Mittwoch, 7. Mai 2014

Monica Lewinksy vs. Beyoncé: Setzen, Sechs!

Normalerweise ist es diesem Blog ja piepegal, wer da mit wem welches Beef auszufechten hat - seit die Gallagher-Zwillige zu Chorknaben mutiert sind, macht das ohnehin kaum noch Spass. Jetzt aber gibt es einen hübschen Streit, den man als Vater und Bio-1-Student (ähem...) zumindest erwähnen sollte. Denn Monica Lewinsky hat sich in einer Mußestunde die Lyrics von Superwoman Beyoncé vorgenommen, hauptsächlich die des Songs "Partition" und darin einen gravierenden Fehler entdeckt. Aufgemerkt also - Miss Knowles singt demnach: "Now my Mascara running, red lipstick smudged, oh he so horny, he want to fuck, he popped all my buttons, and he rapped my blouse, he Monica Lewinsky'd all on my gown." Miss Lewinsky wiederum vermerkt daraufhin zu Recht: "Thanks, Beyoncé, but if we're verbing, I think you meant 'Bill Clinton'd all on my gown', not 'Monica Lewinsky'd'" Klar ist nun, wer im College besser aufgepasst hat, als es um die heiklen Themen ging - andererseits, was hat's danach gebracht ... ?

"Thanks, Beyoncé, but if we're verbing, I think you meant 'Bill Clinton'd all on my gown,' not 'Monica Lewinsky'd.
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She also responded to the lyrics of 'Partition', taken from Beyoncé's last self-titled album, which include the lines: "Now my mascara running, red lipstick smudged/ Oh he so horny, he want to fuck/ He popped all my buttons, and he ripped my blouse/ He Monica Lewinski'd all on my gown".
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Now my mascara running, red lipstick smudged/ Oh he so horny, he want to fuck/ He popped all my buttons, and he ripped my blouse/ He Monica Lewinski'd all on my gown"
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Now my mascara running, red lipstick smudged/ Oh he so horny, he want to fuck/ He popped all my buttons, and he ripped my blouse/ He Monica Lewinski'd all on my gown"
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Now my mascara running, red lipstick smudged/ Oh he so horny, he want to fuck/ He popped all my buttons, and he ripped my blouse/ He Monica Lewinski'd all on my gown"
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Now my mascara running, red lipstick smudged/ Oh he so horny, he want to fuck/ He popped all my buttons, and he ripped my blouse/ He Monica Lewinski'd all on my gown"
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Now my mascara running, red lipstick smudged/ Oh he so horny, he want to fuck/ He popped all my buttons, and he ripped my blouse/ He Monica Lewinski'd all on my gown"
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Monty Python: Begnadete Liedermacher

Da können manche den Kopfhörer gar nicht so schnell abbekommen wie sie wollen: Monty Python werden Anfang Juni ihre allseits beliebte Liedersammlung als Remaster mit dem Titel "Monty Python Sings (Again)" veröffentlichen, neben den bekannten Klassikern werden sich darauf fünf neue Stücke befinden - eines davon ist ein Duett mit Eric Idle und Graham Chapman, griffigerweise "Lousy Song" genannt. Die Kommentare aus dem 'Fanvolk' schwanken zwischen "Pain in the ass", "Piece of shit" und "Horrible", na, das kann ja 'was werden.

Conor Oberst: Nicht zu Hause

Es wäre wirklich ein Wunder, wenn er nicht auch bei Dir vorbeikäme: Conor Oberst hat sein Tourprogramm für die nächsten Monate veröffentlicht und dieses ist so umfangreich, dass er während der Zeit getrost seine Wohnung kündigen und das Auto verkaufen könnte. Bis zum 5. Oktober reicht der geplante Zeitstrahl und auch in Deutschland findet sich glücklicherweise Gelegenheit, den Sänger der Bright Eyes wieder mal aus der Nähe zu bewundern. Im Gepäck befinden sich dann mit Sicherheit die Songs des neuen Albums "Upside Down Mountain", das hier am 20. Mai erscheinen soll - "Hundreds Of Ways" kann man sich schon mal vorab anhören.

17.07.  Bern, Gurten Festival
11.08.  Hamburg, Fabrik
12.08.  Berlin, Postbahnhof
13.08.  St. Pölten, Frequency Festival
14.08.  Wien, Arena
16.08.  München, Freiheizhalle
17.08.  Köln, Gloria

Austra: Außer der Reihe

Ist das tiefgestapelt oder ehrlich? Katie Stelmanis, stimmgewaltige Bandleaderin des kanadischen Synthkollektivs Austra, hat zur Veröffentlichung einer außerplanmäßigen EP mit dem Titel "Habitat" angemerkt, das Projekt fungiere eigentlich als "euro-style computer music experiment". Klingt zwar gefährlich nach Eurodance, aber so weit läßt es das Trio dann doch nicht kommen. "Habitat" liegt schon einige Jahre auf Halde, passte laut Stelmanis nie so richtig auf eines der Alben "Feel It Break" oder "Olympia" und wird deshalb nun zusammen mit drei Instrumentaltracks separat editiert.

Dienstag, 6. Mai 2014

Kelis: Soulfood To Go

Kaum ist die neue und überaus gelungene Platte draußen, gibt es auch noch ein paar Livedates obendrauf: Wer sich von Kelis ein paar Kalorien extra servieren lassen möchte, wem also "Food" so nachhaltig zugesagt hat, dass er oder sie dringend Nachschlag braucht, darf sich diesen im August in Köln, Frankfurt und Berlin abholen.


18.08.  Frankfurt, Zoom
20.08.  Köln, c/o Pop Festival
21.08.  Berlin, C-Club

Den mutmaßlich besten Song der Platte "Friday Fish Fry" gibt es hier schon mal als Vorspeise aus der KCRW-Session.

Spoon: Seelenräuber

Eine neue Wasserstandsmeldung gibt es von Spoon zu vermelden - wenn auch kein Release-Date oder Komplettsong parat steht, so kann man sich doch den eventuellen Albumtitel ("They Want My Soul") und ein paar Tourdaten notieren. Freuen darf sich ganz besonders unsere Hauptstadt, denn am 2. Juni wird die Band im Berliner Bi Nuu zu Gast sein.

Dub Thompson: Große Erwartungen

Zwei Jungs mit hehren Ansprüchen: Matt Pulos und Evan Laffer aus Kalifornien, gemeinsam unter dem Namen Dub Thompson unterwegs und womöglich bald auch einer breiteren Öffentlichkeit ein Begriff, haben eine ganze Reihe von honorigen Vorbildern - The Fall, Pere Ubu, Big Black, ja sogar Kraftwerk und Can werden aufgezählt. An diesen müssen sie sich nun mit ihrem Debüt "9 Songs" messen lassen - das Album wird via Dead Oceans am 6. Juni erscheinen, neben dem Song "Gograces" gibt es für "No Time" auch schon ein hübsches Video.


Young Fathers: Ansage

Es muss jetzt Abbitte geleistet werden für eine unverzeihliche Vernachlässigung: In diesem Blog ist unterschlagen worden, dass das Album "Dead" der Psych-Rapper Young Fathers aus Edinburgh ein ganz und gar grandioses ist. Und weil der Fehler kaum zu kitten ist, werden wir zukünftig jede noch so kleine Nachricht der drei Jungs posten, bis - ja bis sie mal in Deutschland Station machen. Heute gilt es eine Konzertaufnahme des Titels "War" aus der Legendary Horseshoe Tavern in Toronto (und dem Vorprogramm der Baths) zu platzieren. So - nuff said.

First Aid Kit: Schön Verschwommen

Wer Lust auf ein paar psychedelische Farbspielchen inklusive flaumweicher Begleitung hat, der darf sich hier gern das neue Video von First Aid Kit anschauen. Nach "My Silver Lining" ist "Cedar Lane" die zweite Preisgabe aus dem bald erscheinenden Album "Stay Gold" - der Clip steht bei Vevo, entstanden ist er unter der Regie von Neil Krug, der auch schon für Bat For Lashes, Justice und The Horrors gearbeitet hat.

Montag, 5. Mai 2014

Liars vs. Factory Floor: Ohne Umwege

Cover cool bis geschmacklos, Sound porentief synthetisch: Factory Floor haben aus dem Song "Pro Anti Anti" vom Album "Mess" der Liars einen gut achtminütigen Tanzbodenstampfer destilliert - das Ganze nennt sich dann korrekterweise Factory Floor (GG:NV) Remix.

The Horrors: Noch mal von vorn

The Horrors
„Luminous“

(XL Recordings)

So richtig überraschend kommt das dann leider nicht. Schon vor drei Jahren hatten The Horrors mit dem verträumt-poppigen „Skying“ die verrumpelte Gothic-Garage ihrer Gründerjahre endgültig geschlossen, statt rotzigem Splattersound gab es nun eher melodiösen Rave im Stile der Stone Roses und James. Wogegen ja erst einmal nichts einzuwenden war, denn Tanzmusik im Allgemeinen und die solch feiner Songs wie „Still Life“ und „Monica Gems“ im Speziellen vermag ja durchaus zu gefallen. Das Problem: Für das vierte Album „Luminous“ sind der Band nun hörbar die Ideen ausgegangen – statt Unverwechselbarkeit und Biss, das also, wofür zumindest die ersten beiden Platten standen, gibt es wattig wolkige Synthgebilde, die künstlich gestreckt wurden. Dumm  nur, dass Langeweile auch dann nicht erträglicher wird, wenn man sie auf Überlänge walzt. Fast alles auf diesem so sehnsüchtig erwarteten Werk plätschert in braver, gefälliger Beliebigkeit dahin, wo man anfangs noch gespannt und hoffnungsvoll zuhört, überkommt einen spätestens nach dem dritten Stück das Gähnen. Ab und an gelingt es den fünften zwar, einen der Songs aus der immergleichen Sämigkeit zu reißen – „Jealous Sun“ kann wenigstens mit wuchtig stampfenden Synths Marke Gary Numan glänzen, bei „Mine And Yours“ lassen die jaulenden Gitarren kurz aufhorchen und der Abschluss mit „Sleepwalk“ geht vielleicht als Psychrock durch. Viel mehr aber läßt sich aber bei besten Willen nicht finden, was den Kauf der Platte rechtfertigen könnte – vieles dagegen spricht für einen wohlüberlegten Neuanfang.

Den Komplettstream des Albums gibt es auf der Website der Band.

Sonntag, 4. Mai 2014

The XX: Texxas Lightning

Fast schon ein rührendes Bild: Steht ein junger Mann in einem scheunenartigen Raum allein vor einem Mikrophon und klatscht mehrmals in die Hände - Abgang. Doch natürlich steckt auch eine Message hinter diesem Instagram-Post, denn bei dem einsamen Jungen handelt es sich um Oliver Sim, Musiker und Sänger bei der englischen Synthpopband The XX und die Handclaps werden natürlich Teil der Aufnahmen für das dritte Album der Kritikerlieblinge. In einem Radiointerview mit der BBC hat Jamie xx preisgegeben, dass er mit zusammen mit Madley Croft und Oliver Sim in Texas die Aufnahmen für den Nachfolger von "Coexist" abgeschlossen hat.

Anbei hier noch einmal das letzte offizielle Lebenszeichen der drei - ihr Beitrag "Together" für den Soundtrack der Neuverfilmung von "The Great Gatsby".

Samstag, 3. Mai 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter: Ende offen

Btw. - Die Gefahr, dass aus einem wunderbaren Buch ein ganz und gar schrecklicher, weil verkitschter Film wird, ist bei diesem Thema, bei dieser Vorlage besonders groß und auch der Trailer hilft der Urteilsbildung noch nicht so richtig weiter: John Green war auch in Deutschland mit seinem Roman "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" über die Liebe zweier junger Menschen, die sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennenlernen, wochenlang auf den Bestsellerlisten. Der Stoff wurde nun von Josh Boone, einem jungen Debütanten, verfilmt, mit dabei neben den beiden Hauptdarstellern Ansel Elgort und Shailene Woodley auch Willem Dafoe und Laura Dern. Ein Blick auf den Soundtrack macht einen zwar nicht klüger, aber vielleicht hoffnungsvoller: Lykke Li, The Radio Dept., Grouplove, Jake Bugg, Birdy und M83 tummeln sich dort. "The Fault In Our Stars", so der Originaltitel, startet hierzulande Anfang Juni.

Freitag, 2. Mai 2014

Joan As Police Woman: Eigenlob stimmt

Joan As Police Woman
„The Classic“
(Play It Again Sam)

Keine Ahnung, ob sich daraus schon ein Trend basteln lässt, aber nachdem sich der klassische RnB in den letzten Jahren schon eine gehörige Umdeutung gefallen lassen musste, die einigen Traditionalisten ziemlich bitter aufgestoßen ist, scheint nun die Zeit daran zu sein, den Soul etwas aufzumöbeln. Zumindest ist zu erkennen, dass der Motown-Sound der alten Schule mehr und mehr Anhänger findet, die man nicht unbedingt in dieser Richtung vermutet hatte. Gerade erst hat die ursprünglich eher im Hip Hop beheimatete Sängerin Kelis den kompletten Schwenk hin zu den 'Black 60s' vollzogen, dahin also, wo sich auch Janelle Monáe immer wohler zu fühlen beginnt. Mit Sicherheit die überraschendste Vertreterin in diesem Reigen ist und bleibt aber Joan Wasser, mithin nicht so unerfahren im Metier wie man glauben möchte.

Schon auf den ersten Alben ihres Bandprojektes Joan As Police Woman widmete sich Wasser neben klassischem Alternative-Rock dem Soul, Stücke wie “Chemmie” oder “Feed The Light” waren aber eher stilistische Randerscheinungen. Das ändert sich nun grundlegend mit der aktuellen, vierten Platte – auf “The Classic” wird die Ausnahme zur Regel, kaum noch Singer-Songwriter-Nummern, keine der früheren verzwirbelten Kate-Bush-Anleihen mehr, sondern meistenteils Musik, wie sie schwärzer nicht klingen könnte, gesungen mit der brüchigen Stimme einer weißen Amerikanerin. Das Reizvolle daran sind nicht nur die Ähnlichkeiten, die Joan As Police Woman mit der ihrereseits unkonventionellen Nina Simone verbindet, auch die Art, den Sound mit zahlreichen neuen Facetten zu versehen, begeistert.

Da gibt es Rap- und Scateinlagen (“Holy City”), die Beatbox im Titelstück, dann wieder schweres Gitarrengetöse bei “Good Together” und die für Wasser mittlerweile charakteristischen Ausflüge an die Wurlitzer-Orgel. Die wenigen bedächtigen, zurückhaltenden Momente wie “Get Direct” erinnern zudem auf angenehme Weise an die Jazzpop-Perlen von Mark Griffin alias MC 900 Feat. Jesus. “And the song we’ve been singing feels like it’s always been sung“ meint Wasser an einer Stelle - das stimmt nicht ganz, denn glücklicherweise fügt sie dem Vertrauten immer wieder Neues und Ungewohntes hinzu, am Ende darf sogar ein Reggae-Jam ("Ask Me") nicht fehlen. Eine Platte, die man besser spät als nie für sich entdeckt, nach “The Greatest” von Chan Marshall wieder ein Beispiel für falsch verstandenes und dennoch verdientes Eigenlob – schon heute ein Klassiker. http://www.joanaspolicewoman.com/

Der Komplettstream des Albums u.a. bei ZEITonline.

Jeffrey Lee Pierce Session Project: Die ganz Großen

Genau heute erscheint die dritte Ausgabe des Jeffrey Lee Pierce Session Project mit dem Titel "Axels And Sockets", was soviel heißt wie Stars der alternativen Szene spielen zusammen die Lieblingsstücke ihres Idols und bzw. mit seiner Band Gun Club nach. Natürlich ist die Gästeliste wieder auf ein ansehnliches Volumen angewachsen, ganze achtzehn Titel werden u.a. von Debbie Harry, Mark Lanegan, Primal Scream, James Johnston, Hugo Race, Lydia Lunch und Mark Stewart interpretiert. Ein ganz großer Kracher könnte das Eröffnungstück werden: Für "Nobody's City" haben sich immerhin Nick Cave, Iggy Pop und Thurston Moore im Studio getroffen.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Beck: Wiederbelebung [Update]

Okay, dass der Mann fast alles kann, wußten wir - dass er  d a s  kann, war bisher ein gut gehütetes Geheimnis: Beck hat im Anschluß an seinen Auftritt bei Jimmy Kimmel in der letzten Woche eine astreine Michael-Jackson-Performance inklusive perfekt getimter 'signature moves' hingelegt - "Billie Jean", getanzt vom blassen, weißen Mann, ein großer Spaß. Ärgerlich an dieser Stelle ist nur, dass manche Menschen scheinbar immer noch nicht wissen, wie sie mit ihrem Smartphone ein anständiges Bootleg mitzuschneiden haben...

Update:  Haha, als hätte ich's gewusst - für Ignoraten!

O'pflanzt is: Die Münchner Mischung

Während in der Hauptstadt der Tag nur als gespanntes Luftholen vor der Nacht der fliegenden Pflastersteine zu sein scheint, gibt sich München friedlich. Obwohl - ein Hauch Berliner Luft war trotzdem zu spüren: Die Eröffnung der dritten Saison für die urbane Gemeinschaftsgärtnerei O'pflanzt is! am Rande des Münchner Olympiaparkgeländes kam als Mischung zwischen Kreuzberger Kommune und Tempelhofer Feld daher. Es gab selbstgemachte Steinofenpizza, Samenbomben und einen handgeschmückten, alternativen Maibaum, dazu natürlich allerlei Fachsimpelei zwischen Kräuterbeet und Bienenstock. Blasmusik wäre hier natürlich etwas unpassend gewesen, deshalb teilten sich die akustische Untermalung das brasilianische Trommelensemble um Mestre Janderson und die Liedermacherin Tamara Banez - auch da also weltmusikalisches Flair und ein kleines bisschen Klassenkampf. Bei diesem Wetter und an so einem Tag die perfekte Mischung.









Kim und Kelley Deal: Fast wie in alten Zeiten

Da hatten zwei aber ganz besonders gute Laune: Kim und Kelley Deal, most rocking Geschwisterpaar ever, haben bei einem kurzen Stopp im Chicagoer Reckless Records aus Anlass des Record Store Days ein Akkustik-Set der Extraklasse hingelegt - neben dem Pixies-Klassiker "Gigantic" gab es noch das Breeders-Stück "Cannonball" obendrauf. Die Mitschnitte stehen nun im Netz und sind es allemal wert, um die Welt gepostet zu werden. Los geht's...

The Black Keys: Nicht mehr anrufen

Noch eine Woche, dann werden wir endlich wissen, wieviel Disco und Dance tatsächlich in der neuen Platte der Black Keys steckt - am 9. Mai kommt "Turn Blue" und die beiden haben für die verbleibende Wartezeit noch ein Video zu "Fever" ins Netz gestellt. In diesem darf sich Dan Auerbach, der Sänger der Band, als eine Art "Maschinengewehr Gottes" ins Szene setzen lassen - irrer Blick, verschwitzte Gestik, die Spendentelefon laufen heiß, hat was.

Gruff Rhys: Unterwegs mit dem Wolfsmützenmann

Weniger freundliche Personen nennen Gruff Rhys auch schon mal einen Spinner, der die Welt zusammen mit seiner Band Super Furry Animals in den kollektiven Wahnsinn treiben will. Ist natürlich kompletter Quatsch, mutmaßlich hat der Mann einfach nur mächtig Spaß daran, gegen die gängigen Konventionen zu arbeiten und durch Abwegiges und Spleeniges die Sicht-(in diesem Falle dann eher die Hör-)achse zu verschieben. Jedenfalls ist gerade das vierte Soloalbum des gebürtigen Walisers "American Interior" fertiggeworden und eine Woche vor Veröffentlichung bietet Rhys dieses gerade bei Muzu.TV als Vorabstream an - nur Mut also, eine Wanderung mit dem Wolfsmützenmann kann durchaus bewußtseinserweiternden Charakter haben...