11.  Graz, PPC
14.11.  Bern, Dampfzentrale

Trümmer: Sanfte Revolte

Trümmer
„Trümmer“

(Euphorie)

Gerade ist ja das Blumfeld-Album „L’Etat Et Moi“ volle zwanzig geworden, da darf man erstmal gratulieren. Und danach kann man sich mal fragen, ob es heute noch Bands mit dieser Relevanz gibt, die ein Album machen, das man in zwanzig Jahren immer noch hören kann und will. Und wie um Himmels Willen man das bloß anstellt? Mit Sicherheit sind das alles keine Gedanken, die sich die drei Jungs von Trümmer aus Hamburg gemacht haben, auch wenn wir mal davon ausgehen wollen, dass ihnen Distelmeyer und Co. nicht unbekannt sind. Denn die drei goldenen Regeln für das angerissene Problem heißt ja wohl: Denk nicht darüber nach, was das für die Folgejahre bringen wird. Mach einfach los. Aber mach es gut. Und Paul Pötsch, Tammo Kasper und Maximilian Fenski haben es gut gemacht. Sie zählen zur Generation der jungen Zweisilbenbands – Trümmer, Zucker, Messer, kurz und prägnant soll es sein, gerne laut, Rock’n Rotzig eben.

Wobei die drei Hamburger zumeist einen eher melodischen, dramatischen Stil pflegen, das was kracht, stellen sie ins dritte Viertel ihres Debüts – “Der Saboteur”, “Straßen voller Schmutz” und “Scheinbar” quengeln und zetern ordentlich, das grimmig Unterbewusste bricht sich Bahn durch die Leichenstadt, mal schleichend, mal ungezügelt und wild. Grundsätzlich verhandeln Trümmer auf der Platte die Jugend, ihr Privileg, “vor uns liegt immer noch mehr als hinter uns” heißt es in “Schutt und Asche”, ob das nun von Vor- oder Nachteil ist, kann ihnen allerdings keiner so recht sagen – ein Song in bester Manic-Street-Preachers-Manier. Markige Worte überall zwischen Fatalismus und jugendlichem Zorn, wie auch schon bei den Stuttgartern Die Nerven sieht/hört man auch die Trümmer ratlos – “ja ich weiß, alles wird zugrunde gehen, nein, ich habe damit gar kein Problem” (“Nostalgie”), schon lange zählt der gelebte Augenblick mehr als die clevere Zukunftsplanung.

Wunderbar, wie sie sich den Überschwang, die Euphorie herbeiwünschen und die Tristesse beklagen – für “Wo ist die Euphorie” haben sie den New Yorkern von Interpol ganz genau ins Songbook geschaut, das Stück funkelt herrlich traurig in der grautrüben Nacht. An anderer Stelle lassen sie sich zu einem trotzigen Traum hinreißen, auch das ist ihr gutes Recht: “Wir sind nicht brav, sondern schlimmer, wir werden nicht alt, sondern bleiben so für immer”, wer hat das nicht auch schon gehofft… Zweckoptimismus gibt es trotzdem keinen, das wäre zu billig, eher etwas Melancholie und – in schöner Tradition – eine Prise Lindenbergscher Poesie, “Pappillon” klingt manchmal so schief und unbeholfen, dass es einem ganz schwummerig ums Herz wird. Wie lange sie das durchhalten? Wie das wohl in zwanzig Jahren klingt? Das darf den dreien im Moment wirklich herzlich egal sein.

30.10.  Berlin, Cassiopeia
31.10.  Leipzig, Täubchenthal
01.11.  Hannover, Lux
02.11.  Darmstadt, Goldene Krone
03.11.  Nürnberg, Club Stereo
04.11.  Wien, Rhiz
05.11.  Würzburg, Café Cairo
06.11.  Heidelberg, Häll
07.11.  Köln, King Georg
08.11.  Essen, Hotel Shanghai
09.11.  Hamburg, Molotow Exil
28.11.  Stuttgart, Zwölfzehn

Jeff Tweedy: Familienreise

Wenn der Vater mit dem Sohne... Unter die Rubrik zählt ja bekanntlich das neue Album von Wilco-Mastermind Jeff Tweedy zusammen mit seinem Filius Spencer am Schlagzeug, das unter dem Namen "Sukierae" Mitte September erscheinen wird. Nun hat der Papa ein paar Livetermine für die Promotion bekanntgegeben, erfreulicherweise kommt die Familie, bereichert um Gitarrist Jim Elkington, Bassist Darin Gray und Keyboarder Liam Cunningham, für drei Termine nach Deutschland.

06.11.  Berlin, Apostel-Paulus-Kirche
07.11.  Weissenhäuser Strand, Rolling Stone Weekender
13.11.  Köln, Theater am Tanzbrunnen

Toa Mata Band: Musikmaschinchen

Ach herrje - Männer und Spielzeug! Sperr sie gemeinsam in einen Raum und es kommen wirklich witzige Dinge dabei heraus. So auch hier: Giuseppe Acito, Musikproduzent, hat seit einiger Zeit die erste vollautomatische Lego-Kombo, die sogenannte Toa Mata Band, unter seiner Obhut und die spielen für Interessierte (wahrscheinlich und vornehmlich wieder Männer) Klassiker des Synthpop nach - das Ganze im Übrigen auch live vor Publikum. Die Episoden Eins und Zwei kann man sich bei Youtube schon anschauen, nun ist mit Nummer Drei der Song "Everything Counts" von Depeche Mode hinzugekommen - herzallerliebst.

Mehr dazu auch unter http://www.opificiosonico.com/

Jessie Ware: Feiertag

Mittlerweile hat es ja wenigstens einen Erscheinungstermin, obwohl - so richtig glücklich macht der auch nicht: "Tough Love" von Jessie Ware wird am 3. Oktober in den Laden kommen. Ganz davon abgesehen, dass am Feiertag hierzulande die Läden geschlossen haben (und Gnade euch Gott, Plattenhändler, wenn ihr das Ding nicht am Vorabend stapelt!), es ist einfach noch sehr lange hin. Wenigstens hat sie mit "Say You Love Me" einen weiteren verteufelt guten Song gestreamt - als Trost sollte das eine Weile reichen.

Dienstag, 12. August 2014

Marianne Faithfull: Mehr als das

"She's not just a singer, she's so much more, her lyrics are amazing" - was Mark Ellis, seines Zeichens Produzent und Toningenieur und besser bekannt unter dem Kürzel Flood, hier lobhudelt, trifft nicht die Falsche. Der Mann hat schließlich gerade die neue Platte von Marianne Faithfull "Give My Love To London" fertiggestellt und er war nur eine Name auf der prominent besetzten Gästeliste, auch Nick Cave, Roger Waters, Anna Calvi, Steve Earle und Tom McRae finden sich dort. Ende September soll die Platte, an der noch dazu Adrian Utley (Portishead), Brian Eno, Ed Harcourt und Warren Ellis und Jim Sclavunos (The Bad Seeds) mitgearbeitet haben, erscheinen.

I Love You But I've Chosen Darkness: Nun doch

Ehrlich, wie lange waren die jetzt weg? Die Formation mit dem wunderlichen Namen I Love You But I've Chosen Darkness hat tatsächlich 2006 ihr Debüt "Fear Is On Our Side" veröffentlicht und danach rein gar nichts mehr. Und irgendwann hat man es dann aufgegeben, auf der Website nachzuschauen, ob die Jungs noch Lust haben. Zu früh, wie man jetzt weiß. Denn gerade hat die Goth-Band aus Austin/Texas via Secretly Canadian ihre neue Platte angekündigt - "Dust" wird sie heißen, an den Reglern saß wieder Paul Barker von Ministry und bei Soundcloud gibt es mit "Faust" schon mal eine gestreamte Kostprobe.

Extnddntwrk: Zur Hölle mit dem Vorurteil

Extnddntwrk
„Just Tracks“
(Fourthdimension)

Wer gedacht hat, Andrew Fearn von den gerade zu Recht sehr gehypten Sleaford Mods würde Abend für Abend mit seinem Kumpel Jason Williamson sturzbesoffen und wild pöbelnd durch die Kneipen von Nottingham ziehen (sicher tun sie das auch ab und an), darf sich nun eines Besseren belehren lassen: Fearn ist seit jeher ein akribischer und ehrgeiziger Soundbastler, der sich ohne Probleme stundenlang hinter heimischem Equipment verschanzen und an neuen Soundcollagen schrauben kann. Seit 2012 hat er so parallel zur Arbeit der Band unter dem Pseudonym Extnddntwrks eine ganze Reihe feiner Platten verfertigt, die man sowohl bei Bandcamp als auch auf seinem privaten Blog streamen und erwerben kann. Die Tracks, die man da zu hören bekommt, haben so gar nichts mit der rohen und schnoddrigen Gossenpoesie des Electropunk-Duos zu tun, vielmehr werden hier höchst kunstvoll und bedacht verschiedenste instrumentale Soundpatterns aus Ambient, Dubstep, Industrial, funkigem Hip Hop, Metal und – hört, hört – Jazz miteinander vermischt, selten einmal mit Stimmsequenzen unterlegt. Das klingt mal catchy und lässig, mal experimentell und lichtscheu und - siehe unten - auch mal mächtig laut. „Just Tracks“ versammelt nun neben aktuellen Stücken ein BestOf früherer Arbeiten und deren Variationen und dient neben anspruchsvollem Hörgenuß gleichzeitig dem Abbau von Vorurteilen.

Ryan Adams: The A(d)dams Family

Okay, die Überschrift ist so naheliegend wie platt, aber manchmal muss es halt sein: Ryan Adams hat im Video zu seiner Vorabsingle "Gimme Something Good" einiges für diese Assoziationen getan, eine üppig ausgestattete und schwarzgewandete Morticia hantiert im Gruselhaus mit passenden Requisiten (tatsächlich handelt es sich um Elvira, Mistress Of The Dark aus der Horrorkomödie von James Signorelli) und ihm selbst ist anzusehen, dass er es während der ungewöhnlich langen Abwesenheit nicht zum Friseur geschafft hat. Das Album zum Song folgt dann Anfang September, das Filmchen läuft bei Vevo.

J Moon: Giftig

Gestern waren es das kleine Tauchermädchen und seine Feuerqualle, heute fünf strahlende Glühmännchen: Die gebürtige Mailänderin und Wahlberlinerin Jessica Einaudi, bekannter unter ihrem Pseudonym J Moon, wird Mitte Oktober via Bosworth Recorded Music ihr Debütalbum "Melt" herausbringen. Produziert von Federico Albanese und bei Chez Chèrie von Tilman Hopf abgemischt, folgt der Longplayer der EP "Hidden Garden", das entzückende Video von Marco Morandi schmückt die erste Auskopplung "Poison".

Ex Hex: Same but different

Dass Wild Flag nicht daran dachten, eine Nachfolgeplatte für ihr großartiges Debüt aus dem Jahr 2011 zu bringen und sich im letzten Jahr einfach wieder auflösten - wir haben es verschmerzen müssen. Ganz offensichtlich hatte aber wenigstens Mary Timony große Lust, in ähnlicher Richtung weiterzumachen und so wird Anfang Oktober ein neuerliches Debüt erscheinen - nämlich das ihrer aktuellen Band Ex Hex. Zusammen mit Laura Harris und Betsy Wright brettert sie nun für "Rips" wieder ordentlich über die Bühne, nach zwei ersten Kostenproben (hier bei CoS) gibt's mit "Beast" nun neuen Stoff davon.

Arcade Fire vs. Flume: Erweiterung

Neulich stand in einem Tweet zu lesen: "Breaking news - Arcade Fire cover Arcade Fire!" Gut, so schlimm ist es noch nicht, aber die Band könnte wohl bald durcheinanderkommen bei der Menge an Neubearbeitungen (wir hatten es ja neulich schon davon). Eine Wohltat deshalb, wenn sich andere der Kanadier annehmen - so zum Beispiel der australische DJ Harley Streten, genannt Flume. Der hat sich den Song "Afterlife" gegriffen und zu einem ziemlich smoothen Zehnminüter verklöppelt - hörenswert.

Montag, 11. August 2014

Fugazi: Ursprünglich

Gute Nachricht von einer der besten Bands ever: Fugazi, amerikanische Post-Hardcore-Ikonen außer Dienst, haben über ihr Label Dischord angekündigt, das erste Demotape aus dem Jahr 1988, noch vor der offiziellen Debüt-EP datiert, zu veröffentlichen. "First Demo", so der simple Name, wird u.a. die Titel "In Defense Of Humans" und "Turn Off Your Guns" enthalten - der genaue Erscheinungstermin steht laut Label noch nicht fest.

Cold Specks: Homecoming

Cold Specks
„Neuroplasticity“

(Mute)

Ein wenig unangenehm ist einem das natürlich schon. Da hatte man vor zwei Jahren das Debüt von Al Spx aka. Cold Specks „I Predict A Graceful Expulsion“ ehrlich und anständig in höchsten Tönen gelobt, und nun stellt sich heraus, dass die Künstlerin selbst dieses Album eigentlich ziemlich doof findet. Hat sie so natürlich nicht wortwörtlich gesagt. Sie sagt ja ohnehin nicht besonders oft etwas, selten bekommt ein Journalist die Kanadierin, die ja nach einem Zwischenaufenthalt in London (fand sie auch nicht so toll) mittlerweile wieder in ihrem Heimatland, genauer in Montreal lebt und arbeitet, vor’s Mikrophon. Um so erstaunlicher ist also der Nachdruck, mit welchem sie zum Beispiel bei CreemMag und Q-Magazine ihren eigenen Erstling disst, zu simpel, zu wenig komplex sei er ihr geraten und die Konzerte, die sie zur Promotion der Scheibe unternommen habe, wären eine Tortur gewesen. Na gut.

Nun also „Neuroplasticity“, der Nachfolger – noch immer dieser eigenwillige Goth-Soul, noch immer eine recht düstere Angelegenheit und nach wie vor nicht viel Schlechtes daran zu finden. Entstanden ist ein Großteil der Songs ja noch auf englischem Boden, also in einem Cottage bei Glastonbury, die finale Abmischung, wieder von Jim Anderson, fand dann aber schon in Kanada statt und glaubt man ihren spärlichen Auskünften, so war beides – die landschaftliche Weite Englands als auch die großstädtische Lässigkeit von Montreal – wichtig für das Klangbild des Werkes. Auffällig oft, das vielleicht ein Unterschied zum besagten Debüt, gratwandert Cold Specks (wie die Kolleginnen PJ Harvey und Joan As Police Woman) in Richtung Blues, Psychrock und Jazz, die Bandbreite, das Repertoire sind also tatsächlich größer geworden. Ambrose Akinmusire, Freund und Musiker, den sie selbst schon unterstützte, steuert die maßvoll verstreuten, seltsam flackernden Trompetentöne bei und auch der knorrige Michael Gira gibt sich bei zwei Songs (“Exit Plan”, “A Season Of Doubt”) die Ehre.

Textliche Deutungen sind schwierig und werden auch von Seiten der Künstlerin – wer kann es ihr verdenken – nicht befreuert, einzig einen spirituellen Ansatz, den man hinter manchem der Stücke vermuten wollte, schließt sie kategorisch aus. Eine weitere Erkenntnis: Deutlich weniger Elektronik als zuvor schiebt sich in den Vordergrund, alles wirkt sehr erdig und analog. Glanzstücke des Albums sind zweifellos das traurig melancholische „Old Knives“ und die beiden Vorauskopplungen „Bodies At Bay“ und „Absisto“, auch „A Formal Invitation“, schwankend zwischen Zurückhaltung und treibender Gitarre, bleibt in guter Erinnerung. Und selbst wenn getragenes Moll und Schwermut die Lieder zu dominieren scheinen, ihr Ansinnen für „Neuroplasitcity“ ist dann doch ein recht simples: „I just want people to dance, I don’t want to make them shed a tear or two!” Ob’s funktioniert, bleibt abzuwarten. http://coldspecks.com/

19.09.  Hamburg, Reeperbahn Festival

Solveig Røgler: Die Qualle vor Malle und Grüße an Til

Manche Meldungen passen einfach so wunderbar zueinander, dass man nicht an Zufälle glauben mag: Am Wochenende musste der interessierte Allesleser ganz und gar schreckliche Neuigkeiten über das quengelige Filmmännchen Til Schweiger lesen. Der nämlich hatte auf einem Ferientörn mit seiner Superyacht vor laufender Smartphonekamera eine Qualle zermatscht, das Ganze per Facebook gepostet (zusammen mit den furchtgebietenden Worten: "Don't fuck with Til Schweiger, Bitch!") - nun ist der Ärger riesengroß, enttäuschte Fangemeinde, Tierschutzbund, NSA, man kann sich das vorstellen. Dass man seinen Ärger über glibberige Wirbellose auch anders kanalisieren kann, beweisen just heute Valentina Borovkova und Solveig Røgler mit ihrem Song "Im Meer vor Malle", zusammen mit den Bildern von Claudia Beckh und dem Text von Johann König entstand da ein entspanntes und unaufgeregtes Stück Jazz, mit dem sicher auch die Feuerquallen gut leben können.

Freitag, 8. August 2014

The Kooks: Einmaleins

Es kann so einfach sein: Ein paar simple Grooves plus kurzberockte Laufstegschönheiten (u.a. Georgina Bevan) ist gleich Song mit Hitpotential. The Kooks haben diese triviale Gleichung begriffen und für ihren neuen Song "Forgive And Forgett" und das dazugehörige Video gleich mal umgesetzt - am 5. September folgt dieser Single und dem ebenfalls vorab ausgekoppelten "Around Town" das Album "Listen".

Black Strobe: Cool as fuck

Von Arnaud Rebotini gibt es Bilder im Netz, da denkt man unweigerlich, der Mann sollte eigentlich schockgefrostet sein, so cool wie er sich gibt. Na, Franzose halt. Und als solcher Mitglied der Electrokombo Black Strobe. Diese wiederum werden Anfang Oktober ihr neues Album "Godforsaken Roads" herausbringen, eine Platte, die so schöne Titel enthalten wird wie "For Those Who Came On Earth Thru The Devil Asshole" und "Swamp Fever". Mit dabei auch ein Cover von Johnny Cash und zwar der "Folsom Prison Blues", hier als doomige Synthnummer und gar nicht so übel.

Kraftklub: Stolz wie Bolle

Hyper! Hyper! Hyper! Der Hammer kam am gestrigen Tag, genauer am Abend um 21:00 Uhr, aus Karl-Marx-Sta...äh, sorry: Chemnitz und zwar auf MDR Sputnik. Dort haben die smartesten Indieverweigerer des Ostens, also Kraftklub, eine eigene Sendung, den "Sputnik Kraftklub - Radio mit K" und eben da stellten Felix Brummer und Steffen Israel die neue Single "Unsere Fans" der Band vor - wer reinhören will, kann das beim Sendungsstream tun - oder einfach hier unten...

Donnerstag, 7. August 2014

Austra: Experimentell

Es beginnt eigentlich ganz friedlich - bis, tja bis die Bilder das Tanzen lernen: Austra, kanadische Synthpopband um Sängerin Katie Stelmanis, haben bekanntlich im Juni ihre EP "Habitat" veröffentlicht, nun legen sie mit dem Video zum Track "Doepfer" in gewohnter Weise künstlerisch nach. Das Stück ist, eher ungewöhnlich, instrumental, die digitalen Bilderwelten stammen von Adrienne Crossman, die als Experimentalfilmerin und Ausstellungskuratorin in Toronto lebt und arbeitet.

Wu-Tang Clan: Advantage Stewart

Die Zusammenkunft der 12 Apostel in Originalbesetzung um den Abendmahltisch könnte nicht viel sensationeller sein als diese Runde: Der legendäre Wu-Tang Clan hat es mit allen neun Mitgliedern (also Ghostface Killah, RZA, Raekwon, GZA, Inspectah Deck, Cappadonna, Method Man, U-God und Masta Killa) gemeinsam in die Night-Show von Jon Stewart geschafft, um dort locker zu plaudern und am Ende noch den bislang unbekannten Titel namens "Ron O'Neal" vom heiß erwarteten Album "A Better Tomorrow" zu performen. Was soviel heißt wie: Advantage Stewart, it's up to you, Jesus!