Freitag, 15. Februar 2013
Alles wie immer
Product Placement - für die einen ist es ein "NoGo", für Lana Del Rey eine mittlerweile schon gewohnte Fingerübung: Im Werbespot für einen Sportwagen der Marke Jaguar gibt die Chanteuse mal wieder den einsamen Vamp samt rauchiger Stimme - "Burning Desire", was sonst.
Donnerstag, 14. Februar 2013
Richtige Richtung
Beach Fossils
„Clash The Truth“
(Captured Tracks)
Macht man sich die Mühe und hört sich durch das, was Dustin Payseur, Sänger der New Yorker Beach Fossils, unter dem Titel „Beach Fossils Guide to Punk“ als sein ureigenstes Wurzelwerk zusammengemixt hat, darf man schon staunen: Jede Menge alleredelsten Krawalls urbritischer Prägung, versetzt mit etwas heimatlichem Hardcore – muss der drauf sein. Der Gegensatz zum ersten und selbstbetitelten Debüt seiner Band fiel dann auch denkbar krass aus – melodischer Dreampop, butterweich, schwärmerisch. Hart ist anders. Doch dabei ist es nicht geblieben – die Beach Fossils anno 2013 gehen auf ihrem neuen Album wenn schon nicht übermütig, so doch etwas straighter zu Werke, Anleihen bei den Rakes oder auch dem surfigen Wavepop der Drums lassen den Sound nun kompakter, geradliniger erscheinen – beileibe noch kein Krach, aber die Richtung gefällt.
Die elf Stücke, unterbrochen von kurzen Instrumentals, sind allesamt recht ähnlich aufgebaut – fein gewirkter, kühler Gitarrenpop, mal mit dem Effektpedal veredelt („Burn You Down“), als Duett angelegt („In Vertigo“ mit der zauberhaften Kazu Makino von Blonde Redhead), schief angespielt wie „Taking Off“ und „Caustic Cross“ oder, einmal nur, etwas verträumt („Sleep Apnea“). Wie bei den angesprochenen Vorbildern haben auch die Beach Fossils ein gutes Gespür für die richtigen Töne zur richtigen Zeit, ihre Akkorde geraten anmutig, ohne zu süß oder gar kitschig zu klingen, der Song „Birthday“ gibt das beste Beispiel für diese nahezu perfekt austarrierten Arrangements. So ist „Clash Of Truth“ vielleicht nicht der ganz große, der revolutionäre Wurf, es beansprucht einen nicht über die Maßen, ist aber gerade richtig für den kleinen Hunger und das Wohlgefühl danach und genau deshalb so gut zu haben.
Komplettstream des Albums bei Hypemachine.
„Clash The Truth“
(Captured Tracks)
Macht man sich die Mühe und hört sich durch das, was Dustin Payseur, Sänger der New Yorker Beach Fossils, unter dem Titel „Beach Fossils Guide to Punk“ als sein ureigenstes Wurzelwerk zusammengemixt hat, darf man schon staunen: Jede Menge alleredelsten Krawalls urbritischer Prägung, versetzt mit etwas heimatlichem Hardcore – muss der drauf sein. Der Gegensatz zum ersten und selbstbetitelten Debüt seiner Band fiel dann auch denkbar krass aus – melodischer Dreampop, butterweich, schwärmerisch. Hart ist anders. Doch dabei ist es nicht geblieben – die Beach Fossils anno 2013 gehen auf ihrem neuen Album wenn schon nicht übermütig, so doch etwas straighter zu Werke, Anleihen bei den Rakes oder auch dem surfigen Wavepop der Drums lassen den Sound nun kompakter, geradliniger erscheinen – beileibe noch kein Krach, aber die Richtung gefällt.
Die elf Stücke, unterbrochen von kurzen Instrumentals, sind allesamt recht ähnlich aufgebaut – fein gewirkter, kühler Gitarrenpop, mal mit dem Effektpedal veredelt („Burn You Down“), als Duett angelegt („In Vertigo“ mit der zauberhaften Kazu Makino von Blonde Redhead), schief angespielt wie „Taking Off“ und „Caustic Cross“ oder, einmal nur, etwas verträumt („Sleep Apnea“). Wie bei den angesprochenen Vorbildern haben auch die Beach Fossils ein gutes Gespür für die richtigen Töne zur richtigen Zeit, ihre Akkorde geraten anmutig, ohne zu süß oder gar kitschig zu klingen, der Song „Birthday“ gibt das beste Beispiel für diese nahezu perfekt austarrierten Arrangements. So ist „Clash Of Truth“ vielleicht nicht der ganz große, der revolutionäre Wurf, es beansprucht einen nicht über die Maßen, ist aber gerade richtig für den kleinen Hunger und das Wohlgefühl danach und genau deshalb so gut zu haben.
Komplettstream des Albums bei Hypemachine.
FKK für Malmö
Man darf natürlich drüber schimpfen, ob das denn wirklich sein muss. Man darf sich den Song von La Brass Banda aber auch gern mal anhören - am besten eine Aufnahme aus dem Münchner Ampere vom Januar diesen Jahres - bitteschön, "Nackert".
Schaumermal
Dieser zweite Teaser ist noch mal eine gute Gelegenheit, das schauerliche und dennoch irgendwie faszinierende Cover des kommenden Albums "Mosquito" der Yeah Yeah Yeahs zu posten, auch wenn man sich damit die ganze Blog-Optik versaut.
Nach den ersten, recht krachigen Eindrücken gibt der neuerliche Schnipsel nun wieder ein anderes Bild - Karen O dazu: "Well… it’s definitely different from the last album. So I guess you could say that hasn’t changed about us! It’s all over the place. The sound of the record is, I guess, a bit more lo-fi sounding and slightly more influenced by roots reggae. There's a lot of delay on stuff and there’s a more raw sound to it than there was last time." Schaumermal...
Nach den ersten, recht krachigen Eindrücken gibt der neuerliche Schnipsel nun wieder ein anderes Bild - Karen O dazu: "Well… it’s definitely different from the last album. So I guess you could say that hasn’t changed about us! It’s all over the place. The sound of the record is, I guess, a bit more lo-fi sounding and slightly more influenced by roots reggae. There's a lot of delay on stuff and there’s a more raw sound to it than there was last time." Schaumermal...
Oldschool
Nach dem etwas verwunderlichen "One Way Trigger" war man auf alles gefaßt, doch nun gibt's tatsächlich Traditionelles: The Strokes veröffentlichen ihre erste echte Single "All The Time" vom neuen Album "Comedown Machine", das Ende März bei RCA das Licht der Welt erblicken soll. Hier also - mit Soundcloud.
Vorfreuen
Bis zum Sommer ist ja noch etwas hin, mit ein paar Grad im Plusbereich wäre man momentan ohnehin zufrieden, und doch gibt's hier schon mal einen kleinen Ausblick auf die warmen Monate: Dann nämlich erscheint mit "June Gloom" das neue Album des Londoner Duos Big Deal. Der erste Song daraus - "Teradacol" - wird nun noch einmal von Mute Records als Gratisdownload nachgereicht, dazu gibt's das Versprechen, dass dieses Stück von wegweisendem Charakter für das komplette Album sein soll. So wie's da am Krachen ist, kann das nichts Schlechtes bedeuten.
Mittwoch, 13. Februar 2013
Nicht schön und doch gut
Iceage
„You’re Nothing“
(Matador)
Es passiert ja nicht alle Tage, dass aus dem eigentlich recht behütet, zuweilen auch verschlafen wahrgenommenen Königreich Dänemark dieser Tage kulturell Maßgebliches ins Sichtfeld des sehr von sich eingenommenen Mitteleuropäers rückt – Peter Høeg und Lars von Trier für den Intellekt, Volbeat für’s grobe, die Olsenbande und ein wenig Royality für’s einfache Gemüt – that’s it. Umso erstaunlicher: Kaum ein anderes Punk-Album der letzten Jahre hat wohl derart aufhorchen lassen und für bemerkenswert einhelliges Kritikerlob gesorgt wie das Debüt des Kopenhagener Quartetts Iceage. Seit 2008 sind die Jungs um Sänger Elias Rønnenfelt als Band aktiv, 2011 kam dann besagtes „New Brigade“ auch über die Landesgrenzen hinaus zu verdientem Erfolg und nun folgt mit „You’re Nothing“ die zweite Platte.
Würde man aus den Texten zu jedem Song des aktuellen Werks jeweils ein Schlagwort destillieren und diese wiederum gesammelt in ein passendes Suchregister eingeben – man käme zwangsläufig und ohne die Musik dazu gehört zu haben zum Oberbegriff Punkrock: Pressure, Excess, Misadventure, Grace, Disappear, Violence, Lost, Waiting, Uncertain, Mistrust, Nothing – elf Begriffe, die sinnbildlich für die Adoleszenz in den Problemzonen moderner Großstädte stehen, die für Iceage auch den ‚Soundtrack of our lives‘ definieren. Schmerzvoll klirrende Gitarrenparts, dreckig gurgelnder Bass und kompromisslose Drums, die Stimme dazu ein Stöhnen, Wüten und sich überschlagendes Schreien, oft unverständlich oder von der Wucht der Instrumente überwältigt.
Irgendwie erinnert Rønnenfelts Auftreten doch ein wenig an die gepeinigte Attitüde eines Ian Curtis, auch wenn der Band selbst natürlich die Melodieverliebtheit und rythmische Präsenz des Post-Punk komplett abgehen. Ihre Sache ist, auch auf dem neuen Album, die lautstarke Auflehnung, die Anklage, das Lamento. „In pleasant cages through adolescense, we’re out of time, it’s closing in...“ heißt es in „Awake“, kurz zuvor haben sie den Zuhörer mit „It Might Hit First“ dem nächsten Tinitus schon einen Schritt näher gebracht. Nicht eben leichte Kost also, aber ein archaisches Vergnügen für den, der sich drauf einlässt. Und live ganz gewiß wieder einer der heißesten Tipps dieses noch jungen Jahres. http://iceagecopenhagen.blogspot.de/
Komplettstream des Albums auf Pitchfork.Advance.
07.03. Leipzig, UT Connewitz
08.03. Münster, Gleis 22
10.03. Hamburg, Hafenklang
„You’re Nothing“
(Matador)
Es passiert ja nicht alle Tage, dass aus dem eigentlich recht behütet, zuweilen auch verschlafen wahrgenommenen Königreich Dänemark dieser Tage kulturell Maßgebliches ins Sichtfeld des sehr von sich eingenommenen Mitteleuropäers rückt – Peter Høeg und Lars von Trier für den Intellekt, Volbeat für’s grobe, die Olsenbande und ein wenig Royality für’s einfache Gemüt – that’s it. Umso erstaunlicher: Kaum ein anderes Punk-Album der letzten Jahre hat wohl derart aufhorchen lassen und für bemerkenswert einhelliges Kritikerlob gesorgt wie das Debüt des Kopenhagener Quartetts Iceage. Seit 2008 sind die Jungs um Sänger Elias Rønnenfelt als Band aktiv, 2011 kam dann besagtes „New Brigade“ auch über die Landesgrenzen hinaus zu verdientem Erfolg und nun folgt mit „You’re Nothing“ die zweite Platte.
Würde man aus den Texten zu jedem Song des aktuellen Werks jeweils ein Schlagwort destillieren und diese wiederum gesammelt in ein passendes Suchregister eingeben – man käme zwangsläufig und ohne die Musik dazu gehört zu haben zum Oberbegriff Punkrock: Pressure, Excess, Misadventure, Grace, Disappear, Violence, Lost, Waiting, Uncertain, Mistrust, Nothing – elf Begriffe, die sinnbildlich für die Adoleszenz in den Problemzonen moderner Großstädte stehen, die für Iceage auch den ‚Soundtrack of our lives‘ definieren. Schmerzvoll klirrende Gitarrenparts, dreckig gurgelnder Bass und kompromisslose Drums, die Stimme dazu ein Stöhnen, Wüten und sich überschlagendes Schreien, oft unverständlich oder von der Wucht der Instrumente überwältigt.
Irgendwie erinnert Rønnenfelts Auftreten doch ein wenig an die gepeinigte Attitüde eines Ian Curtis, auch wenn der Band selbst natürlich die Melodieverliebtheit und rythmische Präsenz des Post-Punk komplett abgehen. Ihre Sache ist, auch auf dem neuen Album, die lautstarke Auflehnung, die Anklage, das Lamento. „In pleasant cages through adolescense, we’re out of time, it’s closing in...“ heißt es in „Awake“, kurz zuvor haben sie den Zuhörer mit „It Might Hit First“ dem nächsten Tinitus schon einen Schritt näher gebracht. Nicht eben leichte Kost also, aber ein archaisches Vergnügen für den, der sich drauf einlässt. Und live ganz gewiß wieder einer der heißesten Tipps dieses noch jungen Jahres. http://iceagecopenhagen.blogspot.de/
Komplettstream des Albums auf Pitchfork.Advance.
07.03. Leipzig, UT Connewitz
08.03. Münster, Gleis 22
10.03. Hamburg, Hafenklang
Warnblinkanlage
Was uns der nette, grauhaarige Kerl hier wohl sagen will? Vielleicht: Für solche Clips wurde also extra das Kürzel NSFW angeschafft, mutmaßlich als kleine virtuelle Warnblinkanlage von Mann zu Mann - für Unkundige: Not Safe For Work. Dass die Musik von Abel Tesfaye alias The Weeknd auch ohne ein paar nackte Brüste bestens funktionieren kann, das weiß der geneigte Leser natürlich schon seit langem, dennoch hier der Vollständigkeit halber das Video zum aktuellen Song "Twenty Eight" aus seiner nach wie vor großartigen Songsammlung "Trilogy" - auf Dailymotion via rap.de.
Fehlerfrei
Die wollen's wirklich wissen: Von Haim kursieren im Netz ja schon so viele Vorschußlorbeeren wie Songs und kein schlechter ist bisher dabei. Nun kommt mit "Falling" der nächste dazu und die drei Kalifornierinnen machen schon wieder nichts falsch - hier, bei Soundcloud.
Der Philosoph als Hampelmann
Darwin Deez
„Songs For Imaginative People“
(Universal)
Mit dem jungen Mann aus New York ist das eine vertrackte Sache. "Everybody has an imagination. And it's an invitation for people to just listen to the lyrics, 'cause all songs are songs for imaginative people, all music is music for emotional people." Diese zwei Sätze diktierte er neulich der Huffington Post in den Block. Und auch wenn diese Art von Gebrauchsanweisung sicherlich nicht das ist, was man als Hörer auf eine Platte geklebt haben möchte, in diesem speziellen Falle könnte sie einem den Zugang zum vorliegenden Album etwas erleichtern. Vor knapp vier Jahren kam wohl kein Tape, das man dem angehimmelten Kassettenmädchen seiner Wahl (gibt’s so etwas eigentlich noch?) verschämt in die Hand drückte, ohne „Constellations“ von Darwin Deez über die Runden – der Song war ein perfekter Traum aus Pop und für die Angebetete war man in nullkommanix der geschmackssichere Auskenner – Begeisterung! Auch die Platte zum Song war gelungen, ein süßes Versprechen, das hatte Charme und Hirn.
Nun kommen also die „Lieder für Phantasten“ und irgendwie ist alles etwas schwieriger geworden. Deez trennt nun, siehe oben, nach Wort und Ton und weiß man das, beginnt man unweigerlich, mit dem eigenen Urteil ebenso zu verfahren. Textlich ist dieser Junge der überbordende Springquell an Ideen, Geschichten und Gespinsten wie zu Zeiten seines Debüts geblieben. Er liebt das Philosophieren, das existenzialistische Gedankenspiel, das bildhafte Chaos und den Raum für Interpretation, er hat Nietzsche gelesen und sich mit ihm überworfen („I was reading too much ..., and I couldn't handle it. It wasn't for me“), er provoziert und irritiert gern, verrennt sich und will trotzdem alles auf einmal, das Große (800/Human) und das Kleine (You Can’t Be My Girl). Das ist unterhaltsam, da will man sich gern drin verlieren und mit dem Jungen den einen oder anderen Looping versuchen.
Allein, was es einem schwer macht, bei der Sache zu bleiben, ist die zweite, die musikalische Komponente. War das erste Album noch einigermaßen ausgewogen und durchaus mit Gespür für Tempi und Klangfülle produziert, so gehen Deez für den Nachfolger sämtliche Pferde durch. Manch einer mag diesen quietschfidelen Wirrwarr als kreative Meisterleistung empfinden, oft geht er einem einfach nur auf die Nerven. Jeder Song hampelt und zappelt, hüpft und stolpert ausgelassen umher – brumm!, schrill!, dengel!, zisch!, wie Sprechblasen in einem wildgewordenen Comicstrip reiht sich Stück an Stück, keine Chance zum Luftholen, ADHS-Pop, always on the run. Die einzelnen Versatzstücke sind dabei nicht einmal so schlecht, die Funk-Gitarre bei „Moonlit“, die Verballhornung der Soup Dragons bei „Free (The Editorial Me)“, nur in der Summe wirkt das alles doch eine Spur zu aufgedreht und sprillig. Gegen Ende kehrt dann zum Glück ein klein wenig mehr Ruhe ein, gönnt Deez sich selbst und dem Hörer mal ein paar Akkorde im Gleichklang und plötzlich werden aus „Redshift“, „All In The Wrist“ und „Chelsea’s Hotel“ feine, federnde Stücke. Deshalb ein fast väterlicher Rat: „Nur die Ruhe.“ http://darwindeez.com/
Komplettstream des Albums bei musikmitherz.de
20. Februar Köln, Gloria
21. Februar Hamburg, Knust
22. Februar Berlin, Bi Nuu
„Songs For Imaginative People“
(Universal)
Mit dem jungen Mann aus New York ist das eine vertrackte Sache. "Everybody has an imagination. And it's an invitation for people to just listen to the lyrics, 'cause all songs are songs for imaginative people, all music is music for emotional people." Diese zwei Sätze diktierte er neulich der Huffington Post in den Block. Und auch wenn diese Art von Gebrauchsanweisung sicherlich nicht das ist, was man als Hörer auf eine Platte geklebt haben möchte, in diesem speziellen Falle könnte sie einem den Zugang zum vorliegenden Album etwas erleichtern. Vor knapp vier Jahren kam wohl kein Tape, das man dem angehimmelten Kassettenmädchen seiner Wahl (gibt’s so etwas eigentlich noch?) verschämt in die Hand drückte, ohne „Constellations“ von Darwin Deez über die Runden – der Song war ein perfekter Traum aus Pop und für die Angebetete war man in nullkommanix der geschmackssichere Auskenner – Begeisterung! Auch die Platte zum Song war gelungen, ein süßes Versprechen, das hatte Charme und Hirn.
Nun kommen also die „Lieder für Phantasten“ und irgendwie ist alles etwas schwieriger geworden. Deez trennt nun, siehe oben, nach Wort und Ton und weiß man das, beginnt man unweigerlich, mit dem eigenen Urteil ebenso zu verfahren. Textlich ist dieser Junge der überbordende Springquell an Ideen, Geschichten und Gespinsten wie zu Zeiten seines Debüts geblieben. Er liebt das Philosophieren, das existenzialistische Gedankenspiel, das bildhafte Chaos und den Raum für Interpretation, er hat Nietzsche gelesen und sich mit ihm überworfen („I was reading too much ..., and I couldn't handle it. It wasn't for me“), er provoziert und irritiert gern, verrennt sich und will trotzdem alles auf einmal, das Große (800/Human) und das Kleine (You Can’t Be My Girl). Das ist unterhaltsam, da will man sich gern drin verlieren und mit dem Jungen den einen oder anderen Looping versuchen.
Allein, was es einem schwer macht, bei der Sache zu bleiben, ist die zweite, die musikalische Komponente. War das erste Album noch einigermaßen ausgewogen und durchaus mit Gespür für Tempi und Klangfülle produziert, so gehen Deez für den Nachfolger sämtliche Pferde durch. Manch einer mag diesen quietschfidelen Wirrwarr als kreative Meisterleistung empfinden, oft geht er einem einfach nur auf die Nerven. Jeder Song hampelt und zappelt, hüpft und stolpert ausgelassen umher – brumm!, schrill!, dengel!, zisch!, wie Sprechblasen in einem wildgewordenen Comicstrip reiht sich Stück an Stück, keine Chance zum Luftholen, ADHS-Pop, always on the run. Die einzelnen Versatzstücke sind dabei nicht einmal so schlecht, die Funk-Gitarre bei „Moonlit“, die Verballhornung der Soup Dragons bei „Free (The Editorial Me)“, nur in der Summe wirkt das alles doch eine Spur zu aufgedreht und sprillig. Gegen Ende kehrt dann zum Glück ein klein wenig mehr Ruhe ein, gönnt Deez sich selbst und dem Hörer mal ein paar Akkorde im Gleichklang und plötzlich werden aus „Redshift“, „All In The Wrist“ und „Chelsea’s Hotel“ feine, federnde Stücke. Deshalb ein fast väterlicher Rat: „Nur die Ruhe.“ http://darwindeez.com/
Komplettstream des Albums bei musikmitherz.de
20. Februar Köln, Gloria
21. Februar Hamburg, Knust
22. Februar Berlin, Bi Nuu
Ein erstes Ausrufezeichen
Das darf man gern noch nachreichen: !!! haben gerade erst mit dem Namen ihres nächsten Albums für Aufsehen gesorgt - "Thr!!!er" soll es heißen, nun kommen die New Yorker mit dem ersten Track um die Ecke. Und der federt ganz wunderbar - "Slyd", bitteschön.
Dienstag, 12. Februar 2013
Schlecht für's Karma
Nicht jeder steht auf den sonnigen Blumenkinderkram am Palmenstrand - im neuen Video des Unknown Mortal Orchestra zum Song "So Good At Being In Trouble" gibt's reichlich Ärger in der Idylle - bei Tape.TV. Garantiert friedlich sind die Aussichten für die kommende Tour der Band:
12.05. Frankfurt, Zoom
13.05. München, Strom
14.05. Köln, Luxor
20.05. Hamburg, Prinzenbar
12.05. Frankfurt, Zoom
13.05. München, Strom
14.05. Köln, Luxor
20.05. Hamburg, Prinzenbar
Vervollkommnung [Live Update]
Nick Cave And The Bad Seeds
„Push The Sky Away“
(Rough Trade)
Irgendwie hat es so klingen müssen. Nach der wuchtig, trotzigen Auflehnung der Grindermänner und ihrem jähen und viel zu frühen Ende (trotz einiger Livetermine in diesem Jahr) war klar, dass Cave mit den Bad Seeds trotz nahezu identischer Besetzung (Ellis, Casey und Sclavunos sind ja mit dem Meister selbst doppelt besetzt) einen Schwenk, einen harten Bruch würde vollführen müssen. Und so landet das aktuelle Bad-Seeds-Album stilistisch wieder weit näher bei den früheren Veröffentlichungen der Band als viele es ihm zugetraut und manche es sich gewünscht hätten. Keine laute Platte, keine unheilvoll hervorbrechenden Klangkaskaden, wenig auch vom knochenklappernden Teufelstanz, dessen Runden Cave ja nicht ungern dreht, sondern: Kammermusik, reduziert, bedächtig und konzentriert und in dieser Form wohl am ehesten dem Album „No More Shall We Part“ der Jahrtausenwende vergleichbar.
Dennoch: Die Themen, an denen sich Cave in Begleitung abarbeitet, unterscheiden sich nicht wesentlich von denen seines kürzlich verschiedenen Bluesrockquartetts, nur die Ausdrucksweisen haben sich gewandelt: Das Alter und das Altern treibt die Männer in eine Form von abgeklärter, milder Enttäuschung, wo laute Wut war, sind jetzt Bitterkeit und Sarkasmus. Einsamkeit und Unabänderlichkeit werden reell, was bleibt ist bestenfalls die Liebe und wenn die nicht zu haben ist, all die sehnsuchtsvollen Trug- und Traumbilder von ihr. Der Blick in die „Wide Lovely Eyes“ kündet ebenso davon wie der Klagegesang an die „Mermaids“, der käuflichen Liebe selbst beraubt ist für Hoffnung („Jubilee Street“) in der Tat nur noch wenig Platz. „You grow old and you grow cold“ heißt es in „Water’s Edge“, an anderer Stelle „... all the ones who come, all the ones who go, down to the water“ – die Dinge gehen ihren nicht eben erfreulichen Weg, die Dummheit schreitet voran („Wikipedia is heaven, when you don’t remember anymore“, We Real Cool), da kann man schon mal missmutig werden.
Musikalisch ist das alles wundervoll angerichtet, alles schimmert dunkel, kein Ton ist zuviel – die Bad Seeds in heutiger Zusammensetzung sind offenbar noch immer Männer von maximalem Fachverstand, auch Cave bezeugt ja nicht ohne Grund in den Linernotes: „Ask anyone who has seen them at work. They are unlike any other band on earth for pure, instinctive inventiveness.” Mal graviätisch mit Chor („Wide Lovely Eyes“), dann balladeskes Schunkeln („Water’s Edge“), für „Jubilee Street“ kurz die Gitarren etwas härter angefaßt, bevor bei „We Real Cool“ nur noch der dunkel dräuende Bass die Arbeit erledigt. „Higgs Boson Blues“ kratzt angenehm im Ohr, der Titelsong am Ende begnügt sich mit synthetischen Schleifen und dumpfem Grollen – fade out. Es sind große, wohlgeratene Songs geworden, allesamt, mit Bildern, die im Hirn gemächlich spazieren gehen und Melodien, die man so schnell nicht vergessen wird. „New in an old school kind of way“ sagt Cave selbst dazu, mehr war nun wirklich nicht zu erwarten. Jahresbestleistung, bis jetzt.
Komplettstream des Albums beim Guardian.
Nichts Doch noch Neues zum Thema 'Live unterwegs':
13. Februar Berlin, Admiralspalast
28. Juli Berlin, Greenville Festival
10. November Hamburg, Sporthalle
12. November Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
13. November Offenbach, Stadthalle
21. November München, Zenith
„Push The Sky Away“
(Rough Trade)
Irgendwie hat es so klingen müssen. Nach der wuchtig, trotzigen Auflehnung der Grindermänner und ihrem jähen und viel zu frühen Ende (trotz einiger Livetermine in diesem Jahr) war klar, dass Cave mit den Bad Seeds trotz nahezu identischer Besetzung (Ellis, Casey und Sclavunos sind ja mit dem Meister selbst doppelt besetzt) einen Schwenk, einen harten Bruch würde vollführen müssen. Und so landet das aktuelle Bad-Seeds-Album stilistisch wieder weit näher bei den früheren Veröffentlichungen der Band als viele es ihm zugetraut und manche es sich gewünscht hätten. Keine laute Platte, keine unheilvoll hervorbrechenden Klangkaskaden, wenig auch vom knochenklappernden Teufelstanz, dessen Runden Cave ja nicht ungern dreht, sondern: Kammermusik, reduziert, bedächtig und konzentriert und in dieser Form wohl am ehesten dem Album „No More Shall We Part“ der Jahrtausenwende vergleichbar.
Dennoch: Die Themen, an denen sich Cave in Begleitung abarbeitet, unterscheiden sich nicht wesentlich von denen seines kürzlich verschiedenen Bluesrockquartetts, nur die Ausdrucksweisen haben sich gewandelt: Das Alter und das Altern treibt die Männer in eine Form von abgeklärter, milder Enttäuschung, wo laute Wut war, sind jetzt Bitterkeit und Sarkasmus. Einsamkeit und Unabänderlichkeit werden reell, was bleibt ist bestenfalls die Liebe und wenn die nicht zu haben ist, all die sehnsuchtsvollen Trug- und Traumbilder von ihr. Der Blick in die „Wide Lovely Eyes“ kündet ebenso davon wie der Klagegesang an die „Mermaids“, der käuflichen Liebe selbst beraubt ist für Hoffnung („Jubilee Street“) in der Tat nur noch wenig Platz. „You grow old and you grow cold“ heißt es in „Water’s Edge“, an anderer Stelle „... all the ones who come, all the ones who go, down to the water“ – die Dinge gehen ihren nicht eben erfreulichen Weg, die Dummheit schreitet voran („Wikipedia is heaven, when you don’t remember anymore“, We Real Cool), da kann man schon mal missmutig werden.
Musikalisch ist das alles wundervoll angerichtet, alles schimmert dunkel, kein Ton ist zuviel – die Bad Seeds in heutiger Zusammensetzung sind offenbar noch immer Männer von maximalem Fachverstand, auch Cave bezeugt ja nicht ohne Grund in den Linernotes: „Ask anyone who has seen them at work. They are unlike any other band on earth for pure, instinctive inventiveness.” Mal graviätisch mit Chor („Wide Lovely Eyes“), dann balladeskes Schunkeln („Water’s Edge“), für „Jubilee Street“ kurz die Gitarren etwas härter angefaßt, bevor bei „We Real Cool“ nur noch der dunkel dräuende Bass die Arbeit erledigt. „Higgs Boson Blues“ kratzt angenehm im Ohr, der Titelsong am Ende begnügt sich mit synthetischen Schleifen und dumpfem Grollen – fade out. Es sind große, wohlgeratene Songs geworden, allesamt, mit Bildern, die im Hirn gemächlich spazieren gehen und Melodien, die man so schnell nicht vergessen wird. „New in an old school kind of way“ sagt Cave selbst dazu, mehr war nun wirklich nicht zu erwarten. Jahresbestleistung, bis jetzt.
Komplettstream des Albums beim Guardian.
13. Februar Berlin, Admiralspalast
28. Juli Berlin, Greenville Festival
10. November Hamburg, Sporthalle
12. November Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
13. November Offenbach, Stadthalle
21. November München, Zenith
Wir sind Mattuschka
"Huch, roter Rauch im Union-Block. Heißt das, Torsten Mattuschka wird neuer Papst?"
#bfcfcu # freistosspontifex @zeitonline, Hertha BSC vs. Union Berlin, 11.02.2013
#bfcfcu # freistosspontifex @zeitonline, Hertha BSC vs. Union Berlin, 11.02.2013
Danke.
Mehr muss eigentlich nicht gesagt werden zum neuen Layout der alten SPEX. Endlich, ENDLICH wieder lesbar, Schluß mit infantilem Krickelkrackel und gestalterischen Blindflug der letzten Ausgaben. Vorausgesetzt, der Inhalt bleibt so hochprozentig wie bisher, ist diese Zeitschrift, die ja nun auch etwas häufiger erscheinen wird, einmal mehr das einzige ernstzunehmende Musikmagazin (sorry!) zum Popdiskurs. Ein Editorial zu Berlin '80, Bowie, Cave und Kinderriegel gibt's von Torsten Groß: hier.
Wenn der Postmann...
Uups, sind's die Pet Shop Boys? Gemach, Gemach, The Postal Service haben uns nur mal einen Blick in ihr "Give Up"-Reissue werfen lassen und mit "A Tattered Line Of String" einen der beiden neuen Titel vorgestellt - hier bei Soundcloud.
Montag, 11. Februar 2013
Tagtraum
Beklagte an gleicher Stelle nicht mal jemand, Platten von Kurt Vile ließen einen immer verdammt alt aussehen? Jawohl, und zwar zu Recht. Nun, der Mann mit der Mähne aus Philadelphia hat ein neues Album angekündigt. "Waking On A Pretty Daze" wird es heißen und das (fast) gleichnamige Eröffnungsstück ('day' statt 'daze') misst ganze neun Minuten und kann in seiner ganzen Schönheit schon bei Pitchfork angehört werden.
Verlässliche Größe
Foals
„Holy Fire“
(Warner Bros.)
Das gleich vornweg: Alle Befürchtungen, die Foals hätten von ihrer hauptsächlichen Berufung, der Tanzmusik, gelassen, können getrost beiseite gelegt werden, „Holy Fire“ hat sich, ebenso wie seine beiden Vorgänger „Antidotes“ und „Total Life Forever“, der rythmisch verzückten Körperbewegung verschrieben, nur die Herangehensweise hat sich im Laufe der Jahre etwas geändert. War es anfangs noch ein friebrig-nervöser, seltsam unfertiger und impulsiver Beat, der einem das Schwitzen und Staunen gleichermaßen beibrachte, ging es hernach in die Breite, wurde es professioneller, glatter, jedoch nicht weniger infektiös. Auch die aktuelle Platte geht den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, mehr Volumen, anstelle der vertrackten Skizzen nun großflächige, raumgreifende Soundmalereien, mehr Tiefe, Heavyness, weniger Experiment.
Gleich zu Beginn gibt es mit „Inhaler“ einen veritablen Poprockbastard, derbe Drums, dazu die flirrende, hochliegende Gitarrenspur – quasi das Markenzeichen der Band um den vollbärtigen Yannis Philippakis, auch „My Number“ und „Bad Habbit“ haben gleiche Geberqualitäten, quirliges Pluckern unter geschönter Oberfläche, sie funktionieren wie eine gutgeschmierte Maschine oder besser wie die gutgelaunten Geister aus derselben. „Late Night“ gibt den ersten Höhepunkt – samtweicher Start zu barmender Stimme, später wird es zwar etwas konventioneller, aber auch dichter und der sexy Gitarrenfunk gegen Ende läßt sich am ehesten mit dem gradiosen Saxsolo aus „Tron“ (Antidotes) vergleichen.
Weitere Favoriten: Das zarte Klacken zu anrührend-schwelgerischem Gezupfe von „Stepson“, das Schicht um Schicht in die Höhe wachsende „Milk And Black Spiders“ und die wilde Fahrt in „Providence“. Schon möglich, dass die eine oder andere Überraschung der Platte noch besser zu Gesicht gestanden hätte, über fehlende Detailverliebtheit und einen Mangel an gelungenen Ausschmückungen kann sich jedoch niemand beschweren. Die Foals machen genau da weiter, wo sie vorher aufgehört haben und das keineswegs schlechter. Danach befragt, wovor sie die meiste Angst als Musiker hätten, sagten sie kürzlich: „To be boring.“ Und führen später aus: „... we’re playing the long game, and everyone around us seems to appreciate and respect that.“ Mit diesem langen Atem und der dazugehörigen Neugier werden sie wohl auf längere Zeit eine der interessantesten Erscheinungen des Indiepop bleiben. http://www.foals.co.uk/
18. März Hamburg, Markthalle
19. März Berlin, Astra Kulturhaus
20. März Köln, Live Music Hall
22. März Zürich, M4 Music Festival
„Holy Fire“
(Warner Bros.)
Das gleich vornweg: Alle Befürchtungen, die Foals hätten von ihrer hauptsächlichen Berufung, der Tanzmusik, gelassen, können getrost beiseite gelegt werden, „Holy Fire“ hat sich, ebenso wie seine beiden Vorgänger „Antidotes“ und „Total Life Forever“, der rythmisch verzückten Körperbewegung verschrieben, nur die Herangehensweise hat sich im Laufe der Jahre etwas geändert. War es anfangs noch ein friebrig-nervöser, seltsam unfertiger und impulsiver Beat, der einem das Schwitzen und Staunen gleichermaßen beibrachte, ging es hernach in die Breite, wurde es professioneller, glatter, jedoch nicht weniger infektiös. Auch die aktuelle Platte geht den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, mehr Volumen, anstelle der vertrackten Skizzen nun großflächige, raumgreifende Soundmalereien, mehr Tiefe, Heavyness, weniger Experiment.
Gleich zu Beginn gibt es mit „Inhaler“ einen veritablen Poprockbastard, derbe Drums, dazu die flirrende, hochliegende Gitarrenspur – quasi das Markenzeichen der Band um den vollbärtigen Yannis Philippakis, auch „My Number“ und „Bad Habbit“ haben gleiche Geberqualitäten, quirliges Pluckern unter geschönter Oberfläche, sie funktionieren wie eine gutgeschmierte Maschine oder besser wie die gutgelaunten Geister aus derselben. „Late Night“ gibt den ersten Höhepunkt – samtweicher Start zu barmender Stimme, später wird es zwar etwas konventioneller, aber auch dichter und der sexy Gitarrenfunk gegen Ende läßt sich am ehesten mit dem gradiosen Saxsolo aus „Tron“ (Antidotes) vergleichen.
Weitere Favoriten: Das zarte Klacken zu anrührend-schwelgerischem Gezupfe von „Stepson“, das Schicht um Schicht in die Höhe wachsende „Milk And Black Spiders“ und die wilde Fahrt in „Providence“. Schon möglich, dass die eine oder andere Überraschung der Platte noch besser zu Gesicht gestanden hätte, über fehlende Detailverliebtheit und einen Mangel an gelungenen Ausschmückungen kann sich jedoch niemand beschweren. Die Foals machen genau da weiter, wo sie vorher aufgehört haben und das keineswegs schlechter. Danach befragt, wovor sie die meiste Angst als Musiker hätten, sagten sie kürzlich: „To be boring.“ Und führen später aus: „... we’re playing the long game, and everyone around us seems to appreciate and respect that.“ Mit diesem langen Atem und der dazugehörigen Neugier werden sie wohl auf längere Zeit eine der interessantesten Erscheinungen des Indiepop bleiben. http://www.foals.co.uk/
18. März Hamburg, Markthalle
19. März Berlin, Astra Kulturhaus
20. März Köln, Live Music Hall
22. März Zürich, M4 Music Festival
Im Kommen
Och nööö, Justin Timberlake schon wieder, werden einige muffeln, nix dran an dem Jüngelchen, Boybandschnuckelchen. Weit gefehlt, denn gerade in seinem zweiten, nun geleakten Song "Mirrors" läßt er altbekannte Qualitäten wiedererkennen, die man so schon vom Vorgänger "Futuresex/Lovesounds" kennt und vielleicht auch mag - "Lovestones/I Think She Knows" kommt einem da als Muster in den Sinn. Am 15. März ist es jedenfalls soweit - dann kommt "The 20/20 Experience", yep!
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