Gestern Grimes, heute der nächste Hammer für's neue Jahr: Massive Attack haben für die nahe Zukunft neues Material angekündigt - was auch immer sich dahinter verbirgt, Grund genug zur Freude sind allein schon die drei Konzertdaten für den Februar 2016 und die Ankündigung des Supports. Grant Marshall und Robert Del Naja werden nämlich auf der kompletten Tour von den Young Fathers unterstützt und das sind schon zwei Gründe, ab Freitagmittag dieser Woche mal bei Kartendealer vorbeizuschauen. Für die Zwischenzeit noch einmal zwei Appetizer - Massive Attack und "Splitting The Atom" von ihrer letzten Platte "Heligoland" und die Young Fathers mit "Shame" vom Album "White Men Are Black Men Too".
16.02. Köln, Palladium
17.02. Berlin, Tempodrom
21.02. München, Tonhalle
Dienstag, 6. Oktober 2015
Deafheaven: Grenzgang 3.0
Deafheaven
„New Bermuda“
(Anti)
Tatsache: Für den Status, ja Nimbus, mit dem sich die Jungs von Deafheaven schon für zwei Alben schmücken dürfen, müssen andere Bands der Szene viele Jahre hinmucken. Das ist nicht nur erstaunlich, sondern auch gerecht. Denn es braucht Mut, im so schwer umkämpften wie verrufenen Subgenre Blackmetal bewusst ganz ohne das ganze krude und teilweise auch recht alberne Teufelzeug auszukommen und noch dazu die üblichen Brachialriffs mit zarten und elegischen Popmelodien zu kreuzen – Blackgaze nennt man das ganze dann, weil es ja dringend eines Etiketts bedarf und Deafheaven haben es dort, schneller als beispielsweise Liturgy oder Wolves In A Throne Room, zum unangefochtenen Spitzenreiter geschafft. Dass sie nebenbei auch mit ihrem zweiten Album „Sunbather“ gestalterisch für Furore sorgten und mittlerweile sogar die markante Typo des Covers zum Kauf anbieten, ist nur ein verblüffender Aspekt von vielen. Der wie alle anderen aber nur funktionieren kann, weil sie ihr eigentliches Handwerk nach wie vor perfekt beherrschen – soll heißen, weil sie auch auf „New Bermuda“ ganz wunderbaren, erbarmungslosen Krach abliefern. Fünf Stücke enthält die dritte Platte, standesgemäß keines unter acht Minuten und jedes dick bestückt mit hartem, dronigem Höllenlärm. Der aber, ganz Grenzgänger, immer wieder von einem Extrem ins andere kippen kann – jedes noch so wütende Getöse hält einmal inne, die prügelnden Gitarren (nicht selten auch ganz klassisch dem Hardrock entlehnt) werden häufig von feingliedrigen, ja verträumten Passagen abgelöst, daran kann und mag auch George Clarkes gellendes Geschrei nichts ändern. Musik, die gleichzeitig solch eine Gewalt und Schönheit in sich vereint, läßt sich nur schwer beschreiben, dafür aber bei entsprechender Lautstärke aber umso besser körperlich erfahren. Wollen wir hoffen, dass sich bald wieder eine Gelegenheit dazu bietet. http://deafheaven.com/
„New Bermuda“
(Anti)
Tatsache: Für den Status, ja Nimbus, mit dem sich die Jungs von Deafheaven schon für zwei Alben schmücken dürfen, müssen andere Bands der Szene viele Jahre hinmucken. Das ist nicht nur erstaunlich, sondern auch gerecht. Denn es braucht Mut, im so schwer umkämpften wie verrufenen Subgenre Blackmetal bewusst ganz ohne das ganze krude und teilweise auch recht alberne Teufelzeug auszukommen und noch dazu die üblichen Brachialriffs mit zarten und elegischen Popmelodien zu kreuzen – Blackgaze nennt man das ganze dann, weil es ja dringend eines Etiketts bedarf und Deafheaven haben es dort, schneller als beispielsweise Liturgy oder Wolves In A Throne Room, zum unangefochtenen Spitzenreiter geschafft. Dass sie nebenbei auch mit ihrem zweiten Album „Sunbather“ gestalterisch für Furore sorgten und mittlerweile sogar die markante Typo des Covers zum Kauf anbieten, ist nur ein verblüffender Aspekt von vielen. Der wie alle anderen aber nur funktionieren kann, weil sie ihr eigentliches Handwerk nach wie vor perfekt beherrschen – soll heißen, weil sie auch auf „New Bermuda“ ganz wunderbaren, erbarmungslosen Krach abliefern. Fünf Stücke enthält die dritte Platte, standesgemäß keines unter acht Minuten und jedes dick bestückt mit hartem, dronigem Höllenlärm. Der aber, ganz Grenzgänger, immer wieder von einem Extrem ins andere kippen kann – jedes noch so wütende Getöse hält einmal inne, die prügelnden Gitarren (nicht selten auch ganz klassisch dem Hardrock entlehnt) werden häufig von feingliedrigen, ja verträumten Passagen abgelöst, daran kann und mag auch George Clarkes gellendes Geschrei nichts ändern. Musik, die gleichzeitig solch eine Gewalt und Schönheit in sich vereint, läßt sich nur schwer beschreiben, dafür aber bei entsprechender Lautstärke aber umso besser körperlich erfahren. Wollen wir hoffen, dass sich bald wieder eine Gelegenheit dazu bietet. http://deafheaven.com/
Birch: Charmant gerockt
Geschmeidigen Elektrorock gibt es seit Garbage und Metric nicht zu knapp im Regal, gerade erst haben Wolf Alice in eine ähnliche Kerbe gehauen und auch gefallen können. Wir wollen dennoch auf ein Trio aus New York, genauer Brooklyn hinweisen - Birch haben vor zwei Monaten ihre EP "Halfway" bei Pop Matters veröffentlicht und die ist so gut gelungen, dass man sie ruhig auch etwas später vorzeigen kann. Entscheidenden Anteil daran hat natürlich der Charme von Sängerin Michelle Birsky, die sich hinter Shirley Manson, Emily Haines oder Ellie Rowsell ganz gewiß nicht verstecken muss.
Montag, 5. Oktober 2015
VV Brown: Artverwandte
And now for something completely different: Vor einer Woche ist das neue Album von Vanessa Brown aka. VV Brown erschienen und auch wenn es hier von "Glitch" keine Review zu lesen gab, wollen wir gern noch zwei lohnenswerte Hörproben nachreichen, die sich durchaus sehen lassen können. Der eigenwillige Soulpop von "Lazarus" und "Shift" geht, das wird wohl niemand bestreiten, ganz schön in die Beine und reiht sich wunderbar ein in die aktuellen Werke von Petite Noir und Nova Heart.
Bloc Party: Nummer Fünf lebt
Nach all dem Geschnipsel aus dem Studio wird das langsam auch Zeit: Bloc Party haben endlich mal ein Lied im Ganzen ans Tageslicht gelassen - "The Love Within" heißt es und stammt vom neuen Album "Hymns", das als Platte Nummer 5 der "Four" und Kele Okerekes Solowerken im Frühjahr 2016 folgen soll.
28.11. Köln, Live Music Hall
29.11. Berlin, Astra Kulturhaus
28.11. Köln, Live Music Hall
29.11. Berlin, Astra Kulturhaus
Grimes: Do's and Don'ts
Das wirkt immer etwas komisch, wenn Künstler resp. Künstlerinnen die Alben, mit denen sie bekannt und berühmt geworden sind, im Nachhinein als halbgare Auftragswerke verdammen und behaupten, so richtig gut sei erst das, was jetzt erscheinen würde. So geschehen auch gerade bei Claire Boucher alias Grimes, die ihre alten Sachen vom Debüt "Visions" nun nicht mehr hören mag. Von der neuen Platte dagegen hört man geheimnisvolle Wunderdinge, die aufzuschreiben zu viel Zeit beanspruchen würde - halten wir uns also lieber an die hard facts und das sind ganze vier Livetermine für Deutschland im Rahmen ihrer Ac!d Reign-Tour im Februar kommenden Jahres. Der Rest kann dann wohl warten.
17.02. Berlin, Astra Kulturhaus
18.02. Hamburg, Docks
20.02. Frankfurt, Zoom
21.02. Köln, Live Music Hall
17.02. Berlin, Astra Kulturhaus
18.02. Hamburg, Docks
20.02. Frankfurt, Zoom
21.02. Köln, Live Music Hall
Sonntag, 4. Oktober 2015
Saint God: In die Irre
Torres vs. Garbage: Wenigstens das
Eigentlich sollte das ja ein Post mit der Überschrift "Es reicht" werden - gemeint sind die grassierenden Meldungen zum Thema 'Band X will play their album "Y" in full". Es ist wie mit allen Sachen, am Anfang macht es noch Spaß, aber der hält dann nicht lange vor und irgendwann langweilt es nur noch. Leider hatten auch Garbage, die Band also um Shirley Manson, die total ausgeflippte Idee, aus Anlass des zwanzigjährigen Jubiläums ihres (tatsächlich sehr gelungenen) Debüts "Garbage", der Platte mit dem pinken Plüsch also, eine komplette Tour zu arrangieren und dort das Werk noch einmal komplett aufz...schnarch. Wenn, ja wenn nicht MacKenzie Scott alias Torres mit von der Partie (hier: US-Tour) wäre, die sich gleich mal "Special" vorgenommen hat, das Stück stammt zwar von "Version 2.0", man kann es sich aber wirklich anhören. In Köln, bei der einzigen Deutschland-Aufführung, wird die Dame aus Nashville leider nicht mit dabei sein - aber ihr großartiges Album "Sprinter" kann man sich ja auch zu Hause noch mal in aller Ruhe vornehmen.
31.10. Köln, Palladium
31.10. Köln, Palladium
Freitag, 2. Oktober 2015
Mountain Lakes: Aus dem Leben eines Taugenichts
Mutiny Mutiny: Schieflage
Erstklassigen Noisepop mit angenehmer Schieflage gibt es derweil vom Trio Mutiny Mutiny aus Seattle, als da wären Jenn Schmidt (Gesang/Bass) and Jason Dean (Gesang/Gitarre) und Julie D. (Gesang/Gitarre). Kein Schlagzeug offiziell, hören tut man's dennoch auf der ersten Single "Loukanikos" aus der Debüt-EP "Undefined", die am 23. Oktober erscheinen soll. Wer hier vor Ort schon bei Kagoule auf den Geschmack gekommen ist, wird auch diese Band mögen - das ist sicher.
Smile: Australian(s) for thinking
Hat man sich einmal das Video aus der offiziellen Kampagne der australischen Regierung zur Flüchtlingsabwehr (anders lässt sich das nicht nennen) angeschaut, meint man, den Leuten da unten fehle es nicht nur an Menschlichkeit, sondern auch an einer ordentlich Portion Humor. Dass es auch anders geht, beweisen nicht nur Pete Baxter, Max Turner, Josh Delaney und Liam Gough unter dem Namen Smile, einer Post-Punk-Kombo aus Melbourne, die gerade ihr Stück "Boundless Plains To Share" veröffentlicht hat - es geht darin um die aktuelle Flüchtlingsproblematik und die vier verwenden zum besseren Verständnis eine Textpassage aus der Hymne ihres Landes. So geht's also auch.
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Wanda: Is eh wurscht
Wanda
„Bussi“
(Universal)
Trinken, Liebe, Kreuz, Spital, Trinken, Einsamkeit, Schmerz, Trinken, Saufen, Rausch, Tod, … Und – bekannt? Klare Sache: Willkommen im Wanda-Kosmos. Die Wiener haben, diese Nachricht überstrahlt auch den kritischen Rest dieses Textes, eine neue Platte fertig und all jene, die „Amore“ vor einem Jahr schon ins geschundene Herz geschlossen hatten, werden sich sehr freuen. Ob es ihnen wurscht ist, dass „Bussi“ nicht ganz an das wunderbare Dauerdelirium des Debüts anschließen kann, bleibt abzuwarten, die Jungs um den charmanten Lederjackenträger und Sänger jedenfalls haben gegen Ende schon mal vorgebaut und behaupten trotzig: „Wann’s ned weitergeht mit mir is a wurscht, verlier sicher nicht mein Herz und mein Hirn und a ned meinen Durscht!“ Haben wir das geklärt – aber langsam. Wenn „Amore“ diese herrlich prollige und versoffene Wiener Melancholie bis zum Anschlag ausgereizt hat, diese augenzwinkernde Verruchtheit, mehr Herz als Verstand also – dann gelingt das bei „Bussi“ nur einigen wenigen Songs. „Meine beiden Schwestern“ („Gespenster, weiß wie Kirchenfenster“) natürlich exemplarisch, unnachahmlich, überzeugend, die Gitarre dreht eine Extrarunde, „Nimm sie, wenn du’s brauchst“ macht’s genauso gut, traurig schön, fatalistisch auch.
Ganz und gar bei sich sind Wanda kurze Zeit später mit „Mona Lisa der Lobau“ – liebestrunken in des Wortes zweifacher Bedeutung, man möchte gleich mitheulen wenn es heißt „Gib mir ein brauchbares Wort, eines das du sagst und auch meinst…“, wem das nicht an die Nieren geht, der ist wohl bei Hartmut Engler besser aufgehoben. Leider hat sich’s dann aber auch mit den heiß geliebten Schmachtfetzen und auch die irren Grüße an die Mutter („…schlag ihr für mich den Schädel ein…“) bleiben diesmal aus. Viel Okayes zwar, aber auch Bemühtes ist dabei, der Thomas heißt jetzt Andi und mögen tut ihn keiner, Bussi hier, Bussi da, „enchanté, es tut weh“, da wird’s dann zeitweilig etwas dünne. Warum die Jungs sich zudem ständig selbst zitieren und wiederholen, weiß man nicht so recht, richtig gut tut das den Songs nicht. Klar, sie nehmen sich selbst beim Wort und machen es nicht allzu kompliziert, aber die Vermutung, das sollte jetzt schneller raus als wirklich nötig, drängt sich bei dem einen oder anderen Lied schon auf. Andererseits: Warum nicht zur Seele auch noch den Soul („Das wär schön“), warum nicht der Schwermut ein paar gutgelaunte Bläser unterjubeln – im schlechtesten Falle waren sie mit der Platte ein wenig zu voreilig, im besten sind sie einfach ein Stück weit weniger ausrechenbar geworden. Kann man mit leben –und jetzt: „1, 2, 3, 4 – es ist so schön mit dir, 5, 6, 7, 8 – ich bleib die ganze Nacht!“
Die aktuellen Tourtermine finden sich hier.
„Bussi“
(Universal)
Trinken, Liebe, Kreuz, Spital, Trinken, Einsamkeit, Schmerz, Trinken, Saufen, Rausch, Tod, … Und – bekannt? Klare Sache: Willkommen im Wanda-Kosmos. Die Wiener haben, diese Nachricht überstrahlt auch den kritischen Rest dieses Textes, eine neue Platte fertig und all jene, die „Amore“ vor einem Jahr schon ins geschundene Herz geschlossen hatten, werden sich sehr freuen. Ob es ihnen wurscht ist, dass „Bussi“ nicht ganz an das wunderbare Dauerdelirium des Debüts anschließen kann, bleibt abzuwarten, die Jungs um den charmanten Lederjackenträger und Sänger jedenfalls haben gegen Ende schon mal vorgebaut und behaupten trotzig: „Wann’s ned weitergeht mit mir is a wurscht, verlier sicher nicht mein Herz und mein Hirn und a ned meinen Durscht!“ Haben wir das geklärt – aber langsam. Wenn „Amore“ diese herrlich prollige und versoffene Wiener Melancholie bis zum Anschlag ausgereizt hat, diese augenzwinkernde Verruchtheit, mehr Herz als Verstand also – dann gelingt das bei „Bussi“ nur einigen wenigen Songs. „Meine beiden Schwestern“ („Gespenster, weiß wie Kirchenfenster“) natürlich exemplarisch, unnachahmlich, überzeugend, die Gitarre dreht eine Extrarunde, „Nimm sie, wenn du’s brauchst“ macht’s genauso gut, traurig schön, fatalistisch auch.
Ganz und gar bei sich sind Wanda kurze Zeit später mit „Mona Lisa der Lobau“ – liebestrunken in des Wortes zweifacher Bedeutung, man möchte gleich mitheulen wenn es heißt „Gib mir ein brauchbares Wort, eines das du sagst und auch meinst…“, wem das nicht an die Nieren geht, der ist wohl bei Hartmut Engler besser aufgehoben. Leider hat sich’s dann aber auch mit den heiß geliebten Schmachtfetzen und auch die irren Grüße an die Mutter („…schlag ihr für mich den Schädel ein…“) bleiben diesmal aus. Viel Okayes zwar, aber auch Bemühtes ist dabei, der Thomas heißt jetzt Andi und mögen tut ihn keiner, Bussi hier, Bussi da, „enchanté, es tut weh“, da wird’s dann zeitweilig etwas dünne. Warum die Jungs sich zudem ständig selbst zitieren und wiederholen, weiß man nicht so recht, richtig gut tut das den Songs nicht. Klar, sie nehmen sich selbst beim Wort und machen es nicht allzu kompliziert, aber die Vermutung, das sollte jetzt schneller raus als wirklich nötig, drängt sich bei dem einen oder anderen Lied schon auf. Andererseits: Warum nicht zur Seele auch noch den Soul („Das wär schön“), warum nicht der Schwermut ein paar gutgelaunte Bläser unterjubeln – im schlechtesten Falle waren sie mit der Platte ein wenig zu voreilig, im besten sind sie einfach ein Stück weit weniger ausrechenbar geworden. Kann man mit leben –und jetzt: „1, 2, 3, 4 – es ist so schön mit dir, 5, 6, 7, 8 – ich bleib die ganze Nacht!“
Die aktuellen Tourtermine finden sich hier.
Mittwoch, 30. September 2015
The Brian Jonestown Massacre: Einen auf sicher
Die Nachrichtenlage ist einigermaßen schwammig, man muss deshalb vorsichtig sein mit allzu vollmundigen Ankündigungen: Fakt ist, dass das Musikportal CLASH einen neuen Titel namens "Get Some" der kalifornischen Psychrock-Ikonen The Brian Jonestown Massacre verlinkt hat. Feiner Stoff, das ist schon mal klar, ob das Stück eventuell zu einer Platte gehört, die unter "Mini Album Thingy Wingy" am 13. November erscheinen soll oder ob das alles nur Mumpitz ist - egal, das Stück ist im Kasten und gesichert. Komme was wolle.
Two Cartoons: Gut gemeint
Unwiderstehlichen und höchst tanzbaren Rock gibt es zu späterer Stunde vom englisch-neuseeländischen Trio Two Cartoons: Die drei jungen Männer haben sich ein paar Gedanken zu den unangenehmen Umtrieben männlicher Artgenossen auf der Suche nach ausgelassener Wochenendunterhaltung gemacht - herausgekommen ist mit "Males" ein richtiger Crowdpleaser - wenn das mal nicht nach hinten losgeht ...
Refugees Welcome: München sagt Danke! [Update]
Na, ein paar Besucher mehr können da nicht schaden: Die Stadt München gab heute laut Internetportal Mucbook bekannt, dass sie das am Sonntag, den 11. Oktober 2015 stattfindende Benefizkonzert zur Würdigung aller ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen für durchreisende Flüchtlinge der letzten Wochen großzügig unterstützen wird - die ursprüngliche Idee zur Veranstaltung kommt von der Initiative Bellevue di Monaco und den Sportfreunden Stiller. Alle Künstler treten ohne Gage auf, moderieren wird den Abend Yoko Winterscheidt - Start ist um 17:30 Uhr am Odeonsplatz, Eintritt frei. Hier die bisherige Teilnehmerliste:
Sportfreunde Stiller, The Notwist, BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, Blumentopf, Wanda, Fiva, DONOTS, Judith Holofernes, Dreiviertelblut, Michael Mittermaier, Roger & Schu, Fettes Brot
Update: Auch Herbert Grönemeyer wird nun dabei sein, der Veranstaltungsort ist allerdings vom Odeons- an den Königsplatz verlegt worden.
Sportfreunde Stiller, The Notwist, BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, Blumentopf, Wanda, Fiva, DONOTS, Judith Holofernes, Dreiviertelblut, Michael Mittermaier, Roger & Schu, Fettes Brot
Update: Auch Herbert Grönemeyer wird nun dabei sein, der Veranstaltungsort ist allerdings vom Odeons- an den Königsplatz verlegt worden.
The Muscadettes: Mit der Zeitmaschine
Tanzbar Poppiges, direkt via Zeitmaschine aus den 60ern ins Jetzt gebeamt, präsentieren The Muscadettes, ein Duo aus Montreal. Nach dem Erfolg ihrer EP "Side A" kommt nun, wie könnte es anders sein, "Side B" in den Handel - die Leadsingle "Earthquake" hier schon mal geteilt und dazu noch zum Vergleich "Pearl And Oyster" vom vorangegangenen Kleinformat.
Daughter: Wieder was Eigenes
Die letzte Meldung zu Daughter stammt vom Ende des vergangenen Jahres, da hatten die drei in gegenseitigem Einvernehmen mit Warpaint eine Art Remix-Vereinbarung getroffen, die Ergebnisse waren wie erwartet sehr hörenswert. Anfang 2016 wird die Band aus dem Londoner Norden aber wieder mit eigenen Stücken verzaubern - dann nämlich ist ihr zweites Album "Not To Disappear" (Artwork oben) angekündigt. Die erste Single daraus nennt sich "Doing The Right Thing" und bei Dooloop kann man schon mal den Clip dazu bestaunen.
New Lovers: Vorbote
Der Track ist zwar schon eine Weile unterwegs, wir wollen ihn trotzdem mal erwähnt haben: Die australische Post-Punk-Band New Lovers sitzt schon geraume Zeit an den Plänen für ein neues Album - wann genau das soweit sein wird, ist noch unklar, dass das Material durchaus hörenswert sein könnte, beweist die aktuelle Single "Fatal Shore". Wer sich weiterbilden möchte, kann gern auch noch bei Soundcloud stöbern.
Dienstag, 29. September 2015
The Chills: Nun also doch
Aus lauter Freude einer Falschmeldung aufgesessen - das kann schon mal passieren: Im vergangenen Jahr hatten wir hier aus Anlass der Veröffentlichung des Songs "Molten Gold" von The Chills gleich weitergekabelt, dem wäre ein Album mit dem Namen "Somewhere Beautiful" vorausgegangen. War es aber nicht - der Track blieb lange Zeit allein auf weiter Flur, nun aber verdichten sich die Meldungen, dass mit "Silver Bullets" doch noch ein Longplayer der Australier zu erwarten ist. Am 30. Oktober soll er bei Fire Records endlich erscheinen, ganze neunzehn Jahre nach "Sunburnt" - mit "America Says Hello" und "Warm Waveform" gibt es zwei feine Arbeitsnachweise. Und "Molten Gold" hat laut Pitchfork auch eine Heimat gefunden...
Guy Garvey: Was andere können...
Klingt ganz so, als hätten da zwei etwas gemeinsam: Gerade erst hat Matt Berninger (The National) mit seinem neuen Projekt EL VY erstaunlich funkige Töne angeschlagen, da kommt auch der zweite Obergrübler, Elbow-Sänger Guy Garvey solo mit gänzlich neuen Klängen daher. Zumindest gilt das für die aktuelle Single "Angela's Eyes", die es hier mit Video vorzuführen gilt - das dazugehörige Album "Courting The Squall" kommt dann am 30. Oktober.
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