Dienstag, 10. Juli 2012
Keine Täuschung
"Mirage Rock" soll es also heißen, das neue Album der Band Of Horses, ein Cover und das Tracklisting sind auch schon raus und mit "Knock Knock" ist dann auch der erste Titel bekannt und visuell angereichert - noch nichts zu hören vom alten Zauber, dafür gibt's ein wenig solide Rockmusik.
Montag, 9. Juli 2012
Feuerchen
So herum geht das immer: Wenn alte Säcke wie die Rolling Stones ihr 50jähriges Bandjubiläum feiern, dann dürfen auch so junge Mädchen wie das schwedische Schwesterpaar von First Aid Kit mal ein Ständchen singen. So geschehen für eine von vielen BBC-Geburtstagssendungen - hier gab's eine recht brave Version des Klassikers "Play With Fire", anzuhören via Paste. Auf deutschen Bühnen stehen die zwei übrigens im Herbst noch einmal:
13. November Hamburg, Grünspan
15. November Düsseldorf, zakk
3. Dezember München, Feierwerk
13. November Hamburg, Grünspan
15. November Düsseldorf, zakk
3. Dezember München, Feierwerk
Überdruckventil
Dirty Projectors
„Swing Lo Magellan“ (Domino)
Auch oder gerade für jemanden, der oft, viel und gern über Musik palawert, ist es nicht angenehm, sich als Ersthörer zu outen, noch dazu bei einer Formation, deren Mitglieder schon seit Beschäftigungsbeginn mit dem Etikett „Kritikerlieblinge“ hausieren gehen dürfen und als solche eine erkleckliche Anzahl hochbelobigter Alben unters Volk gebracht haben. Und auch man wenn den „Ersthörer“ korrekterweise auf einen „Erstdurchhörer“ herunterrelativiert, weil man zuvor nach zwei bis drei Songs ein jedes Mal entnervt die Segel gestrichen hatte – man bleibt doch: Zuspätkommer.
Sei’s drum, als solcher muß man wenigstens nicht mit zusammengeklaubtem Wissen glänzen, sondern spickt vor Arbeitsbeginn bei besagten Minnesängern – die SPEX hält das vorliegende Album für „exzentrische weiße Popsongs ohne Angst vor Hooklines“, der geschätzte Herr Bruckmaier urteilt in seiner Telegrammkritik gewohnt prägnant („Songs für Außerirdische oder Psychopaten“), in der Langversion erklärt er den Zugang zum Werk des Bandgründers Dave Longstreth mit den Worten „Um ihn zu mögen, muß man ihn schon lieben.“ Nun gut, es klingt jedenfalls nach Arbeit, und zu wissen, dass die fünf den Titel ihres aktuellen Albums mit dem derb ungestylten Cover zu gleichen Teilen dem portugiesischen Weltumsegler Magellan und dem afroamerikanischen Spiritual „Swing Low, Sweet Chariot“ gewidmet haben – tja, das hilft auch nicht weiter.
Klar ist von Beginn an, dass hier keine Gefälligkeiten zu erwarten sind, es hat fast den Anschein, das Kollektiv aus Brooklyn musiziere so, als wäre es ihnen egal, ob gerade irgendwer zuhört. Das ist natürlich Humbug, denn ihr einziger Makel – wenn man es denn so nennen will – ist, dass sie diese Unmenge an Klein- bis Kleinstideen, an stilistischen Probierhäppchen in jeden der zwölf Songs des Albums zu packen bereit sind, jedes Stück also wirkt, als wolle es zu gleicher Zeit in alle Himmelrichtungen davonpreschen und gerät deshalb wieder und wieder komplett außer Atem. Was, wie der erste Song „Offspring Are Blank“, mit zärtlichem Gesumm beginnt, haut dem verdatterten Hörer gleich darauf ein böses Psychrock-Riff über den Schädel; erst wird mit niedlichen Handclaps gelockt, bevor die verträumten Sixties-Harmonien umgehend durch verqirltes Choralgestolper und mannigfaltige Klangexperimente zerpflückt werden.
Das ist Country (aber doch eher die Carter Family auf Speed), das ist Blues („Maybe That Was It“), das ist beatlesk („Impregnable Question“), das pluckert, wie im Titelsong, verzupft dahin. Mal mögen sie es schummrig wie beim Schlußstück „Irresponsible Tune“, dann wieder verrückt mit Orchester und Gitarre („Dance For You“) – konstant sind die Dirty Projectors nur in ihrer Ruhelosigkeit, die Musik als permanentes Überdruckventil. Selten einmal, dass sie einer Idee mehr Raum zu geben bereit sind, clevererweise haben sie für die Single „Gun Has No Trigger“ diese eine Ausnahme gemacht, ein so wundervoller Heuler und führt trotzdem in die Irre. Die Platte läßt einen nervös zurück, man ringt selber nach dem Atem, den schon Longstreth nicht hatte und weiß doch, dass hier gewohnte Maßstäbe nicht gelten können. Und wenn’s für die bedingungslose Liebe auch noch nicht reichen mag, verbleibt der „Erstdurchhörer“ am Ende doch zufrieden, geschafft und mit freundlicher Hochachtung. http://dirtyprojectors.net/
Komplettstream "Swing Lo Magellan" bei SPEX.
Sonntag, 8. Juli 2012
Blutspende
Zur Untermalung einer neuen Episode der amerikanischen Fantasy-Serie "True Blood" haben Iggy Pop und Bethany Cosentino von Best Coast ihre Sachen zusammengeschmissen und einen Track namens "Let's Boot And Rally" aufgenommen - zu hören ist das gute Stück via Soundcloud.
Donnerstag, 5. Juli 2012
RammSZtein
Aus der Verehrung des Faszinosums Rammstein hat mapambulo nie ein Hehl gemacht, deshalb sei dem Leser an dieser Stelle wärmstens die morgige Ausgabe der Süddeutschen Zeitung empfohlen: Diese widmet ihr Magazin diesmal komplett "Deutschlands größtem Kulturexport", Autor und Konzertbesucher ist der überaus geschätzte Alexander Gorkow, die teilweise beeindruckenden Fotos stammen von Andreas Mühe.
Nix is fix
Natürlich machen wir da mit beim heiteren Termineraten rund um die Welttournee von Depeche Mode im nächsten Jahr. Auf http://www.depechemode.de/ sind die ersten, höchst spekulativen Daten für die angekündigte Tour der drei aufgetaucht, nach dem Beginn im März in Nordamerika sähe es danach für Deutschland wie folgt aus:
08.06. Nürnberg
09.06. Nürburg (Rock am Ring)
11.07. München
13.07. Frankfurt
16.07. Düsseldorf
20.07. Hamburg
24.07. Berlin
Was das dann wird, Halle oder Stadionrund und wo genau, weiß noch niemand - klar ist, dass in diesen Minuten trotzdem schon die ersten Ticketanbieter mit Sitzplatznummer bei Ebay zu finden sein werden. Wen das Risiko lockt: Unbedingt zugreifen!
08.06. Nürnberg
09.06. Nürburg (Rock am Ring)
11.07. München
13.07. Frankfurt
16.07. Düsseldorf
20.07. Hamburg
24.07. Berlin
Was das dann wird, Halle oder Stadionrund und wo genau, weiß noch niemand - klar ist, dass in diesen Minuten trotzdem schon die ersten Ticketanbieter mit Sitzplatznummer bei Ebay zu finden sein werden. Wen das Risiko lockt: Unbedingt zugreifen!
Mittwoch, 4. Juli 2012
Er nun wieder
Hätte das jeder so eng gesehen, es hätte Monty Pytons "Life Of Brian" nicht gegeben, genaugenommen hätten wir sogar auf die Bibel selbst verzichten müssen - beides keine schöne Vorstellung. Peter Hook, der sich selbst gern für einen unfehlbar Göttlichen zu halten scheint, hat jedenfalls seine Memoiren der Zeit bei Joy Division geschrieben - am 27. September erscheint das Buch "Unknown Pleasures - Inside Joy Division" (Simon and Schuster). Er selbst kommentiert seine Intentionen wie folgt: "Anyone who’s ever written a book or made a film about Joy Division,
unless they were sat in that van or car with us, they don’t know
anything about it. Me, Barney, Steve, Ian, Rob, Twinny, Terry and Dave.
Only us lot know what really happened…" Wie gesagt - keine Bibel.
The Boy of Summer
Twin Shadow „Confess“ (4AD)
An den Sommer des Jahres 1984 werden sich nur wenige erinnern können, gern schon gleich gar nicht, denn der war deutlich zu kalt und gnadenlos verregnet („B-b-bitte heizen“/BILD, „Der Sommer ist im Eimer“/Spiegel). Der Sommerhit des Jahres allerdings wird dagegen vielen in guter Erinnerung sein, denn kaum einer davor und danach war so zwingend und unumstritten – in diesem Jahr erschien Don Henleys „The Boys Of Summer“: „I can see you, your brown skin shining in the sun, I see you walking real slow, smiling at everyone...“ Selten, dass sich alle so einmütig auf einen Song einigen konnten – auf ein Gefühl, ein süßes Versprechen, Konsenspop at it’s best.
Weil jedoch von besagtem Don Henley nach seinem Überhit nicht mehr so viel Erinnernswertes kam, hat es sich nun offensichtlich George Lewis jr, besser bekannt unter dem Pseudonym Twin Shadow, zur Aufgabe gemacht, dem Mann, dem Song und der Zeit mit einem Großteil seiner zweiten Platte „Confess“ ein Denkmal zu setzen. Schon sein Debüt „Forget“ war ähnlich angelegt – obschon noch etwas dunkler gehalten, gab es auch hier schon reichlich Bezug zum gestylten Powerpop der späten 80er, zu ABC, Double und wie die smarten Jungs noch alle hießen.
Was Lewis mit den zehn Stücken seines Albums anstellt, ist natürlich weit entfernt von einer platten Kopie, dafür ist der Mann aus der Wahlheimat Florida einfach zu clever. Er dekliniert vielmehr mit viel Gespür für Zwischentöne das komplette Erfolgsmodell dieser doch recht synthetischen Musikepoche für diese eine Platte herunter und versieht alles mit reichlich frischem, schmückendem Beiwerk. „Five Seconds“, die erste offizielle Single, besticht trotz fetter Elektronik durch Leichtfüßigkeit und zwingenden Beat, den auch Bloc Party als Erfolgsgeheimnis ihr Eigen nennen. Ähnlich gelagert und ebenso gelungen „Run My Heart“ und das angefunkte „Patient“, auch der Opener „Golden Light“, wo Twin Shadow mehrmals und blitzschnell von feinem Gefrickel auf satte Popoper mit Falsettchor umschaltet, und das traurige „When The Movie Is Over“ gefallen – überall funkelt etwas von diesem hübschen Italodisko-Tant, geschmackvoll verpackt, durch’s prunkvolle Gewebe.Die beiden Schlußstücke „I Don’t Care“ und das zweigeteilte „Be Mine Tonight“ schließen dann eher an die schon erwähnte, verhangene Grundstimmung des Debüts an, perfekter Pop auch das, nichts sonst. In der Mischung passt diese Platte somit zum durchwachsenen Sommer, es gibt vieles von allem und doch nur das Beste. Der letzte Satz der gleiche wie beim Vorgänger: Ein ordentliches Cover hat der Herr Lewis noch immer nicht zustande gebracht, sei’s drum, so kleinlich wollen wir mal nicht sein. http://www.twinshadow.net/
Komplettstream auch bei exclaim.ca
Weil jedoch von besagtem Don Henley nach seinem Überhit nicht mehr so viel Erinnernswertes kam, hat es sich nun offensichtlich George Lewis jr, besser bekannt unter dem Pseudonym Twin Shadow, zur Aufgabe gemacht, dem Mann, dem Song und der Zeit mit einem Großteil seiner zweiten Platte „Confess“ ein Denkmal zu setzen. Schon sein Debüt „Forget“ war ähnlich angelegt – obschon noch etwas dunkler gehalten, gab es auch hier schon reichlich Bezug zum gestylten Powerpop der späten 80er, zu ABC, Double und wie die smarten Jungs noch alle hießen.
Was Lewis mit den zehn Stücken seines Albums anstellt, ist natürlich weit entfernt von einer platten Kopie, dafür ist der Mann aus der Wahlheimat Florida einfach zu clever. Er dekliniert vielmehr mit viel Gespür für Zwischentöne das komplette Erfolgsmodell dieser doch recht synthetischen Musikepoche für diese eine Platte herunter und versieht alles mit reichlich frischem, schmückendem Beiwerk. „Five Seconds“, die erste offizielle Single, besticht trotz fetter Elektronik durch Leichtfüßigkeit und zwingenden Beat, den auch Bloc Party als Erfolgsgeheimnis ihr Eigen nennen. Ähnlich gelagert und ebenso gelungen „Run My Heart“ und das angefunkte „Patient“, auch der Opener „Golden Light“, wo Twin Shadow mehrmals und blitzschnell von feinem Gefrickel auf satte Popoper mit Falsettchor umschaltet, und das traurige „When The Movie Is Over“ gefallen – überall funkelt etwas von diesem hübschen Italodisko-Tant, geschmackvoll verpackt, durch’s prunkvolle Gewebe.Die beiden Schlußstücke „I Don’t Care“ und das zweigeteilte „Be Mine Tonight“ schließen dann eher an die schon erwähnte, verhangene Grundstimmung des Debüts an, perfekter Pop auch das, nichts sonst. In der Mischung passt diese Platte somit zum durchwachsenen Sommer, es gibt vieles von allem und doch nur das Beste. Der letzte Satz der gleiche wie beim Vorgänger: Ein ordentliches Cover hat der Herr Lewis noch immer nicht zustande gebracht, sei’s drum, so kleinlich wollen wir mal nicht sein. http://www.twinshadow.net/
Komplettstream auch bei exclaim.ca
Sicher mit dem Zug [Update]
Das letzte Album "The Shallows" eine kleine Freude - nun kommen iLikeTrains aus Leeds nach Deutschland, und zwar für ganze sechs Konzerte. Gucken:
29.10. Köln, Gebäude 9
01.11. Hamburg, Knust
02.11. Frankfurt, Zoom
04.11. Berlin, Magnet
05.11. München, Kranhalle
08.11. Dresden, Beatpol
Update: Es wird zu dieser Tour im Übrigen auch noch eine EP mit dem Titel "Beacons" erscheinen, Artwork und Tracklisting sind noch unbekannt, es sollen sich dem Vernehmen nach aber drei bisher unveröffentlichte Songs darauf befinden. Bestellbar ist das Teil hier.
29.10. Köln, Gebäude 9
01.11. Hamburg, Knust
02.11. Frankfurt, Zoom
04.11. Berlin, Magnet
05.11. München, Kranhalle
08.11. Dresden, Beatpol
Update: Es wird zu dieser Tour im Übrigen auch noch eine EP mit dem Titel "Beacons" erscheinen, Artwork und Tracklisting sind noch unbekannt, es sollen sich dem Vernehmen nach aber drei bisher unveröffentlichte Songs darauf befinden. Bestellbar ist das Teil hier.
Lobinger
Das ist natürlich gar nicht grausam, das ist sogar sehr angenehm: Stereogum kümmert sich um unseren Sommer und stellt auf seiner Seite zwei Mixtapes zum Download zur Verfügung, die prall gefüllt sind mit jeder Menge guter Sommermucke. Mit dabei u.a. Grimes, Diplo, Twin Shadow, Death Grips, Yeasayer, die Cloud Nothings und und und. Da muß man auch mal loben - zu haben: hier.
Dienstag, 3. Juli 2012
Recht behalten
Was soll man sagen? Es gab in den letzten Wochen, vornehmlich auf den Seiten des stolzen Königreichs, eine Menge Aufregung über die Songauswahl zur Eröffnung der Olympischen Spielen in London - die Playlist las und liest sich wie ein wenig aufregendes Best Of der britischen Musikhistorie, war also das ganze Bohei nicht wert. Auch der Hinweis, Elbow, obschon mit einiger Reputation versehen, würden für's BBC den Song "First Steps" zum Großereignis beisteuern, vermochte einen nicht wirklich der Langeweile zu entreißen - mit Recht, wie sich nun herausstellt. Es ist zwar erst ein gut einminütiger Teaser dazu im Netz verfügbar, doch schon dieser reicht, um die plattesten Vorurteile über Auftragskompositionen zu bestätigen und die über Elbows Werdegang der letzten Jahres sowieso. Ein Mal Gähnen gratis? Bitteschön - hier. Und wem das immer noch nicht reicht, der darf sich gern das Machwerk von Muse "Survival" zum gleichen Anlass gönnen - befremdliches Schaudern inklusive.
Nachtrag: Allein die Vorstellung, das Ganze würde in Deutschland stattfinden und die Zeremonie würde von Scooter resp. Oomph, Silbermond resp. Rosenstolz, Andrea Berg, den Atzen und dem unheiligen Grafen supportet, kann an dieser Stelle etwas trösten - so platt können's die Briten dann doch nicht ...
Nachtrag: Allein die Vorstellung, das Ganze würde in Deutschland stattfinden und die Zeremonie würde von Scooter resp. Oomph, Silbermond resp. Rosenstolz, Andrea Berg, den Atzen und dem unheiligen Grafen supportet, kann an dieser Stelle etwas trösten - so platt können's die Briten dann doch nicht ...
Aus und vorbei
Von Janine Rostron kennt man unter dem Pseudonym Planningtorock bisher drei Alben, das letzte - "W" - war 2011 eines der spektakulärsten des Jahrgangs. Nun hat die etwas befremdlích aussehende Künstlerin wieder einen Song aufgenommen - zusammen mit Hermione FRANK alias rRoxymore wird sie am 30. Juli eine Dopplesingle veröffentlichen - ihr Beitrag lautet "'Patriarchy Over & Out", vorab anzuhören bei soundcloud.
Montag, 2. Juli 2012
Tschacka!
Selbstmotivation liegt im Trend. Hätte man brauchen können für den Kick gegen die lässigen Italiener, wird man wieder brauchen, wenn's in London olympisch wird oder die neue Championsleague-Saison droht. Matthias Sammer ist so ein Tschacka!-Mann, kann also gut sein, dass er in seiner ersten Mannschaftssitzung mit dem glorreichen FCB die neue, zweite Single der Pet Shop Boys "Winner" auf Endlosschleife laufen läßt. Obwohl, hier stimmt zwar der Inhalt, der Sound allerdings reißt vielleicht nicht ganz so vom Hocker.
Kreisch³
Na, wenn das mal nicht ein Grund zur kollektiven Hyperventilation ist: Blur, also die Kapelle von Workaholic Damon Albarn, die seit gefühlten 52 (und gezählten 9) Jahren kein anständiges Album mehr fabriziert haben, haben heute Abend während einer dieser superhippen "Rooftop-Performances" in London zwei neue Songs getwittert. Einer davon war schon ein wenig angegangen - "Under The Westway" kannte man schon aus diversen Livemitschnitte, "The Puritan" (schepper, klimper, klapper) war dann tatsächlich noch ziemlich frisch. Na dann, kann man ja mal gepflegt durchdrehen ...
Broken girls
Das kam dann doch halbwegs überraschend: Christopher Owens, die eine, vornehmlich singende Hälfte der grandiosen kalifornischen Band Girls, hat per Tweet bekanntgegeben, dass er die Band aus persönlichen Gründen verlassen wird, was im Grunde bedeutet, dass die Girls wohl auch perdú sind. Das ist überaus schade, haben sie doch mit "Album" (2009) und "Father, Son, Holy Ghost" (2011) zwei wunderbare Alben abgeliefert. Was die andere Hälfte des Duos, Chet White, nun unternimmt, blieb bislang unklar.
Wheels on fire
Das neue Video zum Song "Little Girl" von Spiritualized wurde von Vincent Haycock zusammen mit Chesca Miles, einer bekannten englischen Stuntfahrerin, und einer Reihe ihrer deutschen Kollegen gedreht - Haycock: "The three-day shoot comprised two crashes, a wrecked bike, a near-death tank rattle, 12 burnt out tires, a broken whipped cream charger, and a near arrest after police caught producers filming a high speed tracking shot on the autobahn into Berlin at 4am." Die Geschichte, die laut Storyboard erzählt wird, ist zwar nicht sonderlich lustig, trotzdem hatten sie beim Dreh wohl jede Menge Spaß.
Sonntag, 1. Juli 2012
Fratelli d'Italia
Ein Posting dazu, nur ein einziges und das ganz am Ende: Unabhängig vom Ausgang des EM-Finales ist mein Bild dieses Wettbewerbs natürlich auch ein musikalisches - Gianluigi Buffon, Schlußmann der Italiener, beim Singer der landeseigenen Hymne - nicht jeder Ton sitzt, aber das Engagement stimmt - con osservanza.
Drei von zwölf
Das Internetportal Adult Swim hat es sich in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, 12 Singles in 12 Wochen exklusiv an den Hörer zu bringen, nach dem Unknown Mortal Orchestra und den Hives sind nun Wye Oak aus Baltimore, die im letzten Jahr mit ihrem neofolkalbum "Civilian" mehr als ein Ausrufezeichen setzen konnten. "Spiral" heißt ihr Beitrag - anzuhören: hier.
Eckensteher
Vom neuen Album, seinem herzallerliebsten Cover und dem schönen Titel hatten wir es hier ja schon, nun gibt's auch einen ersten Song dazu: Bald kommt "I Bet On Sky" von Dinosaur Jr um die Ecke, da heißt es genau hinzuschauen - "Watch The Corners" heißt das Stück dazu - Mathgrunge, yeah!
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