Mittwoch, 17. April 2013

Nummer sicher

Der Liam will also nichts unversucht lassen, um die neue Platte von Beady Eye schon im Vorfeld kräftig zu pushen: Dave Sitek ist für die Produktion von "BE" gewonnen, nun darf man lesen, dass die freizügige Fotografie des Covers von Harri Peccinotti stammt, der Mann hat in den 70ern den Pirelli-Kalender bestückt und gibt nun für Gallagher ein Foto seiner unbekleideten Frau aus dem Fundus. Ach ja, den ersten Song gab's ja mit "Flick Of The Finger" auch schon vor Tagen ...

Auf die Bretter

Erst kürzlich hatten wir's hier zum Thema Rasen, nun kommt die Nachricht zu den Brettern: Billy Bragg wird sich für ganze sechs Konzerte nach Deutschland bemühen, das heißt:

02.11.  Düsseldorf, New Fall Festival
10.11.  Hamburg, Fabrik
11.11.  Berlin, Heimathafen
13.11.  Karlsruhe, Tollhaus
14.11.  München, Strøm
15.11.  Frankfurt, Batschkapp

Krass

Noch ein neuer Clip, diesmal von einer alten Bekannten: Azealia Banks hat für "Yung Rapunxel" visuell nachgeliefert und es ist sicher nicht übertrieben zu behaupten, dass das Flimchen ein echter Hingucker geworden ist - spooky, agressiv, Banks eben. Hier bei Vimeo.

Dienstag, 16. April 2013

Lass es, tu es

Größer könnten die Gegensätze nicht sein - auf der eine Seite der stoische Blick des Leidgeprüften, auf der anderen die übermütige Albernheit jugendlichen Leichtsinns: Tocotronic haben vor Tagen das Video zur aktuellen Single "Ich will für Dich nüchtern bleiben" veröffentlicht, kurz danach gab's die Nachricht von Audiolith, dass das Stück gemixt gehört. Und nun der Clip zur Version von Egotronic - unbedingt, ähhh, reinziehen...

Beneath the valley of ...

Thee Oh Sees
„Floating Coffin“

(Castleface)

Ja, was genau ist das eigentlich? Nach den gängigen Rastern würde man die Kalifornier zwischen Psychedelic, Garage und Punk einsortieren, den Blues darf man nicht unter den Tisch fallen lassen und etwas Stonerrock gehört wohl auch dazu – eine krude Mischung also, die John Dwyer da seit dem Ende der 90er anmischt. Das wievielte Album der Thee Oh Sees „Floating Coffin“ genau ist, wird mit Sicherheit nur der-/diejenige wissen, der/die dem Projekt von Beginn an folgt – zu oft haben Namen und Besetzung gewechselt. Wieder und noch immer dabei: Brigid Dawson, die mit ihrem oft gedoppelten, zarten Gesang einen reizvollen Kontrast zum Brachialsound der Band setzt. Die Stimmung der Platte schwankt zwischen der überhitzten, hochprotzentigen Atmosphäre eines Russ-Meyer-Streifens („Floating Coffin“/“Maze Fancier“) und leicht abgedrehter, verschwurbelter Hypnoserhythmik der 70er („Strawberries“/“Tunnel Time“/“No Spell“). Mittendrin jede Menge quengelnder Orgelfuzz, brüchige Riffs und tonnenschwerer Schlagwerkstomp – es wird nicht lange dauern, und Jack White klopft an die Tür. Das „Tidal Wave“ von „Floating Coffin“ heißt jetzt, obschon etwas schwerfälliger, „Toe Cutter, Thumb Buster“: Zuoberst schwebt Dawsons helle Stimme, unten fallen die jaulenden Gitarren übereinander her, ein infernalisches Getöse. Wirkt, alles in allem, wie ein Sandstrahlgebläse, tut gut. http://www.theeohsees.com/

21.05.  Köln, King Ludwig
22.05.  Stuttgart, Manufaktur

Worauf warten?

Album schon vergessen? Kein Problem - hier kommt der Reminder: Veronica Falls haben zum Titelstück ihrer letzten Platte "Waiting For Something To Happen" ein Video nachgeliefert - die Livetermine für die Londoner stehen wie folgt immer noch:

30.04.  Zürich, Mascotte
02.05.  Wien, Arena
03.05.  München, Orangehouse
04.05.  Stuttgart, Merlin
05.05.  Dresden, Beatpol
06.05.  Berlin, Festsaal Kreuzberg
07.05.  Kiel, Roter Salon
08.05.  Hamburg, Molotow


Montag, 15. April 2013

Immer wieder

The Postal Service
„Give Up“

(Sub Pop)

Eigentlich ist der Untertitel der blanke Hohn – “10th Anniversary Edition”! Pah, was bleibt einem auch anderes übrig. Seit The Postal Service im Jahr 2003 mit „Give Up“ die gesamte Musikkritik quasi im Handstreich nahmen, feiert die Branche dieses Album jedes Jahr von neuem. Feiert und hofft, das Ben Gibbard und Jimmy Tamborello endlich ein Einsehen haben und dem Debüt doch bitteschön bald einen Nachfolger hinterherschicken. Doch alles Wünschen und Sehnen half bisher nichts, „Give Up“ blieb der Monolith, das Meisterwerk, allein schon mangels Vergleichsmöglichkeiten. Klar, wer ähnliche Perfektion im Nachbargehege Gitarrenpop suchte, dem half Gibbard von Zeit zu Zeit mit ein paar Songs von Death Cab For Cutie über magere Zeiten hinweg, es gab mit „Plans“ und „Narrow Stairs“ sogar zwei Langspieler, die der Vollkommenheit von „Give Up“ sehr nahe kamen.

Nun also ein paar gemeinsame Auftritte wie beim alljährlichen Coachella-Spektakel, die es in punkto Aufmerksamkeit locker mit der Brotvermehrung oder sämtlichem Kornkreishokuspokus aufnehmen konnten, und am Ende sogar zwei wenn auch nicht neue, so doch bisher unveröffentlichte Titel. „Turn Around“ und „A Tattered Line Of String“ fügen sich auch nach zehn Jahren mühelos ins überschaubare Oevre des Duos ein – Kunststück, stammen sie doch beide aus den Sessions zum ursprünglichen Album. Der Rest zur Geburtstagstorte ist zur Genüge beschrieben, schnell erzählt und zählt zur Kategorie „Another Sort of Homecoming“:

Man begegnet natürlich allen wieder – den drei prächtigen Singles „Such Great Heights“, „The District Sleeps Alone Tonight“ und „We Will Become Silhouettes“, die bei jedem Durchlauf über die Jahre bewiesen haben, dass es sehr wohl Songs gibt, an denen man sich einfach nicht satthören kann und will. Auch dabei: die fabelhaften Böllerdrums von „Clark Gable“, das sehr smarte Duett mit Jen Wood für „Nothing Better“, das wuchtig schnurpsende Etwas „This Place Is A Prison“ inklusive scheppernder Kochtopfklopperei und herzerweichender Synthiekulisse, die verspielten Konsolentöne von „Brand New Colony“ und natürlich die bratzigen Breakbeats des „National Anthem“.

Teil zwei dann nicht weniger erfreulich – neben den besagten Halbneuigkeiten und diversen hinlänglich bekannten Extended Versions (Tejada, Dear, Styrofoam) sind auch die grandiosen Coverversionen von den Flaming Lips („Suddenly Everything Has Changed“), John Lennon („Grow Old With Me“) und – ungeschlagen – Phil Collins („Against All Odds“) zu finden oder wiederzuentdecken und zwei herausragende Variantionen der Shins und Iron And Wine. Und will man am Ende des Tages ganz ehrlich sein, dann ist gar nicht so viel Schlechtes daran, dass diese Platte bisher ihr Alleinstellungsmerkmal behalten durfte – die Band wahrt ihren Nimbus und wir Zuhörer werden auch die nächsten zehn Jahre mit Wehmut und Freude gleichermaßen an den Beginn des neuen Jahrtausends denken können. Oder wollte da etwa wer aufgeben …? http://postalservicemusic.net/

Liebesdienst

Da werden nicht wenige verzückt jauchzen: Poliça, die Band von Channy Leaneagh, im letzten Jahr mit dem Album "Give You The Ghost" noch Ursache eines einmütigen Begeisterungssturms, wird auch heuer mit einer Platte aufwarten. Der Titel ist noch nicht bekannt, aber es gibt bei Soundcloud mit "Tiff" bereits eine erste Kostprobe zu hören. Bezeichnenderweise ein Duett mit Bon Ivers Justin Vernon, der bei Wikipedia mit dem Urteil gelistet ist: "They’re the best band I’ve ever heard." Na also, hat sich doch ausgezahlt, die Kritik...

Kurzwaren

Fusée Dorée
„Premiere Seconde“

(Cherry Juice)

Ein Platte, zu schön, um sie einfach links liegen zu lassen: Im März hat die Französin Emmanulle Ornon unter dem Namen Fusée Dorée ihre zweite EP veröffentlicht. Nach dem selbstbetitelten Debüt gibt es nun also den Nachschlag aus der Abteilung Elektrokurzwaren. Zusammen mit dem Mexikaner Mario Ramirez am Bass und dem Soundtüftler Stéphane Serra beackert Mme. Ornon ein recht breites Spektrum – auf ihrer Homepage liest sich das wie folgt: „If Fusée Dorée has clearly traveled through the Kate Bush - Blondie - PJ Harvey constellation, she's also visited the solar systems of The Cure, The Kills, Depeche Mode, Fugazi, Sonic Youth and Bashung.“ Voilá, da ist also alles dabei. Den Anfang macht mit „Ils Essaiment“ ein Stück, an dem auch Justin Warfield mitgeschraubt haben könnte, für „Home“ wird’s dann deutlich unentspannter, das knirscht und kreischt schon gewaltig. Anschließend Stimmungsumschwung Nummer drei – „Bien Sur“ präsentiert sich mit einer Art frivoler Leichtigkeit, wie sie wahrscheinlich nur – Allez Klischee! – die Französinnen hinbekommen. Elektronische Frickelei mit Anspruch, die Stücke hören sich allesamt interessant und eingängig an und müssen den Vergleich mit den genannten Vorbildern gewiß nicht scheuen.

Fusée Dorée bei Bandcamp

Kostüme raus, sie leben noch

Einmal mit "We Are The People" bei der deutschen Vodafone an der Angel - sind Empire Of The Sun dann noch vermittelbar? Selber klären. Im Juni jedenfalls erscheint mit "Ice On The Dune" das neue, zweite Album der Australier, die erste Auskopplung "Alive" kann man bei Soundclound schon mal vorhören.

Freitag, 12. April 2013

Zweite Runde

Sie kommen also noch einmal wieder: Thurston Moores Chelsea Light Moving haben neue Termine für eine zweite Europarunde bekanntgegeben und zwar wie folgt:

21.06.  Dudingen (CH), Bad Bonn
23.06.  Duisburg, Traumzeit Festival
01.07.  München, Ampere
02.07.  Schorndorf, Manufaktur
03.07.  Frankfurt, Zoom
04.07.  Berlin, Festsaal Kreuzberg
05.07.  Hamburg, Westwerk

Die können Werbung

Neues Anzeigenmotiv der FAZ - ab morgen dortselbst und in der FAS

Ein Raunen

Das war und ist es, was The National auszeichnet - Matt Berningers tiefgestimmtes Raunen, das die Songs so wohlig kribbeln läßt: Das Album "Trouble Will Find Us" ist auf dem Weg, mit "Don't Swallow The Cap" gibt es nun den zweiten Song zu hören - hier bei TwentyFourBit.

Donnerstag, 11. April 2013

Anatomie

Hat da jemand The Cure gesagt? Na gut, Grundkenntnisse vorhanden. Der Song stammt aber von den schwedischen Holograms, einer Band also, die im vergangenen Jahr mit "Monolith" eine feine Platte herausgebracht hat. Der Nachfolger "Forever" ist offensichtlich in Arbeit, "Flesh And Bone" ist die erste Single daraus - hier bei Soundcloud.

Sammelwut
























„Depeche-Mode-Fans wissen mehr über Depeche als ich. Gäbe es ein Quiz mit mir, Martin und Dave gegen drei Fans, würden sie spielend gewinnen.“

Der Satz stammt von Andy Flechter, dem mittlerweile recht pummeligen und generell - so geht die Rede - sträflich unterschätzten Keyboarder von Depeche Mode. Zu lesen ist er unter anderem auf der Website des Berliner Aufbau Verlages, wo am 20. Mai ein 400 Seiten starker Bildband mit dem Titel "Monument" erscheinen wird. Das Buch wurde vom Journalisten Sascha Lange und Fan bzw. Sammler Dennis Burmeister als Chronik mit über 2.000, teilweise unveröffentlichten Fotos angelegt - es begleitet zudem die "Depeche-Mode-Fan-Exhibition", die vom 11. bis 23. Mai im Berliner Kaufhaus Jandorf stattfindet und ausschließlich aus Exponaten von Anhängern der Band bestehen soll.

Mittwoch, 10. April 2013

Dranbleiben

Wer wie der Autor von Chan Marshalls Musik nicht genug bekommen kann, für den gibt's hier einen neuen Song - gesungen schon auf früheren Konzerten, jetzt während eines TV-Auftritts bei "Later ... with Jools Holland". Bittesehr: Cat Power mit "Bully", bei YouTube.

Nicht zu fassen

Yeah Yeah Yeahs
„Mosquito“

(Universal)

Diesmal war man vorbereitet oder, um im Bild zu bleiben, ganz so überraschend wie ein Mückenstich traf einen dieses Album nicht. Das sah beim Vorgänger „It’s Blitz“ noch ganz anders aus, da mochte man sich über die neuartigen, synthetischen Klänge, über die plötzliche Lust am Tanzbaren noch diebisch freuen oder bei Bedarf auch die Haare raufen – die Yeah Yeah Yeahs unter der Diskokugel, what the hell…? Für den „Mosquito“ jedenfalls war, spätestens als James Murphy, DFA- und LCD-Gott a.D., für seine Mittäterschaft offiziell gepriesen wurde, schon im Vorfeld klar, wohin die Reise ging: nicht zurück jedenfalls. Karen O, Nicholas Zinner und Brian Chase würden den eingeschlagenen Weg nicht ändern, es würde weiterhin beides geben – den keifenden, kratzigen Riffrock und die garstigen Beats, im besten Falle sogar beides zusammen in ein widerborstiges MashUp gepresst.

Schon die erste Single „Sacrilege“ hat viel von allem, Gitarren, Geschrei, dicke Drums und sogar einen Gospelchor, von Sparsamkeit keine Rede. Dass mit „Subway“ schon an zweiter Stelle eine eher zarte, bedächtige Nummer platziert wurde, zeugt vom Selbstverständnis der Band, zum Klappern der Schienen tönt da auch ein trotziges „Wir machen was wir wollen“ im Subtext mit. Der Titelsong dann natürlich wie erwartet wild, mit fast schon lustvoller Schadenfreude feiert Karen O den Stich des Insekts: „Mosquito sing, mosquito cry, mosquito live, mosquito die. They can see you but you can’t see them, they’ll suck your blood.“ Stücke wie „Under The Earth“ und „Slave“ gehören jetzt zum fixen Repertoire der Band, mal Reggae, mal Dance, für „Burried Alive“ gibt’s noch ein paar flotte Raps obendrauf, fertig ist das KLF-Soundalike.

Gitarren? Sehr wohl, auch wenn die reine Lehre von „Fever To Tell“ und „Show Your Bones“ wohl endgültig perdu ist. Da wirkt dann so ein Ungetüm wie „Area 52“ beinahe schon befremdlich und verbleibt im Gesamtbild der Platte als Außenseiter. Dann doch lieber „These Paths“, in der Wüste von Texas entstanden, es wabert und wackelt, geloopte Beats, die O mal dominahaft, mal kieksig als wohltuende Konstante: “These paths we'll cross again, again, these pants come off against, against, take your seat on that tip of the star that you see, take your piece, take a sip or you'll starve from that shit” – Andacht bitte. Selbige auch für “Despair”, das Licht-am-Ende-des-Tunnels-Liedchen der Yeah Yeah Yeahs: „Through the darkness and the light, some sun has got to rise, my sun is your sun.”

Auf die Spitze getrieben dann das Pathos im Schlußkapitel „Wedding Song“, irrlichternde Stimmschnipsel zu düsterem Pochen: “With every breath I breathe , I'm making history, with your name on my lips, the ages fall to bits … you’re the breath that I breath … I lay at your feet, im dying without you here” – puh, da bekommt man schon satt was mit auf die Reise. Doch sind es genau solche Sachen, diese verquere Mixtur des kompletten Albums, welche die Yeah Yeah Yeahs vor der Verwechselbarkeit schützen. Man steht mit dem Hammer und dem Nagel vor der Wand, starrt den Pudding an und lässt es lieber bleiben. „Mosquito“ ist vielleicht nicht der ganz große Wurf, dennoch gelingt den New Yorkern auch im dreizehnten Jahr ihres Bestehens noch allerhand Überzeugendes. www.yeahyeahyeahs.com

06.05.  Berlin, Columbiahalle

 
Komplettstream des Albums bei noisey

Dienstag, 9. April 2013

Fritten für's Ego

Na das ist doch mal eine schöne Kreuzung: Man nehme zwei Songs von Tocotronic vom aktuellen Album "Wie wir leben wollen", namentlich "Ich will für dich nüchtern bleiben" und "Abschaffen", und lege sie in die vertrauensvollen Hände zweier Hamburger Formationen, natürlich via Audiolith. Heraus kommen: A mit dem "Egotronic wirklich nüchtern Mix" und AA "Dandyrevolution - Frittenbude Remix", zu beziehen im Audiolith-Shop, wo sonst?

Transformation

Die Klänge könnten verschiedener nicht sein, den Platz am Mikrophon besetzt ein und dieselbe Person: Elias Rønnenfelt singt sowohl für die dänische Punkband Iceage als auch bei Vår. Zusammen mit Loke Rahbek von Sexdrome wird Rønnenfelt Mitte Mai bei Sacred Bones nun das Album "No One Dances Quite Like My Brothers" veröffentlichen, daraus gibt es bei Soundcloud den Song "The World Fell". Von einer Labelcompilation stammt im Übrigen das folgende Video zu "In Your Arms (Final Fantasy)".


Was bleibt
























Wem anderen als Morrissey gebührt ein Kommentar außer der Reihe der üblichen Kondolenzgänger zum Tode Margaret Thatchers, dem Mann also, der einst für die Eiserne Lady die Guillotine sausen ließ und auf "Viva Hate" Ende der Achtziger schon sang: "The kind people have a wonderful dream: Margaret on the guillotine. Cause people like you make me feel so tired. When will you die?" Hier nun das Statement im O-Ton:

"The difficulty with giving a comment on Margaret Thatcher's death to the British tabloids is that, no matter how calmly and measured you speak, the comment must be reported as an "outburst" or an "explosive attack" if your view is not pro-establishment.

If you reference "the Malvinas", it will be switched to "the Falklands", and your "Thatcher" will be softened to a "Maggie." This is generally how things are structured in a non-democratic society. Thatcher's name must be protected not because of all the wrong that she had done, but because the people around her allowed her to do it, and therefore any criticism of Thatcher throws a dangerously absurd light on the entire machinery of British politics. 

Thatcher was not a strong or formidable leader. She simply did not give a shit about people, and this coarseness has been neatly transformed into bravery by the British press who are attempting to re-write history in order to protect patriotism. As a result, any opposing view is stifled or ridiculed, whereas we must all endure the obligatory praise for Thatcher from David Cameron without any suggestion from the BBC that his praise just might be an outburst of pro-Thatcher extremism  from someone whose praise might possibly protect his own current interests. 

The fact that Thatcher ignited the British public into street-riots, violent demonstrations and a social disorder previously unseen in British history is completely ignored by David Cameron in 2013. In truth, of course, no British politician has ever been more despised by the British people than Margaret Thatcher. 

Thatcher's funeral on Wednesday will be heavily policed for fear that the British tax-payer will want to finally express their view of Thatcher. They are certain to be tear-gassed out of sight by the police. 

United Kingdom? Syria? China? What's the difference?"